Phhhhhhhhhhh. Mich würde diese Studie auch mal interesieren. Der Preis ist wirklich happig. Naja, bei der Kalkulation werden wohl auch solche "Gemein"-Kosten (jetzt weiß ich endlich warum die gemein sind:-)) wie Softwarelizenzen (von wem wohl) irgendwie mit aufgeschlagen. IMHO, nicht das Unternehmen zahlt für Windoof, sondern die Kunden des Unternehmens.
Stimmt - bis eine Firma auf die Idee kommt, dass man sein Produkt billiger anbieten kann, wenn man nicht so teuere Software einsetzt - oder dass der Gewinn größer wird. Wie auch immer, es wäre ein Fortschritt.
Von Michael Flaig am Fr, 31. Januar 2003 um 14:02 #
Die Studie richtet sich an große Unternehmen, solche gibt es zwar einige, aber die Studie muss ja auch bezahlt werden.
Eine kostenflichtige Studie, ohne Sponsor hat auch noch einen großen Vorteil : Möglicherweise (zu einem großen Prozentsatz warscheinlich) wurde die Studie unabhängig erstellt.
wir setzen linux als Serverbetriebsystem bei unseren Kunden seit ca. 3 Jahren mit erfolg ein. Seit 2 Jahren installieren wir keine M$-Server mehr. wir brauchen dafür keine Studie.
Würden wir auch gerne. Leider gibt es aber viele Dinge, die für den Kunden nicht zufriedenstellend funktionieren, insbesondere, wenn Windows-Clients mit im Spiel sind.
Beispiel Voicemailsystem: ISDN4L bietet hier gute Ansätze, ich habe allerdings noch keine Möglichkeit gefunden, Voicemail darüber unter Windows nutzbar zu machen. Oder Faxserver: Hylafax wäre eine tolle Sache, wenn es möglich wäre, für jeden User eine eigene Faxdurchwahl anzulegen. Mit nur einer Nummer, auf der alle Faxe auflaufen, ist das Ding für unsere Kunden unbrauchbar.
Falls es andere Linuxlösungen gibt, bin ich für Vorschläge dankbar...
Im Bereich der Fileserver, Firewall und Email hast Du allerdings recht, dort setzen wir auch Linux ein.
Von Manfred Tremmel am Fr, 31. Januar 2003 um 13:22 #
Also bei VoiceMail kann ich jetzt nix zu sagen, aber Hylafax bietet mit CAPI4Hylafax in jedem Fall eine Zuordnung von Rufnummern zu Faxempfängern. Praxiserfahrungen hab ich dazu aber auch nicht, da privat nur eine Fax-Nummer.
Voraussetzung für Faxdurchwahlen ist eine entsprechend funktionierende Telefonanlage. hylafax hat keine Probs mit solchen Spielchen. Es gibt im Netz (leider ist mir die URL entfallen) ein freies script für hylafax um die Zustellung via Mail zu organisieren.
Die Tel-Anlage muss nur entsprechend ausgestattet sein: Bsp: Tel-nummer: 040-123456-0 als Anlagennummer, -15 als eine Duchwahl dann muss die Anlage eingehende Faxrufe auf z.B. -7015 als Fax an den hylafaxserver geben können. (-70) ist also die Fax-zentral-nummer. Hylafax sendet dann nach den weiteren Endnummern (15) die Faxe.
Das muss auch für Win-systeme so sein. sonst geht's auch da nicht.
>>Die Zuverlässigkeit von Linux wird als erwiesenermaßen hoch eingestuft. *lach* soso. Bei einem solchen Kraut- und Rübensystem kann die Zuverlässigkeit gar nicht so hoch sein. Dazu läuft viel zu viel verquer. Man denke nur daran, was für Späne immer wieder die Umstellung von Biliotheken machen (libc usw.). Von den Pannen in der Kernel 2.4 Serie möchte ich erst gar nicht reden. Auch im Userland gibt es viel zu viele Ungereimtheiten zwischen den Programmen oder zwischen Programm und System. Da macht mir BSD doch den weit besseren (zuverlässigeren) Eindruck. Ich möchte Linux gar nicht seine Berechtigung absprechen. Ganz im Gegenteil. Aber was wahr ist muss wahr bleiben. Aber vielleicht meinten sie ja Zuverlässig im Vergleich zu ....na ihr wisst schon.
