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Thema: JFS im Linux-Kernel

64 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von andre am Mi, 21. August 2002 um 17:19 #
hi,
wie zuverlaessich ist das dateisystem? wie sicher kann ich als user sein, das meine daten nicht durch bugs o.ae. verloren gehen. wie sicher kann ich sein, das alle programme damit laufen? als reiserfs in den fruehen 2.4er-kernel einfloss, gans leider noch einige probleme. und selbst heut liest man immer mal wieder von problemen mit dem dateisysstem, auch wenn ich selbst noch keine damit hatte.

gruss,
andre

  • 0
    Von Peter Woelfel am Mi, 21. August 2002 um 18:30 #
    Hallo...

    ich hatte mit ReiserFS sowohl privat als auch in der Firma noch keine Probleme.
    Ein SuSE-Consultant hat auch mal zu mir gesagt, dass jeder dem seine Daten was wert sind, sie auf ein ReiserFS legen soll.

    Dagegen ist dieser Artikel aus dem Linux-Magazin dann das krasse Gegenteil:

    http://www.dignatz.de/d/spotlight/ artikel/russisches_roulette_linux-mag_20020605_001.html
    (Leerstellen wie immer rausnehmen)

    cu.
    peter

    • 0
      Von stefan3??? am Mi, 21. August 2002 um 20:06 #
      Hi,

      ich nutze ReiserFS seit Kernel 2.2.14 (war anno dunnemals noch sehr experimentell).
      Nie Probleme gehabt (im Gegensatz zu ext2).
      Kann daher ReiserFS auf normalen Platten (also kein Raid/Volumeset) nur wärmstens empfehlen. ReiserFS ist spürbar schneller als ext2.

      Laut Benchmarks ist JFS fast so schnell wie ReiserFS, aber auf Linux noch nicht so erprobt wie ReiserFS.
      Ich persönlich würde XFS vorziehen (wegen der ACLs), aber ich hab noch nie nen Kernel mit XFS-Patch kompiliert bekommen :-(.

      CU

      • 0
        Von Holger am Mi, 21. August 2002 um 20:18 #
        Hi,

        habe neben meinem Debian GNU/Linux noch testweise gestern ein slackware 8.1 installiert, u.z. mit XFS.
        Unter Debian startet kde3 ja schon schnell aber unter Slackware ist das schon fast unheimlich :)
        Na ja, ob das nur XFS bedingt ist, kann ich nicht sagen.

        Grüße,
        Holger

        • 0
          Von rattengift am Mi, 21. August 2002 um 22:43 #
          ich hab ebenfalls testweise mal slackware8.1 installiert auf ner alten kiste (pentium2/266, 160MB). kde (3.0.1) startet da in ca 15-20s (während es auf dem gleichen rechner mit suse oder mdk etwa 40-60s dauert). geht das noch mit rechten dingen zu? ok, suse schleppt bekanntlich nen haufen unnötigen kram mit -- aber SO ein unterschied! kann mir das mal jemand erklären?
        0
        Von Andreas Stempfhuber am Mi, 21. August 2002 um 22:17 #
        Hi all,

        wäre fein, wenn diejenigen die meinen mit ReiserFS keine Probleme zu haben, die Ausgabe des Befehls

        # reiserfsck /dev/device_des_reiserFS

        posten würden. Und falls Reiserfsck tatsächlich keinen Fehler meldet, bitte den Inhalt eines beliebigen Verzeichnisses in ein anderes kopieren und während des Kopiervorgangs den Rechner abschalten. Das Ganze vielleicht zwei bis dreimal und dann erneut ein

        # reiserfsck /dev/device_des_reiserFS

        Natürlich auf eigene Gefahr!

        Würde mich echt interessieren ob bei jemandem ReiserFS das fehlerfrei übersteht.

        Ich habe hier auf zwei unterschiedlichen Rechnern arge Probleme mit ReiserFS. Von 4 Partitionen ist nach ca. einem halben Jahr gerade mal eine ohne Fehler, und das ist die wo nur selten darauf zugegriffen wird. Die drei anderen Partitionen könnte ich nur mit einem --rebuild-tree reparieren, also einem Neuaufbau des Filesystems.

        Beim Booten und anschließendem mounten der Dateisysteme erkennt ReiserFS übrigens keine Fehler und sie fallen auch im laufenden Betrieb nicht auf (deshalb hätte ich auch gerne fsck-Auszüge), so lange nicht Dateien betroffen sind, die tatsächlich benötigt werden.

