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Di, 4. März 2003, 00:19

Gemeinschaft

OSDL stellt Linux-Benchmarks vor

Das Open Source Development Lab (OSDL) stellte drei Benchmark-Tests für Linux, die den etablierten Tests des Transaction Processing Performance Council (TPC) entsprechen sollen, vor.

So prüft der erste der Tests, »OSDL Database Test 1« (OSDL-DBT-1), die Geschwindigkeit Web-basierender Transaktionen und simuliert die Verhaltensweise von Anwendern, die einen Web-Auftritt besuchen und nach Produkten Ausschau halten. Der zweite der Tests, OSDL-DBT-2, entspricht weitgehend dem TPC-C-Benchmark und simuliert ein Großhandelssystem. In diesem greifen mehrere Anwender gleichzeitig auf eine Datenbank zu, um Informationen über Kunden und Produkte abzurufen und zu aktualisieren. Beim OSDL-DBT-3 geht es darum, anhand verschiedener Kriterien aus einer großen Datenbank unter einer großen Last Informationen herauszufiltern. Der Test soll laut Angaben von OSDL dem TPC-H-Test entsprechen.

Die unter der Artistic License veröffentlichte Software steht ab sofort zum Download auf den Seiten von Sourceforge bereit. Das Projekt weist allerdings daraufhin, dass die beiden Benchmark-Systeme OSDL und TPC nicht direkt vergleichbar sind.

Das in Beaverton, Oregon, beheimatete Projekt setzte sich zum Ziel, den Einsatz des offenen Betriebssystems in Unternehmen zu fördern. Das Entwicklungszentrum wird von einer Reihe namhafter IT-Unternehmen unterstützt, die das komplette Geld dafür zur Verfügung stellen. Zu ihnen gehören unter anderem Hewlett-Packard (HP), Intel, IBM, Computer Associates, NEC, Hitachi, Mitsubishi, Dell und Silicon Graphics. Auch die großen Linux-Anbieter Red Hat, SCO, SuSE, Linuxcare sowie Turbolinux und MontaVista Software sind vertreten.

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