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Fr, 18. Oktober 2002, 00:01

Unternehmen

Maus und Joystick schlecht für die Gesundheit

Übermäßige Verwendung der Maus kann extrem nachteilige Auswirkungen auf die Gesundheit haben, aber auch auf Joysticks trifft das zu.

Bei intensiver Arbeit mit der Maus können sich Bewegungsunfähigkeit und Schmerzen in den Gelenken einstellen, die vergleichbar sind mit einem Tennisarm. In Fachkreisen nennt man dies »Repetitive Strain Injury« (RSI). In schweren Fällen kann es Jahre dauern, bis man sich davon völlig erholt. Leute die mit Computern arbeiten, müssen eventuell sogar den Beruf wechseln. Verursacht wird es durch zu häufiges Klicken auf den Mausbutton.

Bei Vielspielern kann die Krankheit auch durch intensives Betätigen der Joystick-Knöpfe bedingt sein. Das RSI-Syndrom ist noch recht wenig erforscht. Durch Betätigen der Tastatur scheint es jedoch nicht oder nicht so leicht zu entstehen.

Man könnte daraus schließen, daß es ergonomischer ist, an der Kommandozeile zu arbeiten. Im Gegensatz zu Windows kann man unter Linux bzw. UNIX ja nahezu alles mit Kommandos erledigen. Doch zur Ergonomie tragen noch viele andere Faktoren bei. So wird die grafische Oberfläche wohl kaum verschwinden. Unter GUIs wie KDE oder GNOME sind alle Kontrollelemente prinzipiell auch mit der Tastatur bedienbar. Es muß jedoch noch mehr als bisher darauf geachtet werden, daß die Bedienung mit der Tastatur auch immer implementiert wird. Zwar existieren, wie auch unter Windows, Style-Guides, die dies vorschreiben, doch viele Programmierer kennen sie nicht oder halten sich nicht daran. (Dank an Reiner Schischke.)

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