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Fr, 10. Januar 2003, 09:19

Software::Netzwerk

Linux für das Heim-Netzwerk

Auf der Elektronikmesse CES plädierte Sony für Linux als universales Betriebssystem für Heim-Netzwerke, meldet der Heise-Newsticker.

Die CES, die derzeit in Las Vegas läuft, gilt als die größte Ausstellung für Heim-Elektronik-Produkte. Sonys COO Kunitake Ando hielt eine der Eröffnungsreden. Dabei stellte er Cocoon vor, was für »Connected Community Network« stehen soll. Über Cocoon liegen noch nicht allzuviele nichtjapanische Informationen vor, darunter eine Diskussion auf Slashdot.

Das dort vorgestellte Gerät ist eine Set-Top-Box mit Breitband-Internetanschluß. Diese läuft unter Linux und ermöglicht so ein Heim-Netzwerk mit dem Fernseher als zentrales Steuergerät. Es handelt sich um eine flache, silber lackierte Box, über deren Innenleben nicht viel bekannt ist. Möglicherweise ein MIPS-Prozessor, doch ob eine Festplatte enthalten ist, ist unklar.

Das Gerät kann auch Video-Daten über einen neuen Codec abspielen, den Sony entwickelt hat und der leider proprietär ist. Denkbar ist, daß der Codec eine Art DRM (Digital Right Management, von Richard Stallman treffend »Digital Restriction Management« genannt) enthält, um die Wiedergabe von Videos gemäß den Lizenzbestimmungen einzuschränken. Offiziell ist darüber allerdings nichts bekannt. (Dank an Michael Riess und Reiner Schischke.)

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