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Thema: Sun verschenkt StarOffice an afrikanische und europäische Schulen

14 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von snudown am Di, 17. September 2002 um 23:12 #
650 Millionen US-Dollar

naja, bis vor kurzem war es doch ganz umsonst,
da ist die zahl von 650 Millionen US-Dollar wohl
nicht so aussagekräftig, zumal die Jungs und
Mädchen aus Afrika sich das Paket warscheinlich
eh' nicht gekauft hätten und Sun es daher auch nicht als Verlust
kalkulieren kann.
Na, ich sehe da Parallelen zu der Aktion von MS,
die als Vergleich ihr Windows an Schulen vergeben
wollten.
Die Sache ist irgendwie ähnlich, nur ist mir diesmal
die Firma sympatischer, aber konsequent ist das wohl nicht von mir ;-)

so long carpetsteppers
snudown

  • Score: 3 Von Mario am Di, 17. September 2002 um 23:23 #
    Wenn man bedenkt, dass StarOffice mit Handbuechern und in einer Box vertrieben wird, ist es sicherlich nicht umsonst fuer Sun. Sicherlich rechnet aber Sun in anderen Dimensionen.

    Der Preis fuer grosse Abnehmer (zu denen wohl Ministerien zaehlen duerfen) liegt unter 10 US-Dollar (nachzulesen hier) Wir gehen aber davon aus, dass es _genau_ 10 USD sind. Die Rechnung:

    650.000.000 / 10 = 65.000.000 Pakete die verschenkt werden.

    Geht man jetzt davon aus, dass die Herstellung der CD einen USD kostet und "SO fuer Schulen" nur PDF-Buecher beinhaltet (sehr wahrscheinlich) und ohne Box ausgeliefert wird, wuerde die Aktion Sun immerhin noch 65.000.000 USD kosten. Stolze Summe...

    Score: 3 Von Kai Lahmann am Di, 17. September 2002 um 23:47 #
    naja.. Windows ist eine CD und ein Beipackzettel (ohne Warnhinweise), SoarOffice ist CD + Schlagendes Argument (=dickes Handbuch)
    Score: 3 Von Deniz am Mi, 18. September 2002 um 04:21 #
    @Pinki

    naja, bis vor kurzem war es doch ganz umsonst,
    da ist die zahl von 650 Millionen US-Dollar wohl
    nicht so aussagekräftig.

    1.) Der Download war viellecht kostenlos damals, die Packung war noch nie kostenlos geschweigeden der Support.

    zumal die Jungs und
    Mädchen aus Afrika sich das Paket warscheinlich
    eh' nicht gekauft hätten und Sun es daher auch nicht als Verlust
    kalkulieren kann.

    2.) Es ist ehrenwert und hoch anzurechnen, wenn ein Konzern solche Spenden ( ob MS oder Sun )
    tätigt. Eben weil die Leute dort so arm sind das sie sich kaum etwas leisten können.

    Na, ich sehe da Parallelen zu der Aktion von MS,
    die als Vergleich ihr Windows an Schulen vergeben
    wollten.

    3.) Ein Office Packet das Platformunabhängig ist mit einen Betriebsystem zu vergleichen welches die Leute wirklich binden würde ist einfach nur schwachsinnig.

    die Firma sympatischer, aber konsequent ist das wohl nicht von mir

    Heisst das jetzt das man eigentlich keine Sun Produkte mehr verwenden sollte da eine hinterlistige Aktion die Weltherrschaft zu erlangen?

