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Fr, 4. April 2003, 22:15

München verhandelt über Open Source

Die Überlegungen der Stadt München, alle Verträge mit Microsoft zu kündigen und Open Source einzusetzen, brachten Steve Ballmer dazu, seinen Skiurlaub abzubrechen.

Der Süddeutschen Zeitung zufolge hatte eine Studie ergeben, daß München mit Linux ihre Informationstechnik sicherer machen und Millionen sparen könnte. Nun ist der Stadtrat gefordert, die nötigen Konsequenzen zu ziehen - doch der hat sich erst einmal auf den 28. Mai vertagt.

Die Studie, im letzten Jahr von der Firma Unilog Integrata durchgeführt, verglich fünf Szenarien, davon eine reine Linux- und Open-Source-Lösung, eine Windows-XP-Lösung und drei gemischte Lösungen. Die reine Linux-Lösung kam klar auf den ersten Platz, wobei nicht nur der Preis, sondern auch die finanziell nicht direkt meßbaren Aspekte berücksichtigt wurden.

Immerhin könnte München mit einem Linux-Umstieg mindestens 25% Kosten sparen, denn andernfalls stünde die teure Zwangsmigration von Windows NT auf XP an. Angesichts maroder Stadtkassen gibt es für teurere Lösungen keinerlei Rechtfertigung.

Weil Microsoft von der in München absehbaren Entscheidung eine Signalwirkung auf andere Städte befürchtet, unterbrach Steve Ballmer seinen Skiurlaub in der Schweiz, um OB Ude mit Preisnachlässen zu ködern. Angeblich soll der OB die Situation weidlich genutzt haben, um immer weitergehende Zugeständnisse herauszuholen. (Dank an Andreas Adac, Markus Kaufmann und Frank Pfefferkorn.)

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