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Mo, 7. April 2003, 10:12

Gesellschaft::Politik/Recht

Linux-Verband: Löschungsklage ein Marketing-Gag

Die von Rechtsanwalt Günter Freiherr von Gravenreuth vorgebrachte Löschungsklage bezüglich der Marke Linux schätzt der Linux-Verband eher als Marketing-Gag denn als ernsthaften Vorstoß in einer gerechten Sache an, so die Organisation.

Die Marke Linux hat Markenschutz auch ohne irgendeine Eintragung nach § 4 Nr. 2 Markengesetz, allein durch die Benutzung im geschäftlichen Verkehr und die Verkehrsgeltung als Benutzungsmarke. Dieses gilt zwar nicht für Feuerlöscher direkt, jedoch hat Linux eine derart überragende Verkehrsgeltung, dass selbst ein Feuerlöscher nicht ohne Weiteres Linux heißen dürfte, weil die Öffentlichkeit hier sofort einen intelligenten auf Linux basierenden Feuerlöscher vermutet, so der Linux-Verband in einer Erklärung.

Der Linux-Verband sieht daher eine eventuell eingereichten Löschungsklage gelassen entgegen. Die zunehmende Problematik bei Marken-Angelegenheiten bezüglich Freier Software sieht der Linux-Verband dennoch mit gewisser Sorge. Auf der nächsten Mitgliederversammlung während des LinuxTag 2003 in Karlsruhe wird daher ein Aktionsplan zum Markenrecht zur Diskussion stehen.

Der LIVE Linux-Verband e.V. wurde 1997 gegründet. Gründungsgedanke war, den professionellen Einsatz von Linux und Freier Software zu fördern.

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