naja, bis vor kurzem war es doch ganz umsonst, da ist die zahl von 650 Millionen US-Dollar wohl nicht so aussagekräftig, zumal die Jungs und Mädchen aus Afrika sich das Paket warscheinlich eh' nicht gekauft hätten und Sun es daher auch nicht als Verlust kalkulieren kann. Na, ich sehe da Parallelen zu der Aktion von MS, die als Vergleich ihr Windows an Schulen vergeben wollten. Die Sache ist irgendwie ähnlich, nur ist mir diesmal die Firma sympatischer, aber konsequent ist das wohl nicht von mir
Wenn man bedenkt, dass StarOffice mit Handbuechern und in einer Box vertrieben wird, ist es sicherlich nicht umsonst fuer Sun. Sicherlich rechnet aber Sun in anderen Dimensionen.
Der Preis fuer grosse Abnehmer (zu denen wohl Ministerien zaehlen duerfen) liegt unter 10 US-Dollar (nachzulesen hier) Wir gehen aber davon aus, dass es _genau_ 10 USD sind. Die Rechnung:
650.000.000 / 10 = 65.000.000 Pakete die verschenkt werden.
Geht man jetzt davon aus, dass die Herstellung der CD einen USD kostet und "SO fuer Schulen" nur PDF-Buecher beinhaltet (sehr wahrscheinlich) und ohne Box ausgeliefert wird, wuerde die Aktion Sun immerhin noch 65.000.000 USD kosten. Stolze Summe...
Von Benjamin B. am Mi, 18. September 2002 um 17:55 #
Eine CD? Mittlerweile versuchen sie sogar, sich die CD zu sparen und schreiben nur einen einfachen Brief mit der Erlaubnis, Windows auf X Rechnern zu dürfen. Für sein Geld darf man sicherlich wesentlich mehr als das erwarten.
naja, bis vor kurzem war es doch ganz umsonst, da ist die zahl von 650 Millionen US-Dollar wohl nicht so aussagekräftig.
1.) Der Download war viellecht kostenlos damals, die Packung war noch nie kostenlos geschweigeden der Support.
zumal die Jungs und Mädchen aus Afrika sich das Paket warscheinlich eh' nicht gekauft hätten und Sun es daher auch nicht als Verlust kalkulieren kann.
2.) Es ist ehrenwert und hoch anzurechnen, wenn ein Konzern solche Spenden ( ob MS oder Sun ) tätigt. Eben weil die Leute dort so arm sind das sie sich kaum etwas leisten können.
Na, ich sehe da Parallelen zu der Aktion von MS, die als Vergleich ihr Windows an Schulen vergeben wollten.
3.) Ein Office Packet das Platformunabhängig ist mit einen Betriebsystem zu vergleichen welches die Leute wirklich binden würde ist einfach nur schwachsinnig.
die Firma sympatischer, aber konsequent ist das wohl nicht von mir
Heisst das jetzt das man eigentlich keine Sun Produkte mehr verwenden sollte da eine hinterlistige Aktion die Weltherrschaft zu erlangen?
als open source/open office fan wollte ich star office ja aus meinem gedächtnis streichen. ein besonderes frust-erlebnis zwingt mich aber folgende gedanken durchzuspielen. fall: ich - linux - open office gestalte mit dem font helvetica ein OO-draw dokument. übermittle es an einen windows user der sich OO installiert hat. eben um besagtes file zu öffnen, auszudrucken und aufzulegen. wäre echt simpel gewesen, wenn nicht auf OO - windows der helvetica font alles zerstört hätte. hatte ein jpg mit der linux 00 - original-vorlage mitgeschickt. nun ja, plattformübergreifend, open source und leistungsfähig ist scheinbar nicht genug. wir landen wieder bei den schriften. so lange hier keine zukunftsweisenden schritte gesetzt werden, wird sich linux am desktop immer schwer tun. leider bin ich kein programmierer, kann also nur finanziell unterstützung leisten.die gründung eines linux font-standard pools würde ich als member sofort finanziell unterstützen. da reichen wirklich 10 gute schriften aus allen schrift-gruppen, die linux, aber auch plattformübergreifend installiert werden können und dann hat es sich. dann hat meiner meinung linux eine wirkliche chance auf dem desktop. die programme sind es ja bereits. evolution, OO, gnumeric, mozilla/galeon.... machen es mir leicht windows auf meiner büro/internet maschine zu vergessen. auf meinem studio-rechner hätte ich mir halt vor jahren BeOS als standard gewünscht. leider haben da die treiber und softwarehersteller ind er musikbranche kosten vor qualität gestellt. da tölple ich immer noch windows-mäßig umher. respekt wolf
fall: ich - linux - open office gestalte mit dem font helvetica ein OO-draw dokument. übermittle es an einen windows user der sich OO installiert hat. eben um besagtes file zu öffnen, auszudrucken und aufzulegen. ... so lange hier keine zukunftsweisenden schritte gesetzt werden, wird sich linux am desktop immer schwer tun. leider bin ich kein programmierer, kann also nur finanziell unterstützung leisten.die gründung eines linux font-standard pools würde ich als member sofort finanziell unterstützen.
