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Thema: Qualität des Linux TCP/IP-Stacks

41 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von Kai Lahmann am Fr, 14. Februar 2003 um 00:42 #
tjo, was IPv4 besser geht, ist IPv6 problematischer - einiges geht gar nicht, so will hier auch mal eben nix :/
Score: 3 Von anonymous am Fr, 14. Februar 2003 um 02:15 #
welcher stack war das mit den 5 fehlern die alle behoben wurden?
WinNT? ;)
  • Score: 3 Von fdhh am Fr, 14. Februar 2003 um 02:48 #
    haha glaubst ja wohl selbst net :)
    Score: 3 Von RPR am Fr, 14. Februar 2003 um 09:04 #
    WinNT hat meines Wissesn doch seinen IP-Stack von FreeBSD "ausgeborgt".
    Seitdem kann man mit Windows sogar begrenzt ins Netz gehen ;-)
    • Score: 3 Von tds am Fr, 14. Februar 2003 um 17:51 #
      Ja, und das ist völlig legitim.

      Zudem hat Linux auch Teile von BSD ausgeborgt.
      Schön zu sehen am Linux Quellcode. Einfach mal nach BSD suchen
      und man findet etliche Stellen.

      • Score: 3 Von Chuck am Sa, 15. Februar 2003 um 08:54 #
        bsd hat nun mal die referenzimplementierung des stacks. ihr könnt ja mal googeln und schauen was vor eurem linux war.

        mfg chuck

        • Score: 3 Von Hoek am Sa, 15. Februar 2003 um 16:15 #
          > ihr könnt ja mal googeln und schauen was vor eurem linux war.

          Musste das jetzt sein? Niemand hat versucht, *BSD runterzumachen, im Gegenteil war das ein ziemlich lockerer und humorvoller Beitrag.
          Wir in der Open-Source-Community leben voneinander und miteinander, und ich schätze, wir alle wissen, dass der Referenzstack von FreeBSD kommt, da brauchen wir nicht erst zu googlen.
          Wenigstens zwischen BSDlern und Linuxern sollte es keinen Streit geben, wir alle hocken im selben Luxusliner.

          • Score: 3 Von Graf Zahl am Mo, 17. Februar 2003 um 13:58 #
            Genau.

            > Wenigstens zwischen BSDlern und Linuxern sollte es keinen Streit geben, wir alle hocken im selben Luxusliner.

            Aber was meinst du mit Luxusliner?
            Ich würde beide eher als funktional ausgestattete Frachtschiffe bezeichnen ;-)

Score: 3 Von Sturmkind am Fr, 14. Februar 2003 um 06:39 #
...Systeme mit in die Untersuchung aufgenommen wurden. Die hätten mich dahingehend auch sehr interessiert.

Grüße
Sturmkind

Score: 3 Von catconfuser am Fr, 14. Februar 2003 um 07:34 #
Die Argumente, warum OpenSource (eine ausreichende Basis vorausgesetzt) bessere Ergebnisse erzielen kann sind ja (wie auch oben gesagt) altbekannt.

Zu dem Argument >Viele Entwickler sehen den Code der anderen Entwickler, wodurch viele Fehler entdeckt werden< frage mich nur immer eins: M$ beschäftigt tausende von Programmierern. Vollzeit. Was tun die denn alle die ganze Zeit, wenn da so oft so viel Schrott rauskommt?

Das soll jetzt kein plumper Pöbelversuch gegen M$ sein, ich verstehŽs wirklich nicht.

  • Score: 3 Von Marc R. am Fr, 14. Februar 2003 um 07:49 #
    Moin.

    > Was tun die denn alle die ganze Zeit, wenn da so oft so viel Schrott rauskommt?

    Vielleicht bringen sie ja der Bueroklammer neue Kunststueckchen bei. ;-)

    SCNR
    Marc

    Score: 3 Von IchBins am Fr, 14. Februar 2003 um 08:35 #
    Jeder arbeitet an seinem eigenen Häufchen Code und schaut allenfals die Sachen an, die er direkt benötigt. Angeblich ist die Trennung bei MS so strikt, dass ganze Abteilungen nicht wissen, was andere Abteilungen im Detail tun. Aufgekomme ist dieses Gerücht be ider Entdeckung der NSA-Keys in Windows. Da war die Erklärung, wie man sowas hat reinschmuggeln können, ohne dass es jemandem auffält, nämlich genau die, dass die Abteilungen es generell hinnehmen, das von anderer Stelle "irdendwas" eingebaut wird.

    Mag sein, dass das auch nur eine Verschwörungstheorie ist, aber Echelon war ja auch mal eine ;-)

    • Score: 3 Von nixname am Fr, 14. Februar 2003 um 08:56 #
      Ich arbeite ja bei Der Firma, wir haben auch unmenge Code. Meinst Du ernsthaft, daß jemand die Zeit hat neben seiner Arbeit den Code von anderen zu kontrollieren. Ich bekomme mein Geld dafür, die Fehler in dem Coding unserer Abtelung zu finden, wenn der Fehler in anderem Code auftritt, dann schicke ich das Problem zu den Entwicklern.