Du scheinst nicht viel Ahnung zu haben, sonst würdest du nicht diese Art von "beweisen" vorbringen. Zuverlässigkeit ist sehr wohl gegeben. Nur weil einzelne Komponenten in Ihrer Geschichte nicht Zuverlässig waren, bedeutet das nicht das ein Gesamtpaket, wie es ja auch üblicherweise verwendet wird, dies nicht sein kann. Ob der 2.4.0 nun stabil war oder nichts ist unwichtig, da ihn niemand produktiv nutzen wollte. Jeder wusste das dies zu Riskant ist. Du machst den Fehler Linux als Einzelteile zu sehen, aber Linux wird von der Welt allgemein im ganzen, als GNU/Linux, bewertet. Und mit einer Produktiv angemessenen System (also getestet!) ist Linux sehr stabil. Wenn du von einem Programm 20 Versionen hast, von denen 19 Instabil sind, ist das egal solange alle Welt nur Version 19 benutzt. Solange niemand Probleme hat mit den anderen Versionen, ists egal. Und BSD: Nutzt es doch wenns dir gefällt, aber nerv doch nicht mit solchen Kommentaren rum. Wenn du etwas von bis zu 8 prozessoren liest, sollte dir klar sein das dort keine 08/15 Distrie drauf laufen soll, sondern sauber getestete Software, die als ganzes fungiert.
Du scheinst nicht viel Ahnung zu haben, sonst würdest du nicht diese Art von "beweisen" vorbringen.
Ach LH ... auf dieses Niveau müssen wir uns ja nun wirklich nicht begeben. Lies mal fein eine zeitlang die diversen Mailinglisten mit, dann wird Dir schnell klar was ich meine. Das "Problem" bei Linux ist, dass sehr viele Leute im Code herummachen und das nicht immer in organisierter Weise. Das führt dann häufig zu Kuriositäten (um es mal nicht Bugs zu nennen). Ich habe das Gefühl bei BSD läuft das ganze etwas koordinierter ab. Die wichtigsten Teile kommen aus "einer Hand". Das ist doch irgendwo ein Vorteil was Zuverlässigkeit und Sauberkeit der Codebasis angeht. Wie gesagt. Ich will Linux nicht schlecht machen. Der Erfolg gibt ja Linux recht. Aber um erfolgreich zu bleiben, reicht es eben nicht nur Lobeshymnen zu singen, sondern man muss auch mal die Punkte ansprechen, die nicht so optimal laufen.
Ob der 2.4.0 nun stabil war oder nichts ist unwichtig, da ihn niemand produktiv nutzen wollte. Jeder wusste das dies zu Riskant ist. Du weißt doch genau, daß es eben nicht nur die 2.4.0 und eine handvoll Folgeversionen betraf, LH. Also was soll das?
Du machst den Fehler Linux als Einzelteile zu sehen, aber Linux wird von der Welt allgemein im ganzen, als GNU/Linux, bewertet. Und mit einer Produktiv angemessenen System (also getestet!) ist Linux sehr stabil.
Stabilität ist nur ein Aspekt von Zuverlässigkeit. Fakt ist, ich hatte schon einiges an Problemen. Trotz zertifizierter Hardware und zertifizierter Software. Aber nochmal: Deshalb ist Linux nicht gleich schlecht. Nur sollte man dann auch ehrlich sein und nicht verschweigen, wenn einiges nicht so gut läuft. Bei Windows wird doch auch gleich aufgeschrien wegen jeder Kleinigkeit.
