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So, 6. April 2003, 17:59

Software::Büro

OpenOffice.org veröffentlicht Umfrageergebnisse

Die Ergebnisse einer Umfrage unter den Benutzern von OpenOffice liegen jetzt vor.

Die Organisation hinter dem freien Bürosoftware-Paket, OpenOffice.org, wollte von den Benutzern wissen, was sie von OpenOffice wissen, wie sie es benutzen, und was sie davon halten. Die Antworten wurden in den Monaten Oktober bis Januar gesammelt. Sie beruhen auf Daten von zwei leicht unterschiedlichen Webformularen.

Über 70.000 Benutzer haben bisher an der Umfrage teilgenommen. Rund 25% davon (18328) sind deutschsprachig, was sicher mit den deutschen Wurzeln von StarOffice zu tun hat, aus dem OpenOffice hervorging. Im folgenden fassen wir die wichtigsten Erkenntnisse zusammen.

Bei der Computernutzung sind die Antworten »zuhause« und »am Arbeitsplatz« führend, während die Verwendung in der Schule oder in sonstigen Bereichen gering ist. Über 50% aller OpenOffice-Anwender nutzen auch Linux, wobei die meisten Nutzer mehrere Betriebssysteme einsetzen.

Über 38% der Benutzer kennen OpenOffice aus Zeitschriften, die somit einen wesentlichen Anteil an der Verbreitung von OpenOffice haben. Entsprechend benutzen die meisten Befragten OpenOffice noch nicht lange - nur 17% länger als ein Jahr.

Häufige Kritikpunkte an OpenOffice sind:

  • lange Start/Ladezeiten
  • mangelnde Integration und Qualität der Rechtschreibprüfung
  • keine 100%ige Kompatibilität bei MS-Office Dateien
  • fehlende Datenbank, Mailclient und Kalender
  • fehlende Anleitungen oder Tutorials
  • unübersichtliche API-Dokumentation, Probleme bei der Makroprogrammierung

Dagegen werden die Importfilter nur von rund 5% der Benutzer als schlecht eingestuft.

Auch zu ihrem Wissen und möglicher Mitarbeit wurden die Benutzer befragt. Über 54% wußten, daß sie Fehler und Vorschläge an das Projekt senden können; immerhin 29,6% wußten das nicht. Daß OpenOffice.org auch eine Gemeinschaft ist, wußten bereits 70%, nur 13,2% mußten hier passen. Viele Anwender könnten sich eine Mitarbeit an dem Projekt vorstellen, überwiegend als Tester, aber auch häufig für Übersetzungen oder Werbung. Leute, die für die Programmierung qualifiziert sind, sind dagegen schwieriger zu finden.

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