        Besonders toll ist es, wenn Konfigurationsdateien plötzlich nur noch Datenmüll enthalten und die ensprechenden Programme beim Einlesen der Konfiguration haufenweise Syntaxfehler melden.

        Ebenfalls kurios ist der Effekt, in einem Verzeichnis eine Datei zu haben, auf welche man weder zugreifen noch löschen kann. Nicht mal "ls" kann Sie anzeigen und meldet

        ls: tkworld.desktop: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
        ls: gnokii-Gnooki_Logos.desktop: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden

        in einer Endlosschleife. Auch Syslog-Einträge (/var/log/messages) die etwa so aussehen (ohne der von mir hinzugefügten Leerzeichen)

        Aug 18 17:20:00 test /USR/SBIN/CRON[7741]: (root) CMD (/sbin/rmmod -a)
        ^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@ ^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@ ^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@ ^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@ ^@^@^@^@^@^@^@Aug 18 17:47:52 test syslogd 1.4.1: restart.

        scheinen eine ReiserFS-Spezialität zu sein.

        Auf einem der beiden Systeme lief über Jahre hinweg ein ext2-System fehlerfrei. Zwei ext2 Partitionen sind auch jetzt noch vorhanden und machen keine Probleme. Mehrere Kernelupdates (derzeit 2.4.18) und die jeweils aktuellen Reiserfs-Tools brachten keine Verbesserung.

        ReiserFS hat sicherlich einige Vorteile, z.B. schnelligkeit, keine Inode-Abhängigkeit, platzsparend, aber Datensicherheit und -Integrität scheint nicht dazu zu gehören - zumindest nicht auf meinen Systemen. Oder ich mache etwas grundlegendes falsch?

        Gruss,
        Andi

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          Von r2d2 am Do, 22. August 2002 um 00:08 #
          Oder ich mache etwas grundlegendes falsch?

          Ja: beim Kopieren von Daten drückt man nicht auf reset.

          • 0
            Von Peter Woelfel am Do, 22. August 2002 um 11:14 #
            Und was machst Du bei einem Stromausfall? Oder wenn das Netzteil kaputt geht?
            Sowas sollte das FS schon aushalten. Wenn nicht, dann ab nach /dev/null damit...

            cu.
            peter

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            Von Falk am Do, 22. August 2002 um 11:16 #
            Ja: beim Kopieren von Daten drückt man nicht auf reset.

            Spaßvogel. Du hast bestimmt noch nie etwas von atomaren Ereignissen bzw. der angeblichen Journal-Funktionalität vom ReiserFS gehört.
            Eigentlich sollte entweder die alte Datei oder die neue Datei dastehen.
            Das hört sich nach einem ernsthaften Bug an.
            Ich benutze aber trotzdem weiterhin Reiser. Auf die Weise läßt sich so schön die Größe der LVs ändern.

            bye

          0
          Von Gunter Ohrner am Do, 22. August 2002 um 15:12 #
          > Oder ich mache etwas grundlegendes
          > falsch?

          Nein, das sind exakt meine Beobachtungen nach knapp 3 Jahren Reiser. Die FS-Implementierung hat sich seit dieser Zeit extrem gebessert, aber die beschriebenen Probleme, bei denen man u.U. Datenmüll in Dateien, die während eines Absturzes geöffnet waren, finden kann, bestehen nach wie vor.
          Ein weiteres Problem, das ich beobachte ist, dass die Performance beim Schreiben großer Daten/Dateimengen miserabel ist, worauf auch in der ReiserFS-Doku hingewiesen wird.
          Den beschriebenen Test mit reiserfsck werde ich sicherlich auch nicht ausführen, weil ich diesen Befehl bisher zweimal genutzt habe - einmal auf einer Reiser 3.5 und einmal auf einer Reiser 3.6-Partition - und beide Male vollständiger Datenverlust der gesamten Partition die Folge war...

          Aber ansonsten ;) keine Probleme, und ich verwende ReiserFS seit bestimmt 2 Jahren als alleiniges FS auf meinem Desktop und meinem Zweitrechner.

          • 0
            Von Kai am Do, 22. August 2002 um 17:50 #
            Jo, ack habe auch ettliche Probleme mit ReiserFS. reiserfsck meldet arge fehler, welche auch teilweise nur durch rebuild-tree behebbar waren. In manche dirs lies sich nicht wechseln, etc.
            Bin zwischenzeitlich (wieder) bei ext3 gelandet. Keine Probs mehr
            • 0
              Von Andreas Stempfhuber am Do, 22. August 2002 um 19:49 #
              Hi all,

              erst einmal herzlichen Dank für die zahlreichen Kommentare!

