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Di, 7. Januar 2003, 01:01

Software::Desktop

Enlightenment: Ein langes, fruchtbares Jahr

Auf den Seiten der »sexy software« Enlightenment, welche Ambitionen hegt, »Desktop Environment« genannt zu werden, erschien ein Status-Bericht über die Fortschritte der Bibliotheken, der Anwendungen und des Window-Managers.

Unabhängig von der Tatsache, dass das Projekt ständig das »ist E tot?«-Thema bekämpfen musste, will das Team um Enlightenment allen Nutzern und Freunden des Window-Managers vor Augen führen, daß die kommende Version in Vorbereitung ist. So stellt die unter dem Kürzel E17 entwickelte Ansammlung an Applikationen, die in Zukunft GNOME und KDE paroli bieten will, weit mehr als nur einen Window-Manager oder eine Applikation dar. Neben einer Vielzahl an Bibliotheken, die rege von anderen Projekten benutzt werden (Imlib, EVAS, Ecore, Eprog, EWD), arbeiten die Programmierer auch an Anwendungen für das kommende Enlightenment. Gleich zwei File-Manager (Essence, Evidence) sollen die Arbeit an dem neuen Environment erleichtern. »E wird eine komplette Desktop-Shell sein und wir haben den Grundstock gelegt«, so das Team.

Die sich in der Entwicklung befindende Version 0.17 (E17) wurde gegenüber der letzten stabilen Version einem vollständigen Redesign unterzogen. Bereits in der Vergangenheit kommentierte Rasterman die Resultate der Arbeit als »den schnellsten Window Manager unter Linux«. »Meine Messungen mit blackbox, fvwm, twm, windowmaker, sawfish, mwm und fvwm2 zeigen, dass E17 diese in jedem Geschwindigkeitstest schlägt«, sagte er.

Unabhängig von der geleisteten Arbeit wird E17 allerdings noch eine Weile auf sich warten lassen. Im Moment arbeitet das Team immer noch an Bibliotheken und verbessert diese. Die mächtige EVAS-Bibliothek, die bereits auf zahlreichen Veranstaltungen zur Schau gestellt wurde, unterlag gravierenden Änderungen und wurde als EVAS2 wiedergeboren. So findet jedes Mitglied des Teams »immer wieder Sachen zu spielen« und widmet die verfügbare Zeitressourcen der Korrektur und Anpassung von EVAS2. Zwar ist der Window-Manager immer noch nicht fertig, das Team versichert aber, dieser sei »mit 5 Zeilen Code« geschrieben.

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