Es geht hier um Produktivsysteme, bei denen wird nicht einfach so mal die libx umgestellt oder alle paar Wochen ein neuer Kernel eingespielt. Dier werden aufgesetzt und dann laufen die Monate- bis Jahrelang mit der gleichen Konfiguration. Das einzige was passiert, ist, daß Sicherhaitsrelevante Patsches eingespielt werden.
bei dir hat man wohl am falschen ende zugeschlagen. Es gibt ja wohl eindeutige unterschiede zwischen einem Kernel der für produktiv Eingestuft wurde und einem der noch in der Ent- wicklung ist. Es gibt hierzu auch mehrfach hinweise. Zu deinem "Kraut und Rübensystem" . Wenn du Versionen einsetzt die unter der 1.0 Grenze liegen biste selber Schuld ebenso wenn du Betas benutzt. Wahr ist, daß es immer wieder Leute gibt die aus reiner Unwissenheit, sich um Kopf und Kragen reden können. Wir haben Server bei Kunden die weit mehr als 600 Tage Uptime haben auf Linux-Basis laufen und seit Debian Woody geh ich davon aus das die Server die auf Woody installiert wurden ohne Probleme die 1000 Tage Grenze locker überschreiten. Und das nennst du nicht Zuverlässig. Fehler gibt es immer auch in BSD und ich denke die Kernel-Maintainer und Enwickler reagieren schnell genug um einen wirklichen Schaden zu vermeiden. Sagt auch keiner, daß du einen Kernel der gestern Erschienen ist, dir gleich auf dein System klatschen sollt mit dem du noch arbeiten möchtest.
Zu deinem "Kraut und Rübensystem" . Wenn du Versionen einsetzt die unter der 1.0 Grenze liegen biste selber Schuld ebenso wenn du Betas benutzt.
Tja ... dummerweise gibt es unter Linux viele Programme die unter 1.0 sind und die 1.0 wahrscheinlich auch nie erreichen und trotzdem produktiv einsetzbar sind. Und nu?
Wir haben Server bei Kunden die weit mehr als 600 Tage Uptime
Kommt natürlich auf die Anwendung an, aber 600 Tage ohne Kernelpatch das finde ich schon recht ... interessant. Oder behebst Du Sicherheitslücken und Bugs im Kernel durch Patches direkt im RAM via /proc/kcore ?
Linux-Basis laufen und seit Debian Woody geh ich davon aus das die Server die auf Woody installiert wurden ohne Probleme die 1000 Tage Grenze locker überschreiten. Und das nennst du nicht Zuverlässig.
Stabilität ist nur ein Aspekt von Zuverlässigkeit. Was nützt mir ein System was durchläuft, wenn ein Kerneltreiber fehlerhafte Daten schreibt?
Er meinte sicher nicht, dass die Systeme 600 Tage nichts tun, oder nur Müll produzieren .... Das meinte ich nicht. Aber jemand der sein System 600 Tage durchlaufen läßt, kann unmöglich seinen Kernel patchen. Gerade bei öffentlichen Webservern ist das ungeschickt, weil eben die Security-Patches nicht zum tragen kommen. Beim internen Server ist das sicherlich nicht ganz so kritisch. Und das meinte ich mit: "Hängt vom Anwendungsfall ab"
Fehler passieren, das ist klar, Linux ist nicht perfekt - NICHTS ist perfekt. Linux funktioniert gut - warum hier also rummotzen? Wir scheinen unterschiedliche Definitionen von "rummotzen" zu haben. Ich habe lediglich gesagt, dass nicht alles Gold ist was glänzt. Ich sage also lediglich: "Leute. Linux in allen Ehren aber passt auf. Auch Linux ist nicht perfekt." Mehr nicht. So weit sind unsere Meinungen also gar nicht auseinander, findest Du nicht?
Ach weist du es gibt Leute die müssen aus allem positiven etwas negatives machen. *** Gähn ***. Die Foren sind voll davon. Wenn du BSD bevorzugts, kannst du mir dann sagen was du auf einer Linux Seite suchts? Ich erlebe selten mal, Kritik die Konstruktiv ist. Ich bin zufrieden mit Linux und so wird es auch bleiben.Übrigens sind Kraut und Rüben sehr gesund.
