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Fr, 18. Oktober 2002, 00:02

Self-Certifying File System

Gesponsert von der amerikanischen DARPA hat ein neues sicheres, globales und plattformübergreifendes Dateisystem das Licht der Welt erblickt.

Das unter der GPL veröffentlichte Self-Certifying File System (SFS) befindet sich nach Aussagen der Entwickler noch nicht einmal im Alpha-Stadium. Obwohl es von den Entwicklern bereits eingesetzt wird, ist es also noch mit Vorsicht zu genießen. Derzeit stehen die aktuelle Version 0.6 und ein Release-Kandidat von Version 0.7 zum Download bereit.

SFS läuft unter Linux, den BSD-Varianten und einigen anderen UNIX-Systemen und soll problemlos auf alle Systeme portierbar sein, die NFSv3 unterstützen.

SFS ist ein Netzwerk-Dateisystem ohne jede zentrale Kontrolle. Es ermöglicht die sichere und verschlüsselte Übertragung von Dateien. Jeder Rechner kann gleichzeitig Client und Server sein. Dabei benötigt SFS jedoch keinerlei Schlüssel-Verwaltung, daher soll die Einrichtung besonders einfach sein.

Das Mounten eines SFS-Dateisystems kann mit einem Automounter erfolgen. Parallelen zu NFS gibt es auch bei den exportierten Dateisystemen. Beliebige Verzeichnisbäume können exportiert werden. Während die Übertragung der Dateien verschlüsselt und erst nach erfolgreicher Anmeldung erfolgt, hat SFS keine Auswirkung auf die lokale Speicherung der Dateien. Die Performance soll trotz der Verschlüsselung sehr gut sein und fast an NFSv3 über UDP heranreichen.

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