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Mo, 3. Februar 2003, 15:51

Reuters stellt RMDS für Linux vor

Der mit Abstand größte Nachrichten- und Informationskonzern Reuters stellt das bereits in der Vergangenheit angekündigte Marktdaten-System für Linux vor.

Bereits in der Vergangenheit prognostizierte Reuters, dass immer mehr Nutzer in Zukunft ihren Handel aus Kostengründen auf die zunehmend verbreitete Linux-Software überführen werden. Das unter der Bezeichnung »Reuters Market Data System« (RMDS) entwickelte Produkt soll nun auch Reuters-Kunden einen Umstieg auf die freie Betriebssystem-Alternative Linux ermöglichen. Einer der wichtigsten Gründe für die Unterstützung des freien Betriebsystems war nach Aussage von Mark Hunt, Direktor des Bereichs Unternehmensmarketing bei Reuters, eine »stetig wachsende Nachfrage nach Lösungen für Linux«. In der Vergangenheit hätten laut Hunt, vor allem große Bankhäuser und Finanzmakler Interesse bekundet, ihre Server und Arbeitsstationen, die die entscheidenden Abläufe des Echtzeit-Handels durchführen, aus Kostengründen zum großen Teil auf Linux umzustellen.

Der Nachrichten- und Informationskonzern stellt nun das neue System in Zusammenarbeit dem US-Computerhersteller Hewlett Packard, dem Chip-Giganten Intel und dem amerikanischen Distributor Red Hat allen Nutzern von Linux vor. Bisher liefen die Reuters-Systeme überwiegend auf Rechnern von Sun. »Linux gilt als vergleichsweise kostengünstiges und frei zugängliches Betriebssystem, das die Unternehmen selbst weiter entwickeln können«, so Reuters.

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