Kann mich nur anschliessen. Oft kuendigen Behoerden oder Unternehmen, dass sie Linux einsetzen werden. Selten (bis jetzt wohl kaum) haben sie im gleichen Atemzug angekuendigt, dass sie auch die Anwendungen erweitern wollen und die Aenderungen auch veroeffentlichen (wozu sie laut der GPL nicht mal verpflichtet sind, die sie die Software nur fuer den eigenen Einsatz nutzen). Dass Die Zeit gleich noch eine Software-Seite auf die Beine stellt, zeugt davon, dass sie es wirklich ernst meinen. Nur weiter so...
Man kann Zope mit Apache oder Zeus benutzen, man muss aber nicht. Man kann auch Zope alles alleine machen lassen.
"While Zope comes with a web server, you may wish to use it with an existing web server. Use Persistent CGI (PCGI) or FastCGI to allow your existing web server to work with Zope on Unix and Windows."
Von Nudelzaloot am Mo, 2. Dezember 2002 um 17:46 #
Hmm, was hat dann die Sache zeus.zeit.de zu bedeuten, die meine Opera-Kiste hier anfragt? Schon komisch irgendwie. Von wegen www.diezeit.de, das scheint auf zeus.zeit.de zu zeigen (nur Quellcode). Wohl noch net so alles in Butter bei denen. Aber ich find's mutig und gut was die Leute da machen.
Also wenn man den Link: www.diezeit.de ausprobiert, kommt nur Quellcode (zumindest mit Mozilla 1.2 + IE 5.5). Da sich die Angaben von Netcraft für www.zeit.de und www.diezeit.de sehr ähneln, gehe ich davon aus, dass es dieselbe Seite ist.
Scheint also noch nicht ganz zu funzen
Abgesehen davon finde ich die Vorgehensweise von "Die Zeit" sehr gut. Nicht nur nehmen sondern auch geben. Echt klasse.
Ich würde sagen, die haben nen falsches Setup bei den virtuellen Hosts, denn wie man durch links sieht, sind beide Seiten auf dem gleichen rechner nur halt bei diezeit.de wird die Seite einfach im Quellcode rübergeschoben:-)
Na mann sollte sich auch mit Apache auskennen wenn man schon so ein Projekt durchzieht:-)
Von Wolfgang Nolte am Mo, 2. Dezember 2002 um 17:00 #
Danke an die Entscheider "DIE ZEIT", denn es wurde langsam Zeit, dass dieses Traditionsunternehmen einmal auf die Kosteneinsparung schaut, die solch ein Projekt mit sich bringt.
Frei nach meinem Motto:"Sparen SIE/sie bis zu 50% der fixen IT-Kosten bei Einsatz von Open Source Software Solution!".
Ihr solltet noch über einen zentralen Verzeichnisdienst ala LDAP nachdenken, siehe Deutscher Bundestag, ein VPN zur hochverschlüsselten mobilen Einwahl sowie OpenOffice 1.0.1 einsetzen.
Die Sicherheitsaspekte können mit NIDS [Network Intrusion Detection System], ACID [Analysis Console for Intrusion Databases] und zu guter Letzt mit DansGuardian[A Web filter with multiple page content analysis mechanisms] befriedigt werden.
Der nächste Schritt ist Outlook und Exchange Systeme durch OSS - Solutions zu ersetzen... macht ca.... ein paar 100.000 Euro Einsparung; garantiert )).
Viel Spaß noch bei der weiteren Umsetzung.
Wolfgang Nolte
Key Account Manager Strategy, Sales & Marketing New Media Markets & Networks Internet Services GmbH http://www.nmmn.com/ e-Mail: wolfgang.nolte@nmmn.com Tel +49 (0) 40 284 118 - 551 Fax +49 (0) 40 284 118 - 999 Technische Hotline -700
Von wolfgang nolte am Mo, 2. Dezember 2002 um 17:56 #
zwei seelen wohnen in meiner brust!
selbstverständlich würde ich immer und überall, sowie alles und stets kostenlos weitergeben! mh!! blos, was sag ich meinen kindern, wenn sie mich fragen:"warum gibt es nichts mehr zu essen bei uns!" ((
wenn du mir hier eine lösung bieten könntest, würde ich sie bestimmt berücksichtigen.
