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Fr, 28. Februar 2003, 22:37

Gesellschaft::Politik/Recht

Linux-Cluster für die Universität Halle-Wittenberg

Das Institut für Mathematik und Informatik der Martin Luther Universität (MLU) in Halle hat am heutigen Tag einen neuen Linux-Cluster in Betrieb genommen.

Der Cluster besteht aus 32 Knoten mit jeweils zwei Prozessoren Intel Xeon mit 2,4 GHz, 1 GByte RAM und 60 GByte Festplatte. Zusätzlich steht noch ein Frontend-Rechner zur Verfügung. Die Knoten sind mit einem 2 GBit/s Glasfasernetzwerk der Firma Myricom verbunden, um einen hohen Datendurchsatz bei geringer Latenz zu gewährleisten.

Die Firma Delta Computer Products GmbH baute den Cluster in drei 19-Zoll-Schränken auf. Der Preis der Maschine lag bei rund 200.000 EUR.

Softwareseitig kommen Parastation von ParTec und RedHat 7.3 zum Einsatz.

Der Cluster wird vorrangig für Berechnungen auf großen Graphen verwendet - speziell Branch and Bound-Verfahren zu TSP sollen verbessert werden.

Aufgrund ihres günstigen Preises und ihrer enormen Zuverlässigkeit und Flexibilität sind Cluster mit Linux als Betriebssystem äußerst beliebt. Inzwischen dürfte es kaum noch eine Universität geben, die keinen ihr Eigen nennt.

Unter der angegebenen URL sind einige Fotos des Clusters zu finden.

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