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Di, 1. April 2003, 07:01

Hardware

Linux und Xbox schon bald ohne Mod-Chip?

Eine rege Diskussion findet im Moment unter den Codern der Linux-Portierung auf die Xbox statt - wie ein Hacker verkündete, ist es ihm gelungen, eine Sicherheitslücke im Code der Spielekonsole zu finden, um unsignierten Code auf dem Gerät ausführen zu können.

Besonders viel Mühe machte sich Microsoft bei zahlreichen Schutzmechanismen, die eine Ausführung vom fremden Applikationen verhindern sollen. Angefangen von verschlüsselten Datenkanälen bis hin zu einer Überprüfung von Signaturen reicht das Repertoire des Gerätes aus dem Redmonder Haus. Ob allerdings diese Mechanismen ihre Früchte tragen werden, steht im Moment in den Sternen.

Wie einer Nachricht auf xboxhacker.net zu entnehmen ist, ist es einem nicht näher genannten Hacker gelungen, unsignierten Code auf dem Gerät auszuführen. Ermöglicht wurde das Vorhaben durch eine Lücke in dem Spiel »007 - Agent under Fire«, die sich beim Speichern der Spielstände bemerkbar macht. Voraussetzung ist momentan noch der Besitz des Spiels, so der Hacker.

Unterdessen scheint die Front der Ungläubigen größer zu werden. Wie GangsterJabba, Senior Project Engineer von Project LOU-X (Linux On Unmodified Xboxes) bekannt gab, scheint der Hack nichts weiteres als ein Buffer Overflow in der Speicherfunktion des Spieles. Auf konventionellen Systemen wird diese Änderung weder funktionieren noch zum Einsatz kommen können. Man wolle sich aber die Lücke genauer anschauen, um ein abschließendes Urteil verkünden zu können.

Sollte es allerdings dem Hacker gelungen sein, die Mechanismen außer Kraft zu setzen, wäre das der erste Schritt zu »Project B«, schreibt uns Dennis Conrad. Linux ohne externe Hilfmittel auf einer unmodifizierten Xbox zum Booten zu bewegen ist Lindows.com-Gründer Michael Robertson 100.000 USD wert.

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