Allerdings sollte die dann auch bezahlt werden!!!! Ich fände es durchaus eine gute Idee, ein paar Euros mit Werbung hier auf pl zu verdienen und diese dann entweder den pl Machern oder noch besser einem OpenSource Projekt zukommen zu lassen.
prinzipiell ist es ja gut, wenn eine so renommierte Zeitung wie die ZEIT auf Linux umsteigt. Aber: ich lese nur etwas von Servern bzw. vom Webauftritt. Wo bleiben die Clients? Daß Linux (und ganz besonders Debian) ein gutes Serversystem ist, weiß mittlerweile (fast) jeder. Daß aber Linux mittlerweile auch ein gutes Desktopsystem ist, hat sich noch nicht so ganz verbreitet. Und so lange renommierte Adressen wie die ZEIT auchnur nach dem (falschen) Vorurteil "am Server hui, am Desktop pfui" agieren, wird sich daran wenig ändern.
Von Kai Lahmann am Di, 3. Dezember 2002 um 08:37 #
kommt Zeit (nein, nicht die Zeit..), kommen die Clients... aktuell sind in Deutschsprachigen Raum (.de und .at) noch rund 50.000 IIS (Tendenz fallend), da wird sich Microsoft bald überlegen, ob es noch lohnt eine deutsche Lokalisation für die nächste Version anzubieten - und dann sindwa die DA schonmal los. Dann bröckelt der Rest von ganz alleine. Nur Gedult und die OPenSource-programme verbessern, Rest kommt (zumindest hier) von alleine.
Wie meinst Du das? Vor einigen Wochen habe ich gelesen, daß die Zeit einer der Wenigen Zeitungen ist, die eine höhere Auflage bekommen haben, trotz der Wirtschaftsflaute. Klingt nicht schlecht oder?
"»Wir planen, in diesem Bereich weitere Informationen zum Thema CMS bereitzustellen und den Source-Code der in unserem Projekt benutzten oder erweiterten Module über CVS und HTTP verfügbar zu machen, sobald Dokumentation und Code dem Standard entsprechen«,"
Wer's glaubt wird selig.
Einer Zeitung darf man nicht alles glauben. Ist eh nur alles Effekthascherrei und Kundenanwerbung.
Ist eh nur alles Effekthascherrei und Kundenanwerbung.
Also ich finde schon allein die Absichtserklaerung gut. Es zeigt doch zumindest, dass hier jemand verstanden hat wie Freie Software funktioniert.
Und, Hand auf Herz, wenn irgendwelche Anpassungen und Erweiterungen geschrieben werden, die man selbst benoetigt, was hat man verloren, wenn man diese unter (z.B.) die GPL stellt?
Das wichtigste ist doch, dass der Kram innerhalb der Firma einsetzbar ist.
in der neuesten Ausgabe der Zeit ist ein Bericht über Linux auf der XBOX: http://www.zeit.de/2002/49/T-Linux Ich hatte das auch schon an hjb verschickt, vielleicht kann man das in der Zeit-Meldung ergänzen? Ist imo interessant, das sich ein so großes, überregionales und von nicht wenigen "Entscheidungsträgern" gelesenes Blatt über so ein Hackerprojekt berichtet
Das die TAZ ein Redaktionsystem auf Linuxbasis verwendet und daher schon viel früher und konsequenter auf Linux setzte http://www.taz.de/pt/2002/04/20/a0150.nf/text
Mehr davon! Wir können davon nur profitieren!
"While Zope comes with a web server, you may wish to use it with an
existing web server. Use Persistent CGI (PCGI) or FastCGI to allow
your existing web server to work with Zope on Unix and Windows."
Wollte nur sagen:
www.zope.org zope ist etwas eigenes und hat nix mit "zeus + postgres" zu tun
mad
Zusatz: Ja, Zope bringt auch noch einen eigenen Webserver mit, den muss man aer nicht benutzen
so, hoffe ich hab jetzt alles.
mad
Von wegen www.diezeit.de, das scheint auf zeus.zeit.de zu zeigen (nur Quellcode).
Wohl noch net so alles in Butter bei denen.
Aber ich find's mutig und gut was die Leute da machen.
Servus
Nudelzaloot
Also wenn man den Link: www.diezeit.de ausprobiert, kommt nur Quellcode (zumindest mit Mozilla 1.2 + IE 5.5). Da sich die Angaben von Netcraft für www.zeit.de und www.diezeit.de sehr ähneln, gehe ich davon aus, dass es dieselbe Seite ist.
Scheint also noch nicht ganz zu funzen
Abgesehen davon finde ich die Vorgehensweise von "Die Zeit" sehr gut. Nicht nur nehmen sondern auch geben. Echt klasse.
Gruß, Frank
Na mann sollte sich auch mit Apache auskennen wenn man schon so ein Projekt durchzieht:-)
Frei nach meinem Motto:"Sparen SIE/sie bis zu 50% der fixen IT-Kosten bei Einsatz von Open Source Software Solution!".