              Ein Journaling-Filesystem ist gerade dazu da, um die Filesystemintegrität zu jedem Zeitpunkt zu gewährleisten.

              Wenn aber wie bei ReiserFS die Integrität von zum Zeitpunkt des Ausfalls zufällig geöffneten Dateien besonders gefährdet ist, dann kann man genauso weiterhin ext2 verwenden und den Filesystem-Check ersatzlos abschalten.

              Gut zu wissen, dass ich nicht der Einzige mit diesen Problemen bin. Werde nun wohl eine meiner Partitionen auf ext3 umstellen und vergleichen.

              Gruss,
              Andi

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        Von Peter Woelfel am Do, 22. August 2002 um 10:48 #
        Ja, hab ich hier auch laufen, z.B. mit Kernel 2.2.19...
        wie gesagt, keine Probleme bisher (auch mit LVM).
        Das liegt aber evtl. daran, dass alle Systeme Hardware-RAID, USV usw. haben, also das Filesystem noch nie einen Crash erlebt hat...

        cu.
        peter

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        Von micha am Do, 22. August 2002 um 11:54 #
        hallo stefan3

        dass das mit den xfs-kerneln bei dir nicht klappt stimmt mich doch bedenklich. Ich verwende sie jetzt schon seit längeren und hatte zumindest mit dem compilieren meist keine probleme....
        mail mir doch mal genau was schief geht, da sollte sich doch eine lösung finden lassen
        cu
        micha

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      Von NaJa am Mi, 21. August 2002 um 20:29 #
      Also ich hatte mit ReiserFS schon Probleme. Ich habe z.B. bei meiner derzeitigen Installation (Debian SID) eine Datei die ich nicht mehr löschen kann. Auch ein Dateisystemcheck hilft nix. Aber: Das System läuft trotzdem, abgesehen das Debian im SID momentan ziemliche Schwierigkeiten mit dem neuen KDE3 und Gnome2 hat. Aber ich muß trotzdem sagen das ReiserFS sehr zuverlässig ist. Mit EXT3 hatte ich schon viel größere Probleme und auch schon gröbere Datenverluste. Wenn man bedenkt, das meine Installation eine absolute Entwicklerversion ist, ich fast jeden Tag ein Update durchführe und fast jede neue Kernelversion installiert habe, dann ist das eh ein Wahnsinn, das ich so wenig Probleme hatte/habe.
      0
      Von Norbert am Mi, 21. August 2002 um 22:35 #
      Ich habe genau das Gegenteil von unabhängigen Consultants gehört: die sagen, wenn es unter Linux Datenverluste gibt, dann aufgrund des ReiserFS. Besonders unter hohen Last gäbe es Probleme und das ReiserFS könne dabei das System sogar kurzfristig (~1 sec) blockieren.
      Ich selbst bin glücklicher ext3-Anwender und kann dazu nichts sagen, ausser dass viele hochbezahlte Menschen von ReiserFS abraten, denen ich prinzipiell mehr traue, als Leute, die das FS herstellen.
      • 0
        Von Peter Woelfel am Do, 22. August 2002 um 10:57 #
        Ich hoere von Consultants meistens, dass das einzige stabile Filesystem fuer Linux Ext2 ist.
        Selbst Ext3 ist bei weitem nicht so ausgereift. Aber die Chancen sind IMHO gut, dass es bald den selben Status wie Ext2 erreicht.
        Von ReiserFS, XFS und JFS wird eigentlich immer abgeraten. Lediglich SuSE steht offenbar zu ReiserFS.

        cu.
        peter

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          Von pippi am Do, 22. August 2002 um 12:08 #
          hallo,

          also ich habe hier ein crypto -JFS und ein XFS am Laufen. Das läuft prima, keine Inkonsistenzen, keine Merkwürdigkeiten, kein gar nichts.

          ich bin zufrieden. XFS wird in meiner Firma großflächig eingesetzt, da die Erfahrungen, die auf den IRIX-Maschinen gewonnen wurden, nur gutes verheißen haben - und bislang gehalten ;()

          • 0
            Von Peter Woelfel am Do, 22. August 2002 um 12:31 #
            wie ich bereits oben geschrieben habe, gehts mir mit ReiserFS genauso.
            Nur es koennte halt im "worst case" doch was passieren, und dann ist man IMHO mit ext2 am besten dran.

            Und das XFS gut unter Irix laeuft glaube ich Dir, JFS laeuft unter AIX auch gut (nicht dass man da eine Wahl haette ;-)). Die Frage ist halt nur, wie es unter Linux laeuft.

