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Do, 28. November 2002, 21:51

Windows zurückgeben

Zu einer zweiten Ausgabe des »Windows Refund Day« ruft die Initiative WindowsRefund.net am 23. Januar 2003 auf.

Während in New York die Linux World Expo 2003 läuft, sollen Windows-Käufer wider Willen vor Gerichten weltweit ihre Ansprüche auf Rückgabe des ungewollt mitgelieferten Systems und Erstattung des Preisanteils geltend machen. Am 23. Januar 2003 sollen Besitzer von ungenutzten Windows-Lizenzen eine Beschwerde bei ihrem lokalen Gericht einreichen. Beweise für die Nichtbenutzung der Windows-Software, den Kauf und eventuelle Korrespondenz mit dem Händler sollte man parat haben.

Ob diese Initiative Erfolg haben wird, ist genauso unklar wie die gesamte rechtliche Situation in solchen Fällen. Besonders kompliziert wird es, wenn man Hard- und Software als Bundle gekauft hat. Fraglich ist dann, ob man überhaupt das Recht hat, einen Teil eines Bundles zurückzugeben. Zudem sind die Gesetze und teilweise auch die Benutzer-Lizenzvereinbarungen (EULA) in jedem Staat unterschiedlich. In den USA beispielsweise enthält die Microsoft-EULA eine Passage, nach der man die EULA ablehnen und die Software gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben kann. In der Praxis scheinen aber weder Microsoft noch andere Hersteller gewillt zu sein, sich daran zu halten. Ein entsprechender Versuch scheiterte bereits. Angeblich würde Microsoft im Handel verkaufte Boxen zurücknehmen, nicht jedoch vorinstallierte Software.

In Deutschland dürfte es genauso schwierig sein, zu einer Erstattung zu kommen. Es gibt aber Firmen, die Windows-Lizenzen aufkaufen, um sie in eigener Hardware zu verwenden.

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Kommentare (Insgesamt: 34 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re: Firmen die Windowslizenzen aufkaufen (Gast, So, 1. Dezember 2002)
Re[2]: Meine Erfahrung (minti, So, 1. Dezember 2002)
Re[4]: Meine Erfahrung (Benny Siegert, Sa, 30. November 2002)
Re[5]: Meine Erfahrung (Hans, Sa, 30. November 2002)
Re[4]: Meine Erfahrung (Anon2k2, Sa, 30. November 2002)
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