"Kommt natürlich auf die Anwendung an, aber 600 Tage ohne Kernelpatch das finde ich schon recht ... interessant" Natürlich patchen wir Systeme die es nötig haben. Nur sind wir nicht so d... und springen jedem Patch hinterher. Wir warten im allgemeinen Kommentare und Ergebnisse ab. Naja seis drum.
Klar ist nicht alles Gold was glänz. Nur sollte man Worte so wählen damit es nicht in eine Richtung geht in der man missverstanden wird. Nichts für ungut.
> Vertikal, also bei SMP-Maschinen, sind 6 bis 8 CPUs gut brauchbar, mit Kernel 2.6 16 CPUs.
wie ist es eigentlich mit dem patch von sgi, mit dem sie linux auf 64 cpus gut skalieren lassen. der wird doch wohl in die entwicklung einfliessen, oder? oder ging es da gar nicht um smp-systeme?
> Die komplette Studie ist für 350 britische Pfund erhältlich.
Aber für das Geld kauf ich mir doch lieber einen neuen Linuxrechner
Keno
Ist *brigens wirklich lesenswert, 70 seiten und fundiert.
Eine kostenflichtige Studie, ohne Sponsor hat auch noch einen großen Vorteil : Möglicherweise (zu einem großen Prozentsatz warscheinlich) wurde die Studie unabhängig erstellt.
Gruß,
Michael
Oder willst du Linux auf die krumme Seite bringen?
SeeYa grovel
Seit 2 Jahren installieren wir keine M$-Server mehr.
wir brauchen dafür keine Studie.
Beispiel Voicemailsystem: ISDN4L bietet hier gute Ansätze, ich habe allerdings noch keine Möglichkeit gefunden, Voicemail darüber unter Windows nutzbar zu machen. Oder Faxserver: Hylafax wäre eine tolle Sache, wenn es möglich wäre, für jeden User eine eigene Faxdurchwahl anzulegen. Mit nur einer Nummer, auf der alle Faxe auflaufen, ist das Ding für unsere Kunden unbrauchbar.
Falls es andere Linuxlösungen gibt, bin ich für Vorschläge dankbar...
Im Bereich der Fileserver, Firewall und Email hast Du allerdings recht, dort setzen wir auch Linux ein.
Sven
http://www.gonicus.de/
Da dann unter Lösungen
Gruß
Jörg
Die Tel-Anlage muss nur entsprechend ausgestattet sein: Bsp: Tel-nummer: 040-123456-0 als Anlagennummer, -15 als eine Duchwahl dann muss die Anlage eingehende Faxrufe auf z.B. -7015 als Fax an den hylafaxserver geben können. (-70) ist also die Fax-zentral-nummer. Hylafax sendet dann nach den weiteren Endnummern (15) die Faxe.
Das muss auch für Win-systeme so sein. sonst geht's auch da nicht.
Axel.
>>Die Zuverlässigkeit von Linux wird als erwiesenermaßen hoch eingestuft.
*lach* soso. Bei einem solchen Kraut- und Rübensystem kann die Zuverlässigkeit gar nicht so hoch sein. Dazu läuft viel zu viel verquer. Man denke nur daran, was für Späne immer wieder die Umstellung von Biliotheken machen (libc usw.).
Von den Pannen in der Kernel 2.4 Serie möchte ich erst gar nicht reden. Auch im Userland gibt es viel zu viele Ungereimtheiten zwischen den Programmen oder zwischen Programm und System.
Da macht mir BSD doch den weit besseren (zuverlässigeren) Eindruck.
Ich möchte Linux gar nicht seine Berechtigung absprechen. Ganz im Gegenteil. Aber was wahr ist muss wahr bleiben.
Aber vielleicht meinten sie ja Zuverlässig im Vergleich zu ....na ihr wisst schon.