    so far
    brain

Score: 3 Von wolf am Mi, 18. September 2002 um 08:43 #
als open source/open office fan wollte ich star office ja aus meinem gedächtnis streichen. ein besonderes frust-erlebnis zwingt mich aber folgende gedanken durchzuspielen.
fall: ich - linux - open office gestalte mit dem font helvetica ein OO-draw dokument. übermittle es an einen windows user der sich OO installiert hat. eben um besagtes file zu öffnen, auszudrucken und aufzulegen.
wäre echt simpel gewesen, wenn nicht auf OO - windows der helvetica font alles zerstört hätte. hatte ein jpg mit der linux 00 - original-vorlage mitgeschickt.
nun ja, plattformübergreifend, open source und leistungsfähig ist scheinbar nicht genug. wir landen wieder bei den schriften.
so lange hier keine zukunftsweisenden schritte gesetzt werden, wird sich linux am desktop immer schwer tun. leider bin ich kein programmierer, kann also nur finanziell unterstützung leisten.die gründung eines linux font-standard pools würde ich als member sofort finanziell unterstützen.
da reichen wirklich 10 gute schriften aus allen schrift-gruppen, die linux, aber auch plattformübergreifend installiert werden können und dann hat es sich.
dann hat meiner meinung linux eine wirkliche chance auf dem desktop.
die programme sind es ja bereits.
evolution, OO, gnumeric, mozilla/galeon.... machen es mir leicht windows auf meiner büro/internet maschine zu vergessen.
auf meinem studio-rechner hätte ich mir halt vor jahren BeOS als standard gewünscht. leider haben da die treiber und softwarehersteller ind er musikbranche kosten vor qualität gestellt. da tölple ich immer noch windows-mäßig umher.
respekt
wolf
  • Score: 3 Von mb am Mi, 18. September 2002 um 09:01 #

    fall: ich - linux - open office gestalte mit dem font helvetica ein OO-draw dokument. übermittle es an einen windows user der sich OO installiert hat. eben um besagtes file zu öffnen, auszudrucken und aufzulegen.
    ...
    so lange hier keine zukunftsweisenden schritte gesetzt werden, wird sich linux am desktop immer schwer tun. leider bin ich kein programmierer, kann also nur finanziell unterstützung leisten.die gründung eines linux font-standard pools würde ich als member sofort finanziell unterstützen.

    Das von Dir geschilderte Problem ist aber eher ein Windows Problem, auf einer "normalen" Windows-Büchse gibts leider kein Helvetica...

    Wenn Du sicher gehen willst, Times oder Courier oder Arial benutzen oder die verwendeten Fonts mitschicken...

    Falls das Dokument nicht weiterverarbeitet werden soll, ein PDF draus machen...

    mb...

    Score: 3 Von brum am Mi, 18. September 2002 um 10:54 #
    Das ist bei mir kein Problem, der Windows-Rechner meiner Freundin versteht meine Linux-OO-Helvetika Dokumente.
    • Score: 3 Von pab am Mi, 18. September 2002 um 12:42 #
      stichwort schriftersetzung..

      also OO war bis jetzt immer so schlau word files mit der schrift 'Arial' welche ich nicht habe durch (das orginal) Helvetica zu ersetzten..

      umgekehrt sollte das wohl auch gehen?
      ok.. Arial ist nicht 100% helvetica.. aber wenn es überall gleich aussehen soll - wie schon erwähnt: pdf

      • Score: 3 Von wolf am Mi, 18. September 2002 um 12:55 #
        danke für die vielen tips.
        muß mal zwischen beiden systemen (lin-win) hin- und herschalten, damit es in zukunft klappt.
        anyhow: schriften bleiben immer noch das linux-desktop-problem.

        danke wolf

        • Score: 3 Von jensemann am Mi, 18. September 2002 um 14:18 #
          An freien TT Fonts arbeitet ja ne Gruppe, hab jetzt aber die URL vergessen, war glaube ich auf dem gnu.org server.

          Mfg jensemann

          • Score: 3 Von Marc am Mi, 18. September 2002 um 15:23 #
            https://savannah.gnu.org/projects/freefont/

            Mit anti-aliasing sehen sie sogar ok aus...
            Sind übrigens ein sehr nette Entwickler, antworten auf emails schnell.
            Gruß,
            Marc

Score: 3 Von Heinz am Mi, 18. September 2002 um 21:28 #
OO ist ja ungefaehr das Gleiche wie SO.
Mit dem Unterschied, dass man OO nicht medienwikrsam verschenken kann. Daher finde ich das eine gute Aktion. Wo kann man sich denn bewerben - oder bekommen die Unis und schulen die CDs zugeschickt??

Merke: Alles was den MSOffice-lockin reduziert, das hilft der Verbreitung von Linux

Score: 3 Von Utg am Sa, 26. Januar 2002 um 23:21 #
>2.) Es ist ehrenwert und hoch anzurechnen, wenn ein Konzern solche Spenden ( ob MS oder Sun )
tätigt. Eben weil die Leute dort so arm sind das sie sich kaum etwas leisten können.<

Nur mal so nebenbei: es geht hier um eine Aktion in (Europa und) SÜDafrika. Und Südafrika ist ein relativ wohlhabendes Land...

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