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Mo, 23. September 2002, 08:38

Unternehmen

Open-Source- Auseinandersetzung auf den Philippinen

Ein öffentlich ausgetragener Streit um das Für und Wider von Open Source und proprietärer Software hat nach Zeitungsberichten fast schon die Ausmaße eines Krieges angenommen.

Die Auseinandersetzung begann einmal mehr von Seiten von Microsoft. Firmenvertreter behaupteten, für die Regierung sei der Einsatz proprietärer Software vorteilhaft, weil die Gesamtkosten (TCO) von Windows geringer seien als die von Linux. Zudem kamen die üblichen Lügen über mangelnden Support, fehlender Ziele usw. zum Einsatz. Der Einsatz von Open Source sei ein Risiko, Open Source habe sich noch nicht bewährt. Zudem verhindere Open Source das Entstehen von Arbeitsplätzen und behindere die lokale Software-Industrie.

Alle diese Behauptungen hält die Open-Source-Gemeinschaft für falsch. Um Gleiches mit Gleichem zu vergelten, wird auf die Absturzfreudigkeit von Windows hingewiesen, auf die zahllosen Viren, die Unmöglichkeit für den Benutzer, es zu modifizieren und die Unsicherheit von Windows.

Nicht Open Source, sondern proprietäre Software behindere die Softwareindustrie, argumentieren sie. Und die Gesamtkosten liegen bei Open Source immer niedriger als bei nicht offener Software. Bereits die Lizenzkosten, die bei proprietärer Software doppelt so hoch sein können wie der Anschaffungspreis der Hardware, entfallen vollständig.

Auch auf den Philippinen geht es wieder einmal um die Frage, ob die Regierung Hunderte von Millionen an Steuergeldern ausgeben darf, wenn freie oder preiswerte Alternativen zur Verfügung stehen.

Nach einem Bericht auf INQ7.net hat Microsoft inzwischen gemäßigtere Töne angeschlagen und gesteht Open Source eine Rolle im Software-Ökosystem zu.

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