Nach mehrmonatiger Funkstille ist der Autor des Unix-ähnlichen Desktop-Betriebssystems
AtheOS, Kurt Skauen, kürzlich wieder aus der Versenkung aufgetaucht, nur um der AtheOS-Fangemeinde
mitzuteilen, dass er im Moment keine Zeit und Lust hat, an dem für seine rasante Geschwindigkeit bekannten OS weiterzuarbeiten.
Van der Vliet hat sich nach eigenen Angaben mit der Entscheidung für den Fork sehr schwer getan. Letztendlich war es die durch das lange Schweigen Kurt Skauens ausgelöste große Frustration in AtheOS-Entwicklergemeinde, die den Ausschlag gab.
Skauen hatte AtheOS praktisch im Alleingang entwickelt und keinerlei Mitarbeit am Kern-Betriebssystem akzeptiert. Mit seinem Rückzug stand auch die ursprünglich hochmotivierte AtheOS-Nutzergemeinde vor der Auflösung. Die lebhafte Aktivität auf der Syllable-Entwicklerliste lässt hoffen, dass es van der Vliet gelungen ist, diesen Trend umzukehren.
Wie der "Vater" von AtheOS zu dieser Entwicklung steht, ist bislang nicht bekannt.