            Ich meine, es wird ja schon viel getestet, meistens klappt auch immer alles problemlos, aber so richtig vertrauen tut den neuen Filesystemen offenbar keiner (zumindest Linux-Consultants nicht).

            cu.
            peter

    0
    Von energyman am Mi, 21. August 2002 um 20:31 #
    Hi,

    welche Programme sollen denn mit reiser nicht laufen?

    Die 'normalen' Programme haben mit dem FS darunter nichts zu tun, dafür ist der Kernel da ;o).

    Und das fsck.ext2 bei reiser die Mitarbeit versagt, ist wohl logisch.

    Gestern erst hab ich im laufenden Betrieb den Stecker aus der Wand gezogen... nichts passiert und dank reiser war der boot nur unwesentlich länger als sonst.. mit ext2 wäre es ein Alptraum geworden.. 70 volle GB...

    ciao
    Volker

    • 0
      Von blubba am Mi, 21. August 2002 um 23:09 #
      Naja, du musst schon reiserfs mit ext3 vergleichen. Und nur weil alles ohne Probleme gebootet hat, heisst das nicht, dass das Dateisystem nicht beschaedigt ist.
      0
      Von Anon2k2 am Mi, 21. August 2002 um 23:16 #
      Oh, oh, das schreibt eindeutig jemand, der von Eigenheiten der Dateisysteme und Programme keine Ahnung hat. Versuch doch mal "df -i" oder "lsattr" auf ReiserFS. Und wenn du heutzutage noch Ext2 verwendest, bist du selber schuld (Ext3-Umwandlung dauert nur Sekunden, Wiederherstellung via Journal ebenfalls so schnell wie mit Reiser).
      • 0
        Von nufap am Do, 22. August 2002 um 16:01 #
        Und wenn du heutzutage noch Ext2 verwendest, bist du selber schuld (Ext3-Umwandlung dauert nur Sekunden, Wiederherstellung via Journal ebenfalls so schnell wie mit Reiser).

        Naja, zumindest wenn man noch nen 2.2.xer Kernel am laufen hat (aus welchen Gruenden auch immer), kann ich mir vorstellen, warum man noch nicht auf ext3 umgestellt hat. Oder unterstuetzt der auch schon ext3?

        Gruesse, nufap

        • 0
          Von panthera am Do, 22. August 2002 um 16:54 #
          mit patches (ftp.kernel.org/pub/linux/kernel/people/), ja
          • 0
            Von ultimatesephrioth am Fr, 23. August 2002 um 13:13 #
            Also:
            Ich benutze auf meinem Server (neuerdings neuester Debian release) immer noch ausschliesslich ext2, weil das bei mir keine Probleme macht.

            Ich hatte jedoch einmal auf meinem Desktop ein SuSE Linux 8.0 mit ReiserFS:
            Ich habe den PC ganz normal heruntergefahren, als ich ihn jedoch wieder einschaltete, musste ich das Dateisystem mit fsck MANUELL wieder herstellen, das dauerte so ca. 2 Stunden (10 GB-Partition, 1400 Mhz, 789 MB Ram (DDR)).
            Danach waren jedoch SEHR viele Dateien unbrauchbar und ich konnte das neue OS wieder neu aufsetzten *g*.

            Und ehrlich gesagt: Was ist den schlecht an einem gestandenen FS wie ext2? Es ist doch allemal besser als NTFS oder Fat32 (defragentieren ...):)? Ich werde auf jeden Fall nicht mehr so schnell ReiserFS installieren.

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Von Sven am Mi, 21. August 2002 um 17:22 #
wenn es tatsächlich so gut wie unter AIX ist, dann ist das eine echte verbesserung von für linux
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    Von Feynman am Mi, 21. August 2002 um 17:55 #
    Die C'T hat vor einigen Ausgaben mal die vier grossen Journalling File Systeme miteinander verglichen, und dabei ist JFS als einziges durchgefallen. ReiserFS, ext3 und XFS haben auch bei extremen Stresstests keinerlei Auffälligkeiten gezeigt. Vielleicht haben sie es inzwischen weiterentwickelt?
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Von Olli am Mi, 21. August 2002 um 17:28 #
ich habe mich gefragt warum die ganzen verschluesselungsalgorithmen
(symetrisch und asymetrisch) sowie die hashalgorithmen nicht in den kernel mit aufgenommen werden?
mfg
olli
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    Von Benedikt am Mi, 21. August 2002 um 17:37 #
    Wegen der US - Exportbestimmungen. Verschluesselungsalgorithmen gelten in den USA als Waffe und unterliegen deshalb einigen Auflagen.
    • 0
      Von Pascal am Mi, 21. August 2002 um 18:03 #
      Ich wundere mich da immer etwas... etwas mehr Selbstbewusstsein der nicht-Amerikaner würde ich schon erwarten. Wer sagt, denn dass der Linux-Kernel amerikanischer Ursprung hat. Eigentlich könnte man auch argumentieren, dass die Amerikaner mit jedem Download den Kernel importieren (vorausgesetzt die Server stehen ausserhalb der USA). Ok, distributionen wie redhat, müssten die Verschlüsselung wieder rausnehmen. Aber der ganze Rest der Welt muss darauf eigentlich keine Rücksicht nehmen.
      • 0
        Von panthera am Mi, 21. August 2002 um 18:14 #
        "Linux-Kernel amerikanischer Ursprung hat"

