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Mi, 21. August 2002, 22:38

Hardware

Open Source schreiben - Programmieren lernen

Vier von fünf Programmieren entwickeln Open-Source-Anwendungen, um die eigenen Kenntnisse der Computertechnologie und Programmierens zu verbessern - das ergab eine von dem niederländischen Institute of Infonomics durchgeführte Befragung.

78,9 Prozent aller Befragten sind der Meinung, einer der Gründe, sich Open Source zuzuwenden und freie Anwendungen zu schreiben, sei die Erweiterung der eigenen Fähigkeiten. Daraus resultiert, dass über 57 Prozent der Befragten die Meinung vertreten, Open Source fördere den Tausch des Wissens und sei einer der Gründe, Open Source aktiv voranzutreiben, so die Befragung. Weit weniger - 39.8 Prozent - sind dagegen der Meinung, der Grund für die Entwicklung freier Software ist der Wille, diese stetig zu verbessern. Nicht mal 38 Prozent sind der Meinung an Open Source zu arbeiten, weil Software grundsätzlich frei sein sollte.

Ein wahres Entwicklerparadies für freie Software ist unser französisches Nachbarland. 16,54 Prozent der Befragten stammen aus dem Land der Revolutionäre und Künstler. Den zweiten Rang dürfen die deutschen Coder für sich beanspruchen, die knapp über 12 Prozent der entwickelnden Zunft darstellen. Platz drei ist dagegen für US-amerikanische Entwickler (10 Prozent) reserviert.

Interessant scheint die Frage nach sozialen Kompetenzen und dem Status zu sein. Der typische Programmierer von freier Software ist im beruflichen Leben entweder ein Software-Entwickler (33,3 Prozent) oder Student (15,8 Prozent) und zwischen 20 und 30 Jahre alt. Er ist Single (41,4 Prozent), männlich (98,9 Prozent) und Angestellter (65 Prozent) im Netzwerkbereich (26,9 Prozent).

Die unter Entwicklern von Open-Source-Software bevorzugte Distribution stellt die Debian-Distribution dar. Laut Angeben der Befragten benutzt fast jeder zweite (48 Prozent) das freie Produkt. Den zweiten Platz darf die amerikanische Distribution Red Hat für sich verbuchen (13,8 Prozent). Dahinter kommen mit 9,8 und 9,2 Prozent die Produkte aus dem Hause MandrakeSoft und SuSE.

Fast ausgewogen scheint dagegen die Wahl der Environments für die tägliche Arbeit zu sein. Für 32,4 Prozent der Befragten stellt GNOME die erste Wahl dar. Das K Desktop Environment (KDE) ist dagegen für 30,2 Prozent die bevorzugte Umgebung. Auch dieser Studie lässt sich nicht entnehmen, ob EMACS oder vi besser ist. 38,8 Prozent präferieren vi und 36,2 EMACS.

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