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Mi, 29. Januar 2003, 08:04

Gemeinschaft::Personen

Michael Tiemanns Keynote

Red Hats Chief Technology Officer (CTO) Michael Tiemann sprach auf der Linux World Expo in New York über die Probleme proprietärer Software und die Linux-Umstellung von Morgan Stanley.

Auf der inzwischen beendeten Linux World Expo in New York hielt Tiemann eine der Keynotes. Seiner Ansicht nach führt proprietäre Software zu schlechter Software-Architektur, was hohe Folgekosten nach sich zieht.

»Die Limitierungen in der Software erzwingen ein unnatürliches Denken und resultieren in einer schlechten Architektur. Mangel an Wettbewerbern hat zu Unnachgiebigkeit seitens der Hersteller geführt«, so Tiemann. Dies koste die Firmen zwischen 16 und 45 Prozent ihres Gewinns.

Kritische Faktoren für Unternehmen sind Time-to-market, die Anzahl neuer Applikationen, die effektive Nutzung der Vorteile neuer Technologien und Minimierung von Risiken.

Dies war für die Investment-Bank Morgan Stanley der Grund, im Jahr 2001 auf Red Hat Linux umzusteigen. Die Firma wollte eine serverbasierte Umgebung, in der jeder Client jederzeit jede Applikation ausführen kann. Einspielen von Patches auf alle Clients und Hinzufügen von Clients sollte ohne Aufwand möglich sein. Außerdem wurde mit Linux vermieden, sich auf einen einzelnen Hersteller festzulegen. Tiemann: »[Linux] wird nicht wie UNIX unter seinem eigenen proprietären Gewicht zusammenbrechen«.

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