        nicht der ursprung, sondern die geographische platzierung des servers ist relevant, und ftp.kernel.org steht halt nunmal in den usa ;)

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          Von axeljaeger am Mi, 21. August 2002 um 18:18 #
          Wenn's daran scheitert, stellen wir den Server halt nach Timbuktu! Nein, ehrlich, dann wird man wohl wählen müssen: Von einem europäische Mirror runtergeladen, kann der Kernel die ganzen schönen Sachen, und aus Amerika werden solche Sachen halt nícht angeboten.
      0
      Von Ironheart am Mi, 21. August 2002 um 23:38 #
      Brauch ich da dann nen Waffenschein, um ein Programm zu verwenden, dass Verschlüsselungsalgorithmen einsetzt?? ;))

      Gruß

      Iron

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      Von Catonga am Do, 22. August 2002 um 11:17 #
      Wie sieht es eigentlich aus, wenn man mit seinem Notebook,
      wo man schon seit langem diese Verschlüsselungsalgorithmen installiert
      hat und einsetzt in die USA reisen möchte?

      Zählt das dann als Import?
      Muß ich meine ganze Verschlüsselungssoftware erst deinstallieren,
      damit ich gefahrlos in meinem Urlaub mit meinem Notebook in die USA reisen kann?

    0
    Von quork am Mi, 21. August 2002 um 17:37 #
    Soweit ich weiß gibt's da wohl einige Export-Beschränkungen auf solche Sachen...
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Von markus am Mi, 21. August 2002 um 18:23 #
weiss jemand eigentlich, wie es bei den verschiedenen dateisystemen mit fragmentierung aussieht, für welche es (von XFS weiss ich es) defragmentierer oder allgemein optimierungstools gibt?

ich hab das problem, dass ich auf meinem laptop relativ wenig speicherplatz hab und die platte schon das eine oder andere mal unabsichtlich komplett voll war, was angeblich für manche fs gift ist, weiss jemand genaueres???

auf jeden fall toll, dass man eine so grosse auswahl mittlerweile hat!

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    Von stefan3??? am Mi, 21. August 2002 um 20:10 #
    Hi,

    zum Platzbedarf: ReiserFS braucht bis zu 16% weniger Platz als ext2.
    Fragmentierung bei ReiserFS über 2% ist mir nicht bekannt. Defragmentierungstools ebensowenig.
    Ext2 kann auch schon mal stärker fragmentieren (kleine Filesystems, große Dateien), für ext2 kenne ich ein Defrag-Tool.
    Mehr Infos zu ReiserFS gibts unter http://www.namesys.com.

    Bye

    • 0
      Von Anon2k2 am Mi, 21. August 2002 um 23:23 #
      > zum Platzbedarf: ReiserFS braucht bis zu 16% weniger Platz als ext2.

      "16%" ist Schwachsinn. Diese Menge hängt start von den darauf liegenden Daten ab.

      > Fragmentierung bei ReiserFS über 2% ist mir nicht bekannt. Defragmentierungstools ebensowenig.

      Schwachsinn. Wie hast du das gemessen?

      > Ext2 kann auch schon mal stärker fragmentieren (kleine Filesystems, große Dateien), für ext2 kenne ich ein Defrag-Tool.

      Dann hast du keine Ahnung, wie man sucht. Im übrigen, wie kommst du darauf, das Fragmentierung nur schlecht ist? Dass ExtN schon beim Schreiben die Fragmentierung entsprechend den zukünftigen Zugriffen auslegt, scheint wohl noch nicht bis zu dir vorgedrungen zu sein.

      > Mehr Infos zu ReiserFS gibts unter http://www.namesys.com.

      Eine Seite voller Buzzwords. Die Details zur Implementierung lassen sich nur schwehr herauslesen.

