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Fr, 6. September 2002, 13:02

Software::UNIX

Linux ersetzt mehr Windows- als UNIX-Systeme

Haushaltslöcher, Sparmaßnahmen und veraltete Systeme zwingen immer mehr Unternehmen und Institutionen, nach Alternativen Ausschau zu halten - wie aus einer Erhebung hervorgeht, werden mehr Windows- als UNIX-Systeme auf freie Alternativen migriert.

Kaum eine Woche trägt nicht Erfolgsgeschichten zu Tage, die eine erfolgreiche Umstellung kommerzieller Systeme auf eine freie Alternative wie Linux vermelden. Selten werden dabei Windows-Rechner gegen Linux erwähnt. Die meisten Systeme, die dem Sparhammer zum Opfer fallen, sind unrentable und alte UNIX-Systeme, die dem freien Derivat weichen müssen. Doch der Schein trügt. Wie aus einer Erhebung des renommierten Analystenhauses »Morgan Stanley« hervorgeht, scheinen vor allem Windows-Systeme den freien Alternativen Platz machen zu müssen.

Trotz weitläufiger Meinung scheint Linux im Server-Bereich noch nicht alle überzeugt zu haben. 29 Prozent der insgesamt 225 befragten CIOs (Chief Information Officer) ließen verlauten, Linux-Server bereits in ihren Unternehmen einzusetzen. 8 Prozent befinden sich in einer Migrationsphase und 17 Prozent der CIOs prüfen, ob Linux eingesetzt werden kann. Der Großteil der Befragten (46 Prozent) gab zu, Linux weder einzusetzen noch in eine engere Wahl gezogen zu haben.

Alle jene, die Linux bereits einsetzen, scheinen vor allem dem Redmonder-System den Rücken gekehrt zu haben. 31 Prozent aller Umsteiger gaben zu, ihre Windows-Architektur gegen Linux getauscht zu haben. Lediglich 24 Prozent der Verantwortlichen sich haben nach eigenen Aussagen gegen UNIX entschieden und bestehende Systeme auf Linux migriert. 14 Prozent tauschten andere Systeme gegen Linux und 31 Prozent haben ihre Systeme auf eine neue Linux-Version migriert.

Interessant. Die Zeit der Wireless-Verbindungen scheint noch nicht gekommen zu sein. 40 Prozent der Befragten betrachten die Technologie als zu langsam. Immerhin benutzen 34 Prozent die Technologie partiell in Unternehmen, auch wenn nicht für tägliche Belange. Implementiert wird Wireless LAN lediglich von nur 4 Prozent der CIOs.

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