Gruss
MichaelB
Zuverlässigkeit ist sehr wohl gegeben. Nur weil einzelne Komponenten in Ihrer Geschichte nicht Zuverlässig waren, bedeutet das nicht das ein Gesamtpaket, wie es ja auch üblicherweise verwendet wird, dies nicht sein kann.
Ob der 2.4.0 nun stabil war oder nichts ist unwichtig, da ihn niemand produktiv nutzen wollte. Jeder wusste das dies zu Riskant ist.
Du machst den Fehler Linux als Einzelteile zu sehen, aber Linux wird von der Welt allgemein im ganzen, als GNU/Linux, bewertet. Und mit einer Produktiv angemessenen System (also getestet!) ist Linux sehr stabil.
Wenn du von einem Programm 20 Versionen hast, von denen 19 Instabil sind, ist das egal solange alle Welt nur Version 19 benutzt. Solange niemand Probleme hat mit den anderen Versionen, ists egal.
Und BSD: Nutzt es doch wenns dir gefällt, aber nerv doch nicht mit solchen Kommentaren rum. Wenn du etwas von bis zu 8 prozessoren liest, sollte dir klar sein das dort keine 08/15 Distrie drauf laufen soll, sondern sauber getestete Software, die als ganzes fungiert.
Du scheinst nicht viel Ahnung zu haben, sonst würdest du nicht diese Art von "beweisen" vorbringen.
Ach LH ... auf dieses Niveau müssen wir uns ja nun wirklich nicht begeben.
Lies mal fein eine zeitlang die diversen Mailinglisten mit, dann wird Dir schnell klar was ich meine.
Das "Problem" bei Linux ist, dass sehr viele Leute im Code herummachen und das nicht immer in organisierter Weise. Das führt dann häufig zu Kuriositäten (um es mal nicht Bugs zu nennen).
Ich habe das Gefühl bei BSD läuft das ganze etwas koordinierter ab. Die wichtigsten Teile kommen aus "einer Hand". Das ist doch irgendwo ein Vorteil was Zuverlässigkeit und Sauberkeit der Codebasis angeht.
Wie gesagt. Ich will Linux nicht schlecht machen. Der Erfolg gibt ja Linux recht. Aber um erfolgreich zu bleiben, reicht es eben nicht nur Lobeshymnen zu singen, sondern man muss auch mal die Punkte ansprechen, die nicht so optimal laufen.
Ob der 2.4.0 nun stabil war oder nichts ist unwichtig, da ihn niemand produktiv nutzen wollte. Jeder wusste das dies zu Riskant ist.
Du weißt doch genau, daß es eben nicht nur die 2.4.0 und eine handvoll Folgeversionen betraf, LH. Also was soll das?
Du machst den Fehler Linux als Einzelteile zu sehen, aber Linux wird von der Welt allgemein im ganzen, als GNU/Linux, bewertet. Und mit einer Produktiv angemessenen System (also getestet!) ist Linux sehr stabil.
Stabilität ist nur ein Aspekt von Zuverlässigkeit. Fakt ist, ich hatte schon einiges an Problemen. Trotz zertifizierter Hardware und zertifizierter Software. Aber nochmal: Deshalb ist Linux nicht gleich schlecht. Nur sollte man dann auch ehrlich sein und nicht verschweigen, wenn einiges nicht so gut läuft.
Bei Windows wird doch auch gleich aufgeschrien wegen jeder Kleinigkeit.
Gruss
MichaelB
Bye.
Es gibt ja wohl eindeutige unterschiede zwischen einem Kernel
der für produktiv Eingestuft wurde und einem der noch in der Ent-
wicklung ist. Es gibt hierzu auch mehrfach hinweise.
Zu deinem "Kraut und Rübensystem" . Wenn du Versionen einsetzt die unter
der 1.0 Grenze liegen biste selber Schuld ebenso wenn du Betas
benutzt. Wahr ist, daß es immer wieder Leute gibt die aus
reiner Unwissenheit, sich um Kopf und Kragen reden können.