      • 0
        Von Andreas Stempfhuber am Fr, 23. August 2002 um 23:31 #
        Hi all,

        habe eben eine ReiserFS Partition wegen Unzufriedenheit (siehe weiter unten) auf ext3 umgestellt.

        Die mit 2.7 GB gefüllte /home Partition benötigt nun mit ext3 9% mehr Plattenplatz als vorher. Soweit mein Beispiel aus der Praxis.

        Gruss,
        Andi

    0
    Von Mirko am Mi, 21. August 2002 um 23:43 #
    Ich hatte vorher auf meiner 80GB Platte reiserfs, und das war meine DatenDownload Platte für den mldonkey, hier wurden die Daten beim runterladen so stark fragmentiert, das ein on-the-fly brennen mit meinem 12x Brenner nicht mehr möglich war. Immer Buffer underrun. Erst ein Kopieren der Daten in ein anderes Verzeichniss, auf der selben Platte, ermöglichte ein Brennen. Nun verwende ich ext3, hier habe ich keine Probleme mit on the fly brennen.
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Von BITLeeCH am Mi, 21. August 2002 um 20:41 #
Wasn der Unterschied zwischen einem "normalen" Dateisystem und einem mit 64 Bit
  • 0
    Von panzi am Mi, 21. August 2002 um 21:50 #
    Den genauen unterschied kenn ich auch nicht, es gab da nur die Entwicklung 16Bit (zB fat16) auf 32Bit (zB fat32, ext2 usw.) und jetzt 64Bit (zB JFS). Ist angeblich ne Weiterentwicklung (wie bei den Prozessoren??) und soll irgendwie Effektiver sein (Platz & Geschwindigkeit, kA was das mit 64Bit zu tun hat).
    • 0
      Von Anon2k2 am Mi, 21. August 2002 um 23:35 #
      Schwachsinn. Auf dem XT lief also FAT8 oder was? Was 64bit im Artikel zu suchen hat weiss ich aber auch nicht. Evtl. meinen die damit, dass sämtliche Datentypen als long long gehalten wurden, aber ich glaube es nicht. Eher hat der Schreiber 64 Bit hinter sich.
      • 0
        Von Descartes am Do, 22. August 2002 um 01:00 #
        Wie auch sonst: "Size matters."

        Wenn du mir zeigst, wie du eine 4 Gigabyte grosse Datei als EIN grosses File auf einer FAT12 formatierten Partition ablegst dann zahle ich DIR 64bit. :-)

        0
        Von BufferOverflow am Fr, 23. August 2002 um 18:04 #
        Den Nick wuerd ich auch waehlen, wenn man sone Ahnung hat...

        sorry

        Gruss

      0
      Von Joachim am Do, 22. August 2002 um 01:54 #
      Hallo zusammen

      die 64bit haben damit was zu tun dass Du die Dateigrössen Begrenzung nicht hast wie bei ext3 mit 2GB und reiserFS mit 4GB.
      Du kannst mit 64bit viel mehr grössere Dateien verwalten sowie die Anzahl von Unterverzeichnissen etc..
      Man denke nur an eine Datei von 20GB in einer Datenbank. Die wächst und wächst und wie möchtest die bitte ohne 64bit adressieren ?
      64bit wird immer mehr notwendiger bei den riessigen Datenmengen die wir inzwischen haben.

      Gruss Joachim

    0
    Von panthera am Mi, 21. August 2002 um 21:56 #
    afaik wird mit der allgemeinen aussage der bitzahl eines fs die speicherbreite des adressraumes bezeichnet (d.h. groesse des maximal ansprechbaren speichers).
    • 0
      Von Descartes am Do, 22. August 2002 um 00:57 #
      Die beste 64bit CPU mit einem 64bit Betriebssystem bringt dir nichts, wenn du nur ein 32bit Filesystem verwenden kannst.

      Wie panthera bereits schreibt existieren auch bei Dateisystemen analoge Beschränkungen wie es sie auch für z.B. CPUs gibt die sich in der grösse des maximal adressierbaren Speicherbereichs äussern. Mit einem 64bit Dateisystem sind a) grössere Dateisysteme und b) grössere Einzeldateigrössen möglich als mit einem 32bit Dateisystem (einfach deshalb weil bei einem 64bit-clean Filesystem alle zur Addressierung notwendig Pointer auf 64bit (uint64 oder unsigned long long) ausgelegt sind.

