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Do, 21. November 2002, 23:33

uCLinux und Linux kommen zusammen

uCLinux, eine Variante des Linux-Kernels für CPUs, die keine MMU (Memory Management Unit, Speicherverwaltungseinheit) besitzen, wurde vor kurzem in den Standard-Kernel integriert.

Sichbares Zeichen für die Integration sind zwei neue Architekturen im Verzeichnis arch der Kernel-Quellen: m68knommu und v850. Erstere ist für den Motorola ColdFire und verwandte Prozessoren, die zweite für den NEC V850. Beides sind 32-bit-Prozessoren für eingebettete Systeme. Da sie aus Kostengründen keine MMU besitzen, ist es nicht möglich, einen normalen Linux-Kernel auf diesen einzusetzen - dafür wurde uCLinux entwickelt, das seit Jahren als nicht einmal allzu großer Patch für den Kernel existiert.

Das Fehlen der MMU wirkt sich durch das Fehlen von virtuellem Speicher, Speicherseiten und dem damit verbundenen Zugriffsschutz aus. Das bedeutet, daß ein fehlerhaftes Programm das ganze System zum Absturz bringen kann. Dieser Gefahr kann man durch u.a durch Watchdogs oder möglichst einfache und damit weniger fehlerhafte Software begegnen.

uCLinux bringt allerdings keine Unterstützung für 16-bit-Prozessoren. Dies leistet ELKS, das aber eine extrem abgespeckte oder gar neu implementierte Version von Linux ist.

Entwickler der Firma SnapGear aus Salt Lake City haben wesentlichen Anteil an der Entwicklung von uCLinux. der Name uCLinux steht für »Microcontroller Linux«, das u ist als Ersatz für µ (Mikro) zu lesen.

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