Wir haben Server bei Kunden die weit mehr als 600 Tage Uptime
haben auf Linux-Basis laufen und seit Debian Woody geh ich davon aus
das die Server die auf Woody installiert wurden ohne Probleme die 1000 Tage
Grenze locker überschreiten. Und das nennst du nicht Zuverlässig.
Fehler gibt es immer auch in BSD und ich denke die Kernel-Maintainer und
Enwickler reagieren schnell genug um einen wirklichen Schaden zu vermeiden.
Sagt auch keiner, daß du einen Kernel der gestern Erschienen ist,
dir gleich auf dein System klatschen sollt mit dem du noch arbeiten möchtest.
Zu deinem "Kraut und Rübensystem" . Wenn du Versionen einsetzt die unter der 1.0 Grenze liegen biste selber Schuld ebenso wenn du Betas benutzt.
Tja ... dummerweise gibt es unter Linux viele Programme die unter 1.0 sind und die 1.0 wahrscheinlich auch nie erreichen und trotzdem produktiv einsetzbar sind. Und nu?
Wir haben Server bei Kunden die weit mehr als 600 Tage Uptime
Kommt natürlich auf die Anwendung an, aber 600 Tage ohne Kernelpatch das finde ich schon recht ... interessant.
Oder behebst Du Sicherheitslücken und Bugs im Kernel durch Patches direkt im RAM via /proc/kcore ?
Linux-Basis laufen und seit Debian Woody geh ich davon aus das die Server die auf Woody installiert wurden ohne Probleme die 1000 Tage Grenze locker überschreiten. Und das nennst du nicht Zuverlässig.
Stabilität ist nur ein Aspekt von Zuverlässigkeit. Was nützt mir ein System was durchläuft, wenn ein Kerneltreiber fehlerhafte Daten schreibt?
Gruss
MichaelB
Fehler passieren, das ist klar, Linux ist nicht perfekt - NICHTS ist perfekt. Linux funktioniert gut - warum hier also rummotzen?
Er meinte sicher nicht, dass die Systeme 600 Tage nichts tun, oder nur Müll produzieren ....
Das meinte ich nicht. Aber jemand der sein System 600 Tage durchlaufen läßt, kann unmöglich seinen Kernel patchen. Gerade bei öffentlichen Webservern ist das ungeschickt, weil eben die Security-Patches nicht zum tragen kommen. Beim internen Server ist das sicherlich nicht ganz so kritisch. Und das meinte ich mit: "Hängt vom Anwendungsfall ab"
Fehler passieren, das ist klar, Linux ist nicht perfekt - NICHTS ist perfekt. Linux funktioniert gut - warum hier also rummotzen?
Wir scheinen unterschiedliche Definitionen von "rummotzen" zu haben. Ich habe lediglich gesagt, dass nicht alles Gold ist was glänzt.
Ich sage also lediglich: "Leute. Linux in allen Ehren aber passt auf. Auch Linux ist nicht perfekt." Mehr nicht.
So weit sind unsere Meinungen also gar nicht auseinander, findest Du nicht?
Gruss
MichaelB
*** Gähn ***. Die Foren sind voll davon. Wenn du BSD bevorzugts, kannst du mir dann sagen was du auf einer Linux Seite suchts? Ich erlebe selten mal, Kritik die Konstruktiv ist. Ich bin zufrieden mit Linux und so wird es auch bleiben.Übrigens sind Kraut und Rüben sehr gesund.
"Kommt natürlich auf die Anwendung an, aber 600 Tage ohne Kernelpatch das finde ich schon recht ... interessant"
Natürlich patchen wir Systeme die es nötig haben. Nur sind wir nicht so d... und springen jedem Patch hinterher. Wir warten im allgemeinen Kommentare und Ergebnisse ab. Naja seis drum.
NOVE
wie ist es eigentlich mit dem patch von sgi, mit dem sie linux auf 64 cpus gut skalieren lassen. der wird doch wohl in die entwicklung einfliessen, oder?
oder ging es da gar nicht um smp-systeme?