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Von Thomas am Mi, 21. August 2002 um 22:32 #
...läuft alles unter ReiserFS, hatte nie Probleme.
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Von Jörg am Do, 22. August 2002 um 00:47 #
JFS, XFS, Reiserfs, Ext3, irgendwie verwirrt mich dass alles. Welches der vielen Dateisysteme soll man den nun eigentlich benutzen, welche Vorteile/Nachteile haben die unterschiedlichen Deteisysteme? Das Reiserfs für den professionellen Einsatz ausfällt, hat sich ja weiter oben schon herausgestellt.
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    Von Catonga am Do, 22. August 2002 um 11:35 #
    Nimm ext3, das ist bewährt und läßt sich jederzeit auf das
    sehr ausgereifte Ext2 zurückumwandeln.

    D.h. mit ext3 kannst du nicht viel falsch machen.

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    Von Bernd am Do, 22. August 2002 um 15:48 #
    Zu allen FS kann ich leider nichts sagen, aber EXT2,3 sind die "älteren" eher "einfachen" Dateisysteme, Sie sind ausreichend schnell und in der "normalen" Anwendung
    wohl eine gute Wahl. ReiserFS hingegen ist ein neuer sehr performanter und komplexer
    Ansatz mit sehr guter Performance und Einsatzgebieten für die EXT2,3 nicht wirklich
    anwendtbar sind. Leider kam ReiserFS ein wenig zu früh in den Kernel, so daß noch einige BUGS und Probleme zu beklagen waren !! => Zieht leider den Ruf etwas runter !!
    ReiserFS läuft hier auf allen Rechnern unter Produktionsbed. auch auf ausgefallenden Konfigurationen (4x80 G IDE-SoftwareRaid 5 (240 Gbyte useable, als Datenkühltruhe)) kam mit div. Hardwarebedingten Abstürzen/Reboots Raid5 rebuild while working etc.(auch IDE Diskcrasches) klar und ist einfach schnell, schnell, schnell, ...(Für wichtige Dinge setzen wir auch SCSI + Hardware Raid Controller)
    Versucht man z.B. 100000 kleinere Dateien (.html, Ascii CDDB - DB, ...) in einem ! Directory unter ext2,3 abzulegen, so verbraucht das FS nicht nur Unmengen an Speicher sondern friert den Rechner bei einem cron.daily (locate - DB) quasi ein. ReiserFS ist hier einfach um Generationen weiter, ....
    Ich vertraue zumindest seit der jüngeren Vergangenheit auch sehr wichtige Daten an.
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Von Joachim am Do, 22. August 2002 um 01:42 #
Hallo zusammen

ich habe schon mehrere Filesysteme ausprobiert. Also ich kann es nur bestätigen
was auch andere Consultants sagen - kein reiserFS. Ich hatte hier eine Maschine die mit reiserFS enorme Probleme bis zum Stillstand hatte. Es war sogar soweit dass es mir ein Filesystem (Partition) komplett kaputt gemacht hat.
Der Stillstand kam wenn er mehrere aufeinander folgende 1-2KB Blöcke geschrieben hat. Die gleiche Maschine mit ext2/ext3 kein Problem.
Das war aber nicht die einizige Maschine die diese Probleme hatte.
ext3 hat den Vorteil dass man ein bestehendes Filesystem direkt online ohne Datenverlust umkonvertieren kann von ext2 aus gesehen. Man kann auch die alten ACLŽs von ext2 weiterhin benutzen.
Was das JFS betrifft habe ich mit IBM-AIX früher sehr viel damit gearbeitet. Dieses
ist auch ein sehr sehr komfortables und sicheres Filesystem. Was ich genial fand war das man im laufenden Betrieb die Partition vergössern konnte ohne die Maschine runterzufahren oder die Applikation zu stoppen oder gar Filesystem umounten, dies war alles nicht nötig. Verkleinern ging zwar nicht Online aber das ist ja meisst ein anderes Thema. Wenn JFS wie unter AIX arbeitet kann ich es nur empfehlen. Wie stabil die ganze Sache unter Linux ist weiss ich nicht und muss man sicher erst mal testen.
Schaut euch mal die folgenden Benchmarks an unter:
Zum Benchmark Test

Hier gibt es eine gute Übersicht wann man für was welches Filesystem einsetzen sollte:

Zur Übersicht als PDF-Datei

Sicher hat jedes Filesystem seine Daseinsberechtigung, es muss von Fall zu Fall genau analysiert werden wann man was benutzt. Siehe z.B. Dateigrössenbegrenzung von 2GB pro Datei bei ext3 oder 4GB bei reiserFS.

