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Di, 5. November 2002, 23:00

Unternehmen

SchoolNet Namibia lehnt Microsoft-Geschenk ab

Software im Wert von 2000 USD wollte der Software-Gigant der Organisation SchoolNet Namibia vermachen - doch diese entschied sich nach kurzem Nachrechnen dafür, bei Linux zu bleiben.

Manche Dinge sind selbst geschenkt noch zu teuer. Das trifft offenbar auch auf Microsoft Office zu, jedenfalls dann, wenn man dafür extra noch Betriebssystem-Lizenzen erwerben will. SchoolNet Namibia, eine Freiwilligenorganisation, die Schulen ans Internet bringen will, erhielt von Microsoft das Angebot für Office-Software im Wert von 2000 USD. Zuerst war die Organisation sehr erfreut, denn sie hatte nach den Gesprächen mit MS die Hoffnung, daß die Firma auch die benötigten Betriebssystem-Lizenzen sowie Netzwerk- Hard- und Software zur Verfügung stellen würde.

Davon wollte MS aber nichts wissen. Somit wären auf die Organisation Folgekosten von 31.000 USD an Hard- und Software zugekommen. Folgerichtig entschied man sich, das Geschenk abzulehnen und weiter auf Linux zu setzen. Linux läuft auf den Servern und den (Thin) Clients. Offenbar setzt man auf Terminal-Server des LTSP-Projekts. (Dank an Hansi Glaser.)

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