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Mi, 27. November 2002, 18:37

Gemeinschaft::Personen

Bruce Perens: Mehr Kontrolle über die IETF

Der ehemals bei HP angestellte Open-Source-Anhänger Bruce Perens sprach sich für mehr Kontrolle über das Standardisierungsgremium IETF (Internet Engineering Task Force) aus.

Perens, der bereits bei der Diskussion um eine Einführung von patentierten Technologien beim W3C (World Wide Web Consortium) als einer von drei Vertretern von Open Source bzw. freier Software dabei war, kritisiert die Integration patentierter Technologien in Standards und fordert mehr Mitspracherecht bei der zunehmend gegenüber kommerziellen Firmen freundlichen IETF. Erst vor kurzem verkündete die neue Arbeitsgruppe zum Thema »Intellectual Property Rights« den Willen, sich verstärkt Technologien widmen zu wollen, die »verschiedene Einschränkungen mit sich bringen«. Im Klartext will die Gruppe sich mehr patentierten Technologien widmen und nicht nur freie Techniken nutzen.

Perens vertritt die Meinung, dass durch mehr Mitsprachrecht dieser Kurs abgewendet werden kann. Wie die Computerwoche berichtet, plant Perens, so viele Open-Source-Anhänger zum Beitritt in die IETF zu bewegen, dass auf dem im März 2003 in San Francisco stattfindenen Frühjahrstreffen die bestehenden IPR-Policies (Intellectual Property Rights) per Mehrheitsbeschluss geändert werden können. Eine solche »Entführung« wäre laut Computerwoche durchaus zulässig. »Gegen die von Perens geplante Übernahme der Mehrheiten könne man nichts machen, falls sie gelingen sollte, sagte IETF-Vorstand Steve Bellovin«, berichtet der Newsticker. (Dank an Thomas Bludau.)

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Kommentare (Insgesamt: 7 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re[4]: Okay (Norbert, Do, 28. November 2002)
hmmm... (Thomas, Do, 28. November 2002)
Re: Okay (kamome, Do, 28. November 2002)
Re[3]: Okay (Mind, Do, 28. November 2002)
Re[2]: Okay (Andre, Mi, 27. November 2002)
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