Gruss Joachim

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    Von andre am Do, 22. August 2002 um 08:54 #
    hi,
    nach dem benchmark sieht es so aus, als waere ext2 schneller als reiserfs. leider kenn ich mich mit der materie nicht richtig aus. subjektiv merkt man jedoch, dass ein reiserfs-dateisystem schneller als ein ext2-system ist.
    ich persoenlich hab auch noch keine probleme mit reiserfs gehabt. ext2-partitionen habe ich mir jedoch schon durch unsaubere reboots _komplett_ zerschossen. es kann sein, das mein linux-knowhow damals nicht ausreichte um die daten wiederherzustellen.
    dies ist mir auf reiserfs-systemen noch nicht passiert (obwohl auch hier hin&wieder unsaubere reboots vorkommen).

    gruss,
    andre

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    Von Mario Schmidt am Do, 22. August 2002 um 13:06 #
    Hi,
    Wieso 4GB bei Reiserfs ? Habe schon ohne Probleme ein 7 GB File ( Selbstgedrehter DV Film ) auf meinen Platten abgelegt. Scheint mit so, das dieses Limit schon etwas aelter ist und damit auch nicht relevant. Ein reiserfsck habe ich bisher noch nicht gemacht, aber bisher hatte ich keine Datenverluste mit dem reiserfs und das obwohl ich da gigabyte Weise Dateien fuer meine Filme durch die gegend geschoben habe ( DV Dateien sind leider ganz schon gross. Hier auch noch mal meinen Dank an die Programmierer von Kino und MainActor, mehr Dank an Kino, da GPL )

    Mario

    • 0
      Von Papa Schlumpf am So, 25. August 2002 um 10:59 #
      Kommt auf die Version drauf an.

      In Kernel 2.2.xx war Version 3.5.x des Reiserfs reingepatcht, die hatte die besagten 2GB/4GB Limits. Seit 2.4.1 ist 3.6.x dabei, das hat diese Beschränkung nicht mehr.

      Das FS auf der Platte hängt von den Tools bzw. den Optionen dafür ab. Eine ältere Distri (z.B. Suse72) legte - auch wenn Kernel 2.4.x installiert wurde - reiserfs-Partitionen mit 3.5 an und hatte damit die Limits. Neuere Distris (Suse80, glaub ich zuminedest) legt ReiserFS-Partitionen mit 3.6 an.

      Du wirst also ein 3.6 Reiserfs auf deiner Platte haben ;-)

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Von Eduardo am Do, 22. August 2002 um 08:24 #
Wie siehts denn aus mit XFS ?

Gibts Erfahrungen damit ?
Was sagt der Alan-Cox-Tree dazu ?
Wird das noch nicht in den Kernel aufgenommen ?

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Von Marco am Do, 22. August 2002 um 19:12 #
Ich verwende reiserFS seit dem es reiserFS gibt und will nicht verheimlichen, dass auch ich schonmal Probleme damit hatte - aber auf rund hundert produktiven Systemen (manche mit Software-Raid-1 / LVM) läuft es trotzdem absolut fehlerfrei. Ich kenne Eure Consultants ja nicht, aber ein Consultant der heute noch zu EXT2 rät, will einfach nur Geld verdienen - die Wahrscheinlichkeit das nach einem Systemabsturz/Stromausfall der Systemverwalter aufgefordert wird das Dateisystem manuell zu reparieren ist nicht unwahrscheinlich und legt den Produktivbetrieb des Unternehmens unter Umständen ganz lahm (Router/CRM/ERP). Es hängt IMHO davon ab in welcher Umgebung man reiserFS einsetzt, d.h. wild-gepatchte Kernel, Bibliotheken-Wust, Applikations-Wirr-Warr helfen sicher nicht das FS stabil zu halten - auf produktive Servern sollten Anwendungen angeboten werden und keine Entwicklung oder sonstwas für ein Schwachsinn stattfinden.

Und ich wette - was EXT3 angeht - so schafft man es sicher auch hier Fehler zu provozieren.

Bei mir laufen zum Test seit einem halben Jahr XFS-System und auch die laufen bisher ohne Probeme (Kapazität der Filerserver liegen im Schnitt zwischen 500GB und 1TB) und sind durchaus frequenter Nutzung ausgesetzt.

Also: Nur weil einige Spielkinder in Ihrer Umgebung mit reiserFS Schwierigkeiten haben, bedeutet noch lange nicht, das keiner das FS empfiehlt und es Schrott ist. Genauso kann man sagen das die Kernel-Serie 2.4.x ebenso nicht stabil ist - benutzt Ihr reiserFS-Gegener denn alle noch den 2.2.er?

Ein glücklicher Nutzer der jungen Journaling-Dateisysteme! ;)

Pro-Linux
Traut euch!
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