Das von Dir geschilderte Problem ist aber eher ein Windows Problem, auf einer "normalen" Windows-Büchse gibts leider kein Helvetica...
Wenn Du sicher gehen willst, Times oder Courier oder Arial benutzen oder die verwendeten Fonts mitschicken...
Falls das Dokument nicht weiterverarbeitet werden soll, ein PDF draus machen...
danke für die vielen tips. muß mal zwischen beiden systemen (lin-win) hin- und herschalten, damit es in zukunft klappt. anyhow: schriften bleiben immer noch das linux-desktop-problem.
OO ist ja ungefaehr das Gleiche wie SO. Mit dem Unterschied, dass man OO nicht medienwikrsam verschenken kann. Daher finde ich das eine gute Aktion. Wo kann man sich denn bewerben - oder bekommen die Unis und schulen die CDs zugeschickt??
Merke: Alles was den MSOffice-lockin reduziert, das hilft der Verbreitung von Linux
>2.) Es ist ehrenwert und hoch anzurechnen, wenn ein Konzern solche Spenden ( ob MS oder Sun ) tätigt. Eben weil die Leute dort so arm sind das sie sich kaum etwas leisten können.<
Nur mal so nebenbei: es geht hier um eine Aktion in (Europa und) SÜDafrika. Und Südafrika ist ein relativ wohlhabendes Land...
naja, bis vor kurzem war es doch ganz umsonst,
da ist die zahl von 650 Millionen US-Dollar wohl
nicht so aussagekräftig, zumal die Jungs und
Mädchen aus Afrika sich das Paket warscheinlich
eh' nicht gekauft hätten und Sun es daher auch nicht als Verlust
kalkulieren kann.
Na, ich sehe da Parallelen zu der Aktion von MS,
die als Vergleich ihr Windows an Schulen vergeben
wollten.
Die Sache ist irgendwie ähnlich, nur ist mir diesmal
die Firma sympatischer, aber konsequent ist das wohl nicht von mir
so long carpetsteppers
snudown
Der Preis fuer grosse Abnehmer (zu denen wohl Ministerien zaehlen duerfen) liegt unter 10 US-Dollar (nachzulesen hier) Wir gehen aber davon aus, dass es _genau_ 10 USD sind. Die Rechnung:
650.000.000 / 10 = 65.000.000 Pakete die verschenkt werden.
Geht man jetzt davon aus, dass die Herstellung der CD einen USD kostet und "SO fuer Schulen" nur PDF-Buecher beinhaltet (sehr wahrscheinlich) und ohne Box ausgeliefert wird, wuerde die Aktion Sun immerhin noch 65.000.000 USD kosten. Stolze Summe...
naja, bis vor kurzem war es doch ganz umsonst,
da ist die zahl von 650 Millionen US-Dollar wohl
nicht so aussagekräftig.
1.) Der Download war viellecht kostenlos damals, die Packung war noch nie kostenlos geschweigeden der Support.
zumal die Jungs und
Mädchen aus Afrika sich das Paket warscheinlich
eh' nicht gekauft hätten und Sun es daher auch nicht als Verlust
kalkulieren kann.
2.) Es ist ehrenwert und hoch anzurechnen, wenn ein Konzern solche Spenden ( ob MS oder Sun )
tätigt. Eben weil die Leute dort so arm sind das sie sich kaum etwas leisten können.
