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Mi, 4. Dezember 2002, 21:59

Software::Distributionen

Die Zukunft von Gentoo Linux

Daniel Robbins (drobbins) veröffentlichte auf Seiten von Gentoo die weiteren Pläne der Gentoo-Distribution - eine stabile Version soll noch Ende dieses Jahres erhältlich sein.

Vor der Veröffentlichung Ende Dezember dieses Jahres gibt es noch viel zu tun. So will drobbins die von ihm gepflegte Live-CD weiterhin ausbauen und um weitere Funktionen erweitern. Gentoo Linux, normalerweise bei der Installation komplett aus den Quellen compiliert, wurde bereits im August dieses Jahres auch auf einer CD vorgestellt, die selbstbootend ein lauffähiges Linux-System startet. Besonders interessant stellt sich die Möglichkeit dar, das System nicht nur direkt von einer CD zu betreiben, sondern auch auf eine Festplatte zu installieren. In diesem Fall erhält der Anwender eine voll funktionsfähige Distribution, die getreu dem Gentoo-Motto vollständig neu compiliert werden kann.

Zu den weiteren Funktionen, die die Wunschliste der Gentoo-Entwickler schmücken, gehören weiterhin ein verbessertes Build-System mit »Fakeroot« und Verbesserungen an Portage. Ferner will drobbins die von Stefan Jones eingebaute Prelinking-Funktionalität in die kommende Version 1.4 der Gentoo-Distribution einbauen. Diese soll dann nach Willen der Entwickler optional eingeschaltet werden können. KDE 3.1 stellt einen weiteren Punkt dar, den das Team um Gentoo gerne abarbeiten möchte.

Die Zukunft von Gentoo soll in XML liegen. So sollen die ebuild ChangeLogs in dieses Format konvertiert werden. Gentoo Linux Security Ankündigungen sollen zudem alle Nutzer über mögliche Probleme informieren.

Gentoo Linux stellt eine Distribution dar, die normalerweise bei der Installation komplett aus den Quellen compiliert wird. So können Optimierungen für Pentium-, Athlon-, oder PowerPC-Prozessoren mühelos durchgeführt werden. Was sich nach einem reinen LFS (Linux from Scratch)-System anhört, ist in Wirklichkeit weit mehr. Die Distribution bringt vom Hause aus einen eigenen Paketmanager mit, der jenseits von RPM- und DEB-Paketen agiert. Das Besondere an Gentoos Paketmanager stellt das unter dem Namen Portage veröffentlichte System, ein Ports-System in der Tradition von BSD-Ports und mit Anleihen von APT, dar.

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Kommentare (Insgesamt: 79 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re[2]: Anfrage Installationsanleitung (Udo, Di, 10. Dezember 2002)
Re: Anfrage Installationsanleitung (reinhard, Sa, 7. Dezember 2002)
Re[5]: Die ganze Diskusion ist fuern Arsch. (rattengift, Fr, 6. Dezember 2002)
Re[3]: optimimierung: alles lug und trug? (Lord, Fr, 6. Dezember 2002)
Re: Debian->Gentoo... wenn, ja wenn... (dimitri, Fr, 6. Dezember 2002)
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