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Di, 26. November 2002, 21:40

Schwäbisch Hall stellt auf Linux um

Die Stadt Schwäbisch Hall ersetzt alle ihre Windows-PCs auf Servern und Desktops durch Linux und spart damit enorme Summen ein.

Zunächst werden 120 PCs auf Linux umgestellt, im Endausbau werden 400 PCs von Windows und MS-Office befreit. Zum Einsatz kommen der SuSE Linux Enterprise Client, der erst vor vier Wochen angekündigt worden ist, und OpenOffice.

Auf der Serverseite werden Cluster von IBM mit dem SuSE Linux Enterprise Server installiert. Die Auftragnehmer, SuSE und IBM, beginnen noch in diesem Jahr mit der Umstellung und werden sie bis 2004 abgeschlossen haben.

Die Umstellung wird begleitet vom Aufbau eines »Linux-Kompetenz-Centers« in der Stadtverwaltung, das die Schulung und Information der Mitarbeiter übernimmt, später aber auch für öffentliche Einrichtungen und die Öffentlichkeit zum Ansprechpartner werden soll.

Bereits im August hatte die Stadt Schwäbisch Hall mit dem Einsatz eines Linux-Firewalls erste Schritte in Richtung Linux gemacht. Nun ist also die Entscheidung, an der der OB Hermann-Josef Pelgrim und der IT-Leiter der Stadt Horst Bräuner maßgeblich beteiligt waren, gefallen. Der Oberbürgermeister erwartet vom Einsatz von Linux dreierlei: Erstens dramatische Einsparungen, zweitens mehr Sicherheit und drittens Wahlfreiheit durch den Einsatz von offenen Standards. (Dank an Michael Riess und Peter Bingel.)

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