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Di, 1. Oktober 2002, 22:27

Aufruf zu den beginnenden Koalitionsverhandlungen

Zu den beginnenden Koalitionsverhandlungen für die Bundesregierung der 15. Legislaturperiode veröffentlichen heute Oliver Zendel, Vorsitzender des LinuxTag e.V.

und Georg C. F. Greve, Präsident der Free Software Foundation Europe folgende Erklärung, die wir hier mangels einer Webseite, auf dire wir verweisen können, komplett wiedergeben.

"Die Bundesregierung muss sich zu Freier Software bekennen!"

Mit den heute beginnenden inhaltlichen Koalitionsverhandlungen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen besteht die Chance, ein neues Kapitel der Förderung von Freier Software und GNU/Linux aufzuschlagen. Schon heute befindet sich das freie und quelloffene Betriebssystem GNU/Linux (Linux) in einem dynamischen Wachstumsmarkt. Auch wegen anhaltender Wirtschaftskrise setzten mehr und mehr Unternehmen auf diesen innovativen Ansatz.

"Freie Software stärkt die lokale und bundesweite Wirtschaft durch wirtschaftliche Freiheit und Unabhängigkeit. Lokale Anbieter werden gestärkt und Märkte werden erschlossen", so Georg Greve.

"Eine wichtige Triebfeder für den Aufschwung des Mittelstands ist die freie Wissensgesellschaft. Durch die Förderung von Freier Software und die Verhinderung von Software Patenten wird sich der Mittelstand wieder zum Motor der Wirtschaft entwickeln", so Oliver Zendel, LinuxTag e. V..

"Der Staat muss die Offentheit und Freiheit des Wissens bewahren. Durch den Austausch von Forschungsergebnissen ist Fortschritt möglich", so Oliver Zendel weiter.

Georg Greve betont:"Freie Software bietet unverzichtbare Vorteile in Gebieten wie Sicherheit, Bildung, Fortschritt, Ökonomie, Demokratie und internationale Zusammenarbeit, die noch immer unterschätzt werden. Die Bundesregierung hat die Pflicht, Freie Software zum Nutzen Deutschlands und Europas vor Fehlentwicklungen wie z.B. Softwarepatenten zu schützen."

Wir fordern die Bundesregierung auf, noch stärker auf Freie Software zu setzen!

  • Die Regierung soll sich im Koalitionsvertrag zu Freier Software bekennen
  • Keine Patentierbarkeit von Wissen wie Algorithmen und Geschäftsprozessen
  • Mehr Einsatz von Freier Software in Verwaltungen, Schulen und öffentlichen Einrichtungen
  • Staatliche Unterstützung von Freien Software-Projekten
  • Die Einrichtung einer öffentlich - rechtlichen Stiftung für Freie Software

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