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Mi, 21. August 2002, 16:32

Unternehmen

Amazon spart Millionen dank Linux

Der weltgrößte Online-Händler Amazon hat nach eigenem Bekunden 92 Prozent seiner Rechner von Unix auf das kostengünstigere Linux umgestellt.

Eins der Hauptargumente der Industrie gegen Open-Source-Programme wie beispielsweise Linux ist, dass die Folgekosten die Ersparnisse bei der Anschaffung der Software auffressen. Nun aber scheint auch diese Anti-Open-Source-Waffe stumpf zu werden. Der weltgrößte Online-Händler Amazon hat am Rande der Linuxworld-Konferenz von seinen Erfahrungen bei der Umstellung auf Open Source berichtet.

Ein Amazon-Technikverantwortlicher führte in einem Vortrag aus, dass sein Unternehmen im vergangenen Jahr 92 Prozent seiner Rechner von Unix auf Linux umgestellt habe. Der Transfer sei nicht nur problemlos, sondern auch in Rekordzeit vonstatten gegangen, zitieren US-Medien aus dem Vortrag. Demnach brauchte Amazon nach der Entscheidung nur 120 Tage, um auf hunderten von Geräten Unix durch Linux zu ersetzen. Die Gesamtausgaben der IT-Abteilung sanken durch diesen Schritt um fast ein Viertel (24 Prozent) oder 17 Millionen US-Dollar.

Inzwischen habe Amazon fast ein Jahr Erfahrung mit Linux. Dabei stellte sich heraus, dass die von der Software-Branche angedrohten Folgekosten weitestgehend ausblieben. Amazon sparte, so heißt es in dem Vortrag, auch Kosten für die Anpassung der Programme an die Bedürfnisse des Unternehmens ein, da man auf die große Erfahrung der weltweiten Entwicklergemeinschaft zurückgreifen konnte.

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