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Mi, 26. März 2003, 00:15

Hardware

Centrino-Unterstützung für Linux kommt

Wie gestern bekannt wurde, plant Intel nach eigenen Aussagen eine Linux-Unterstützung für Centrino - Grund für die Zurückhaltung stellen nach Aussagen des Unternehmens »unzureichende Tests« dar.

So will Intel nach eigenen Angaben sein Notebook-Chip »Centrino« auf jeden Fall auch unter Linux anbieten. Entsprechende Treiber seien bereits entwickelt und bedürfen lediglich einer Validierung. Entsprechende Tests seien bereits im Gange, sagte Scott McLaughlin, Firmensprecher von Intel. Vor allem die WLAN-Funktionen sind noch nicht ausreichend getestet, so McLaughlin weiter, und man sei sich noch nicht sicher, ob diese korrekt mit Linux zusammenarbeiten.

Grund für die Veröffentlichung der Ambitionen des Unternehmens stellt eine Äußerung von Lindows.com-Chef, Michael Robertson dar, wonach Intel keine Centrino-Treiber für Linux veröffentlichen wird. Robertson vermutete daher, dass eine Auseinandersetzung zwischen der Technik- und Marketing-Seite eine Blockade der Linux-Treibern nach sich zieht. Daher versucht man bei Intel wohl derzeit, sich Microsoft möglichst anzubiedern, so das Resumee des CEO.

Centrino stellt im Gegensatz zu anderen Chips der Hardware-Schmiede eine eigenständige speziell auf mobile Geräte ausgelegte Entwicklung dar. Verschiedene Techniken sollen einzelne Bereiche des Prozessors in einen StandBy-Modus schalten, wenn Anwendungen nicht die gesamte verfügbare Rechenleistung benötigen, und so längere Akkulaufzeiten ermöglichen. Erste Notebooks mit Centrino sind seit der CeBIT erhältlich.

Der nun doch angekündigte Treiber soll nach Aussage von McLaughlin unter der GNU General Public License veröffentlicht werden, so dass Anpassungen an diesem möglich sein sollen. (Danke für Meldungen unserer Leser.)

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