      Das Problem ist aber ein anderes, bei OS werben ja die meisten Entwickler mit ihrem Namen dafür, daß das Coding von ihnen stammt, da sorgt man auch dafür, das die Qualität stimmt. Aber das Beispiel mit den 5 Fehlern, die alle gefixt haben zeigt, es gibt auch closed source, die qualitativ hochwertig ist.

      • Score: 3 Von IchBins am Fr, 14. Februar 2003 um 11:48 #
        Wer redet von kontrollieren? Ich weiß wie die Softwareentwicklung in der Größenordnung von ca. 100 Entwicklern aussieht. Natürlich macht kein Mensch Codereciew in sämtlichem Files, aber man kommt da eben auch _nicht_ drumrum, über den Tellerrand zu schauen und sich das Gesamtsystem statt nur die direkt genutzten Schnittstellen anzusehen, wenn es was werden soll. Und genau das ist wohl bei M$ Usus: die Leute von Informationen abschotten, die sie (scheinbar) nicht zu interessieren haben. Das dürfte auch ein Grund dafür sein, warum noch kein M$-Entwickler über die wirklichen Strategien ausgepackt hat: Die kriegen eben nur zu hören, welche Details sie zu implementieren haben, wissen aber nicht, für welches größere Ganze das gut ist.
    Score: 3 Von bazik am Fr, 14. Februar 2003 um 08:40 #
    >Was tun die denn alle die ganze Zeit, wenn da so oft so viel Schrott rauskommt?

    Mit VIM rumspielen :)
    Einer unserer Board Mitglieder arbeitet bei MS und hat erzaehlt das da sehr viele C/C++ Programmierer VIM bevorzugen. Deswegen wurde auch von den MS Entwickler an den Spendenfond des VIM Entwicklers gespendet (siehe vim.org).
    Zu der Frage ob die denn bei MS auch Linux Server laufen haben kam leider keine Antwort :)

    • Score: 3 Von bazik am Fr, 14. Februar 2003 um 08:41 #
      Nachzulesen hier: http://board.win32asmcommunity.net/showthread.php?s=&threadid=9357&highlight=vim (siehe Postings von "rondog") :)
    Score: 3 Von ML am Fr, 14. Februar 2003 um 12:30 #
    die Entwickler bei MS Spielen Beamten Mikado!

    wer sich zuerst bewegt hat verloren!

    Score: 3 Von ihminen am Fr, 14. Februar 2003 um 16:03 #
    Hi!

    Eine Sache des Softwareengineering. Es gibt in der Tat Mittel und Wege sauber qualitativ hochwertige Software zu produzieren. Aber bei M$ werden die nicht wirklich benutzt. Unser SE-Prof meinte mal, dass M$-Mitarbeiter zugegeben hätten, dass es bei M$ keine Spezifikation gibt. Was willst du da erwarten...

    Schönen Tag noch...
    ihminen

    Score: 3 Von Kai Lahmann am Fr, 14. Februar 2003 um 17:14 #
    Da müssen diverse Deppen zwischen sein! Es fällt immer wieder auf, dass zwar alles ganz toll integriert ist, aber die meisten Teile für sich genommen unglaublicher Mist sind. Vermutlich gibt es da ein paar super tolle Obermufdis, die die Kommunikation zwischen den einzelnen Teilen überwachen, wie aber ein Teil jeweils für sich arbeitet, ist denen egal.
    • Score: 3 Von Benjamin B. am Mo, 17. Februar 2003 um 00:09 #
      Das dürfte IMHO korrekt sein. Die relativ strikte Trennung der Abteilungen und die Hierarchie tragen dazu bei, daß der eine nicht weiß, daß er an einem Programm mitschreibt, für das der andere grad völligen Mist einprogrammiert.

      Und welche Fehler geflickt werden, hängt bei vielen kommerziellen Produkten letztenendes davon ab, ob die *zahlende* Kundschaft das überhaupt interessiert, es also wirtschaftlich genug ist.