Na, ich sehe da Parallelen zu der Aktion von MS,
die als Vergleich ihr Windows an Schulen vergeben
wollten.
3.) Ein Office Packet das Platformunabhängig ist mit einen Betriebsystem zu vergleichen welches die Leute wirklich binden würde ist einfach nur schwachsinnig.
die Firma sympatischer, aber konsequent ist das wohl nicht von mir
Heisst das jetzt das man eigentlich keine Sun Produkte mehr verwenden sollte da eine hinterlistige Aktion die Weltherrschaft zu erlangen?
so far
brain
fall: ich - linux - open office gestalte mit dem font helvetica ein OO-draw dokument. übermittle es an einen windows user der sich OO installiert hat. eben um besagtes file zu öffnen, auszudrucken und aufzulegen.
wäre echt simpel gewesen, wenn nicht auf OO - windows der helvetica font alles zerstört hätte. hatte ein jpg mit der linux 00 - original-vorlage mitgeschickt.
nun ja, plattformübergreifend, open source und leistungsfähig ist scheinbar nicht genug. wir landen wieder bei den schriften.
so lange hier keine zukunftsweisenden schritte gesetzt werden, wird sich linux am desktop immer schwer tun. leider bin ich kein programmierer, kann also nur finanziell unterstützung leisten.die gründung eines linux font-standard pools würde ich als member sofort finanziell unterstützen.
da reichen wirklich 10 gute schriften aus allen schrift-gruppen, die linux, aber auch plattformübergreifend installiert werden können und dann hat es sich.
dann hat meiner meinung linux eine wirkliche chance auf dem desktop.
die programme sind es ja bereits.
evolution, OO, gnumeric, mozilla/galeon.... machen es mir leicht windows auf meiner büro/internet maschine zu vergessen.
auf meinem studio-rechner hätte ich mir halt vor jahren BeOS als standard gewünscht. leider haben da die treiber und softwarehersteller ind er musikbranche kosten vor qualität gestellt. da tölple ich immer noch windows-mäßig umher.
respekt
wolf
fall: ich - linux - open office gestalte mit dem font helvetica ein OO-draw dokument. übermittle es an einen windows user der sich OO installiert hat. eben um besagtes file zu öffnen, auszudrucken und aufzulegen.
...
so lange hier keine zukunftsweisenden schritte gesetzt werden, wird sich linux am desktop immer schwer tun. leider bin ich kein programmierer, kann also nur finanziell unterstützung leisten.die gründung eines linux font-standard pools würde ich als member sofort finanziell unterstützen.
Das von Dir geschilderte Problem ist aber eher ein Windows Problem, auf einer "normalen" Windows-Büchse gibts leider kein Helvetica...
Wenn Du sicher gehen willst, Times oder Courier oder Arial benutzen oder die verwendeten Fonts mitschicken...
Falls das Dokument nicht weiterverarbeitet werden soll, ein PDF draus machen...
mb...
also OO war bis jetzt immer so schlau word files mit der schrift 'Arial' welche ich nicht habe durch (das orginal) Helvetica zu ersetzten..
umgekehrt sollte das wohl auch gehen?
ok.. Arial ist nicht 100% helvetica.. aber wenn es überall gleich aussehen soll - wie schon erwähnt: pdf
muß mal zwischen beiden systemen (lin-win) hin- und herschalten, damit es in zukunft klappt.
anyhow: schriften bleiben immer noch das linux-desktop-problem.
danke wolf
Mfg jensemann
Mit anti-aliasing sehen sie sogar ok aus...
Sind übrigens ein sehr nette Entwickler, antworten auf emails schnell.
Gruß,
Marc
Mit dem Unterschied, dass man OO nicht medienwikrsam verschenken kann. Daher finde ich das eine gute Aktion. Wo kann man sich denn bewerben - oder bekommen die Unis und schulen die CDs zugeschickt??
Merke: Alles was den MSOffice-lockin reduziert, das hilft der Verbreitung von Linux
tätigt. Eben weil die Leute dort so arm sind das sie sich kaum etwas leisten können.<
Nur mal so nebenbei: es geht hier um eine Aktion in (Europa und) SÜDafrika. Und Südafrika ist ein relativ wohlhabendes Land...