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Mo, 2. Dezember 2002, 17:08

Software::Systemverwaltung

Fehler im ext3-Dateisystem im Kernel 2.4.20

Ein Bug im ext3-Dateisystem des neuen Kernels kann zum Datenverlust führen - Fix noch nicht verfügbar.

Wie Andrew Morton in der Linux Kernel Mailingliste (LKML) bekannt gab, beinhaltet das ext3-Dateisystem im Kernel 2.4.20 einen Fehler. Dieser führt unter Umständen dazu, dass gespeicherte Informationen nicht wirklich auf die Hard-Disk abgelegt werden und verworfen werden. Der Zeitraum der Gefahr ist nach Angaben Mortons auf 30 Sekunden vor jedem Umount der Platten begrenzt.

Als der Verursacher des Problems stellt sich die Option »data=journal«, die während des Mountens des Dateisystems als Parameter übergegeben werden kann, dar. »data=journal« sorgt normalerweise für Datenkonsistenz, indem sie ext3-Datenblöcke ins Log übernimmt und später auf die Platte überträgt. Diese Vorgehensweise soll vor allem bei langsamen Platten mehr Geschwindigkeit garantieren, da die Daten aufeinander folgend ins Log geschrieben und später erst endgültig auf die Platte übertragen werden. Leider scheint bei einem Reboot die Erkennung nicht korrekt zu funktionieren, so dass beim Abschalten des Rechners die anstehenden Log-Informationen nicht abgearbeitet werden.

Als Fix empfiehlt Morton, vor jedem Remount der Platten einen Sync durchzuführen. Ein Eintrag in die entsprechenden Init-Scripte der jeweiligen Distribution sollte das Problem, bis ein Fix verfügbar ist, lösen.

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