      Trotzdem ist es natürlich gut zu sehen, daß es auch unter Kommerziellen Anbietern noch Qualität gibt. Zwar nur vereinzelt, aber immerhin.

mehr OSS
Score: 3 Von Granini am Fr, 14. Februar 2003 um 09:42 #
so toll open source auch ist, es ist wirklich sehr schade daß man realistisch gesehen mit kommerzieller os software kaum gewinn machen kann. ausnahmen bestätigen die regel ...
  • Score: 3 Von tempa am Fr, 14. Februar 2003 um 17:41 #
    so toll Äpfel auch sind, es ist wirklich sehr schade daß man realistisch gesehen mit Äpfeln nicht gut Kirschen essen ist. ausnahmen bestätigen die regel ...
Score: 3 Von philipp naseweiss am Fr, 14. Februar 2003 um 11:09 #
Das freut zu hören, das der Linux TCP/IP Stack so gut ist. Seit dem 2.4 Kernel dürfte er FreeBSD ebenbürtig vielleicht sogar besser sein. Ist doch schön zu Wissen mit was für Qualitativ hochwertiger Software unser Tux bestückt ist :)
Score: 3 Von Marc am Fr, 14. Februar 2003 um 14:34 #
Hi,
Stabilität ist für mich die wichtigste Eigenschaft von Software, aber an zweiter Stelle steht die Performance. Werden in dem Test irgendwelche Aussagen gemacht, welche TCP/IP Implementierung die schnellste war?

Gruß,
Marc

  • Score: 3 Von hjb am Sa, 15. Februar 2003 um 11:37 #
    Leider nein. Noch interesanter wäre gewesen, welcher Stack am besten mit den Standards konform ist.

    So aber ist die Studie eher enttäuschend ausgefallen. Es gibt sicher Stellen im Kernel-Code, die so eine Analyse besser brauchen könnten, besonders diverse Treiber.

Score: 3 Von Anathema am Fr, 14. Februar 2003 um 23:18 #
>TCP/IP ist das Protokoll des Internets und damit wohl derzeit das wichtigste Protokoll überhaupt. Im TCP/IP-Stack von Linux, der in Kernel 2.4.19 81.852 Zeilen Code umfaßt, fand Reasoning ganze 8 »Defekte«

Es gibt beim Programmieren eine Faustregel die besagt, daß auf etwa 1000 Zeilen 1 Fehler kommt. Diesen "Idealzustand" erreicht aber kaum ein Programm. In der Regel sind es mehr.

Die Behauptung, daß es auf rund 80.000 Zeilen Code nur 8 Fehler gäbe, würde bedeuten, nur 1 Fehler auf 10.000 Zeilen. - Das wäre geradezu nobelpreis verdächtig!
So etwas gibt es nicht!

Was diese 'Reasoning Inc' da "festgestellt" haben will ist entweder gelogen, oder das sind Idioten!


>Die Array-Zugriffe seien keine echten Fehler, ...

Ach, nein! Das sind nur halbe Fehler, so wie es auch nur 'halbe Schwangerschaften' gibt.

Diese Studie ist ein Haufen Mist! Die ist genau so glaubhaft, wie die Behauptung, das sich die Sonne um die Erde drehen würde.

  • Score: 3 Von iGEL am Sa, 15. Februar 2003 um 00:26 #
    Ich frag mich, was du willst, selbst in deinem Zitat steht es drin: "der in Kernel 2.4.19 81.852 Zeilen Code umfaßt, fand Reasoning ganze 8 »Defekte«"

    Niemand habt behauptet, dass es nur 8 Fehler gibt, sondern dass nur 8 gefunden wurden. Wenn man die Anzahl der Fehler eines so grossen Projektes so einfach genau bestimmen könnte, würden wohl bald keine mehr da sein ;)

    Und wenn ich nun bei gleichem Zeitaufwand 8 oder 80 Fehler in 81.852 Zeilen finde, kann ich schon eine Aussage über die Qualität des Codes machen.

    iGEL

    Score: 3 Von Roadrunner am Sa, 15. Februar 2003 um 00:39 #
    gehen wir mal zu den nicht initialisierten variablen;
    wenn ich denen irgendwann zur laufzeit einen wert zuweise, ist es total egal, ob sie initilisert wurden oder nicht....

    und jetzt lässt du so ein blödsinn vom stapel, als hättest du den code gelesen .... dann such den fehler und dokumentiere ihn HIER FÜR ALL und schick in gleichzeitig an kernel.org ....
    ich glaube, dann wäre allen geholfen ansonsten ..

    ...erst denken dann schreiben

    thx

    • Score: 3 Von Roadrunner am Sa, 15. Februar 2003 um 00:42 #
      mein ärger bezieht sich auf

      >>Die Array-Zugriffe seien keine echten Fehler, ...
      >Ach, nein! Das sind nur halbe Fehler, so wie es auch nur 'halbe Schwangerschaften' gibt.

      der 1. absatz war nur ein beispiel

    Score: 3 Von hjb am Sa, 15. Februar 2003 um 11:43 #
    >Die Array-Zugriffe seien keine echten Fehler, ...

    Heißt im Klartext, daß kein fehlerhafter Zugriff erfolgt, lediglich die Tools von Reasoning Inc. sind nicht in der Lage, das zu beweisen. Die Entwickler dagegen wissen etwas mehr über den Code als ein beschränktes Tool.

Score: 3 Von azoui am Sa, 15. Februar 2003 um 07:25 #
http://www.reasoning.com/downloads/Open_Source_White_Paper.pdf
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