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Di, 27. August 2002, 18:03

Software::Distributionen

Lindows ändert seine Strategie

Das vielbeachtete Startup-Unternehmen Lindows will sein gleichnamiges Produkt künftig unter anderen Gesichtspunkten vermarkten.

Das Konzept ließ die Branche aufhorchen und Microsoft hektisch nach legalen Gegenmitteln suchen: Das Unternehmen Lindows kündigte ein Betriebssystem auf Linux-Basis an, auf dem auch Windows-Programme problemlos laufen würden. Bislang allerdings blieb Lindows den Beweis schuldig, dass die Firma ein solches Betriebssystem tatsächlich liefern könne. Und nun folgt sogar der Rückzug auf Raten.

Wie US-Medien berichten, ändert Lindows seine Produkt-Strategie. Lindows soll nicht länger als Windows-kompatibles Programm vermarktet werden, sondern als Plattform, mit der sich die typischen Anfängerfehler im Umgang mit Linux vermeiden ließen. Für Lindows-Chef Michael Robertson handelt es sich um eine logische Konsequenz der Entwicklung am Computermarkt. Wer sich Lindows zulege, um in der Linux-Welt preisgünstig Programme zu bekommen, gehe nicht anschließend ins Geschäft und kaufe sich für Tausende von Dollar Windows-Produkte wie Photoshop oder Office, zitieren die US-Medien Robertson.

So ganz will sich der Lindows-Geschäftsführer von dem alten Produktgedanken aber nicht trennen. Auch weiterhin sei geplant, einige wichtige Windows-Produkte unter Lindows zum Laufen zu bringen. Es handele sich dabei um Software, für die es in der Linux-Welt keine Alternative gebe.

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