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Mi, 15. September 1999, 00:36

Gesellschaft::Politik/Recht

Wortmarke »Linux« nicht mehr frei

Laut einer Meldung des heise-Newstickers schützten die Hamburger Patentanwälte Hauck, Graalfs, Wehnert im Auftrag eines Unternehmens die Wortmarke »LINUX«.

Was diese Aktion bezwecken soll, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.

In der Vergangenheit konnte ein ähnlicher Streit außergerichtlich gelöst werden, als ein Österreicher sich den Markennamen »LINUX« sicherte und vom damaligen Betreiber der Adresse Linux.de einen Nichtangriffspakt verlangte (hier eine Meldung des Linux-Verbandes).

Wie sich später herausstellte, wollte er den Namen »vor Zugriffen kommerzieller Konkurrenten schützen«.

Ob die neue Registrierung denselben Zweck verfolgt, kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht bestimmt werden. Eines steht aber schon fest: Wird der Name »LINUX« geschützt, so ist dessen Benutzung ohne einen Lizenzvertrag nicht mehr möglich.

Die Meldung entfachte auf den Seiten des heise-Verlages eine heftige Diskussion. Die Reaktionen reichten von allgemeiner Belustigung bis zu Drohungen des Anwendens körperlicher Gewalt.

Es sei aber explizit darauf hingewiesen, daß eine voreilige Reaktion auf diese Meldung zu unterlassen ist.

Allen Usern, die trotz allem dem Patentamt ihren Unmut kundtun wollen, sei das Formular Nr. W7202 (relatives Schutzhindernis) ans Herz gelegt. Eine rege Beteiligung der Anwender muß zwar nicht, kann aber die Instanz zum Nachdenken veranlassen und einen Schutz des Namens »LINUX« verhindern.

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