Ihr solltet noch über einen zentralen Verzeichnisdienst ala LDAP nachdenken, siehe Deutscher Bundestag, ein VPN zur hochverschlüsselten mobilen Einwahl sowie OpenOffice 1.0.1 einsetzen.
Die Sicherheitsaspekte können mit NIDS [Network Intrusion Detection System], ACID [Analysis Console for Intrusion Databases] und zu guter Letzt mit DansGuardian[A Web filter with multiple page content analysis mechanisms] befriedigt werden.
Der nächste Schritt ist Outlook und Exchange Systeme durch OSS - Solutions zu ersetzen... macht ca.... ein paar 100.000 Euro Einsparung; garantiert
)).
Viel Spaß noch bei der weiteren Umsetzung.
Wolfgang Nolte
Key Account Manager
Strategy, Sales & Marketing
New Media Markets & Networks Internet Services GmbH
http://www.nmmn.com/ e-Mail: wolfgang.nolte@nmmn.com
Tel +49 (0) 40 284 118 - 551
Fax +49 (0) 40 284 118 - 999
Technische Hotline -700
selbstverständlich würde ich immer und überall, sowie alles und stets kostenlos weitergeben! mh!! blos, was sag ich meinen kindern, wenn sie mich fragen:"warum gibt es nichts mehr zu essen bei uns!"
((
wenn du mir hier eine lösung bieten könntest, würde ich sie bestimmt berücksichtigen.
Ich fände es durchaus eine gute Idee, ein paar Euros mit Werbung hier auf pl zu verdienen und diese dann entweder den pl Machern oder noch besser einem OpenSource Projekt zukommen zu lassen.
Ooch nee, bitte keine Banner (Blink).
Dies >ist< Werbung für alle(s). Für NMMN, HCT, Pro-Linux und für alle anhängigen Open Source Projekte.
Nicht mehrere hundert Clients administrieren, sondern lediglich die Server.
cu tom
Toll
MfG
Linuxfreund
prinzipiell ist es ja gut, wenn eine so renommierte Zeitung wie die ZEIT auf Linux umsteigt.
Aber: ich lese nur etwas von Servern bzw. vom Webauftritt.
Wo bleiben die Clients?
Daß Linux (und ganz besonders Debian) ein gutes Serversystem ist, weiß mittlerweile (fast) jeder.
Daß aber Linux mittlerweile auch ein gutes Desktopsystem ist, hat sich noch nicht so ganz verbreitet.
Und so lange renommierte Adressen wie die ZEIT auchnur nach dem (falschen) Vorurteil "am Server hui, am Desktop pfui" agieren, wird sich daran wenig ändern.
Bye
aktuell sind in Deutschsprachigen Raum (.de und .at) noch rund 50.000 IIS (Tendenz fallend), da wird sich Microsoft bald überlegen, ob es noch lohnt eine deutsche Lokalisation für die nächste Version anzubieten - und dann sindwa die DA schonmal los. Dann bröckelt der Rest von ganz alleine. Nur Gedult und die OPenSource-programme verbessern, Rest kommt (zumindest hier) von alleine.
aber ich drücke ihnen die Daumen.
Was meinst denn Du?
/ajk
Wer's glaubt wird selig.
Einer Zeitung darf man nicht alles glauben.
Ist eh nur alles Effekthascherrei und Kundenanwerbung.
Also ich finde schon allein die Absichtserklaerung gut. Es zeigt doch zumindest, dass hier jemand verstanden hat wie Freie Software funktioniert.
Und, Hand auf Herz, wenn irgendwelche Anpassungen und Erweiterungen geschrieben werden, die man selbst benoetigt, was hat man verloren, wenn man diese unter (z.B.) die GPL stellt?
Das wichtigste ist doch, dass der Kram innerhalb der Firma einsetzbar ist.
nufap
in der neuesten Ausgabe der Zeit ist ein Bericht über Linux auf der XBOX: http://www.zeit.de/2002/49/T-Linux
Ich hatte das auch schon an hjb verschickt, vielleicht kann man das in der Zeit-Meldung ergänzen? Ist imo interessant, das sich ein so großes, überregionales und von nicht wenigen "Entscheidungsträgern" gelesenes Blatt über so ein Hackerprojekt berichtet
-j
sobald ich auf die bezeichnete seite von der Zeit gehe ist meine CPU zu 99% ausgelastet!!
was kann das bedeuten??
Gruß
Mark
http://www.taz.de/pt/2002/04/20/a0150.nf/text