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Di, 17. Dezember 2002, 23:36

Übersicht: Linux im Datencenter

Die Webseite TechRepublic veröffentlichte die Ergebnisse einer Umfrage unter ihren Mitgliedern, die den Einsatz von Linux in den Datencentern beleuchten.

Gefragt war unter anderen nach den Motiven für den Linux-Einsatz und den Aufgaben, die Linux übernimmt.

Bei der ersten Frage standen wie immer die Kosten und die Stabilität von Linux an den vorderen Plätzen. Besonders die Lizenzkosten und die Anschaffungskosten wurden als Vorteile gesehen, in geringerem Maße auch die Kosten für Applikationen. Weniger Kostenvorteile sehen die Anwender dagegen bei der Arbeit und Support-Verträgen. Während die Höhe der Kostenvorteile aus dieser Frage nicht hervorgehen kann, darf als sicher gelten, daß fast alle Befragten einen Vorteil sehen.

Technisch gesehen war die Stabilität von Linux das wichtigste Auswahlkriterium, dicht gefolgt von Sicherheit und Leistungsfähigkeit. Die meisten der Anwender haben offenbar Vergleichsmöglichkeiten mit Windows und Netware, was die hohe Einschätzung der Stabilität von Linux begünstigt. Nach Meinung des TechRepublic-Autors wird UNIX als stabiler als Linux angesehen, daher können unter den Anwendern nicht viele mit UNIX-Hintergrund sein.

Linux übernimmt in den Datacentern am häufigsten die Aufgabe des Webservers, rund 28% der Antwortenden gaben dies an. Datei- und Druckserver-Dienste sind bei über 20% am häufigsten im Einsatz.

In etwa 55% aller Fälle ersetzte Linux ein Windows- oder UNIX-System, Windows jedoch weitaus häufiger. Die könnte daran liegen, daß Windows weiter verbreitet als UNIX ist. Aktuelle Studien gehen von einem Windows-Marktanteil von 50% bei den Servern aus, der jedoch wahrscheinlich schrumpfen wird.

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