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Mi, 21. August 2002, 16:41

Software::Systemverwaltung

JFS im Linux-Kernel

Wie dem neuesten Changelog des Kernels zu entnehmen ist, wird JFS in der Version 2.4.20 von Linux enthalten sein.

Wie manche unserer Leser unserer Programm-Information auf der Startseite entnommen haben, stellte der Maintainer des Kernels 2.4.x, Marcelo Tosatti, die mittlerweile vierte Pre-Version des Kernels 2.4.20 allen Interessenten und Testern zur Verfügung. Neben einer Vielzahl an kleineren Fixes und Verbesserungen band Marcelo zum ersten Mal den von Christoph Hellwig erstellten »initialen Import« der Version 1.0.18 von JFS für Kernel 2.4 in den Kernel ein. Ferner steuerte Dave Kleikamp, ein IBM-Angestellter und JFS-Entwickler, eine Vielzahl an Fixes und Patches bei, so dass einer problemlosen Nutzung des Filesystems nichts mehr im Wege stehen dürfte.

Damit stellt JFS neben dem bereits im Kernel integrierten ext3 und Reiserfs das dritte Dateisystem mit Journal-Funktion für Linux dar, das standardmäßig mit dem Kernel ausgeliefert wird. JFS unterstützt extrem große Disk-Konfigurationen. Die freie Linux-Version, die unter der GPL steht, wurde aus der in OS/2 und AIX verfügbaren JFS-Technologie entwickelt und ist vom Festplattenimage her kompatibel mit OS/2 JFS.

JFS ist ein 64-bit Dateisystem und ist bereits seit längerem ein fester Bestandteil des Alan-Cox-Trees (-ac). Ab sofort kann JFS auch im Kernel 2.4.20-pre4 gefunden werden.

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