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Do, 10. April 2003, 08:48

Europäisches Linux-Konsortium gefordert

Ein Europäisches Linux Konsortium, finanziert aus den Mitteln der EU, soll nach Meinung von Hans Reiser, dem Entwickler von ReiserFS, die Entwicklung des Kernels vorantreiben.

Hans Reiser schlägt vor, die Entwicklung des Kernels aus den Mitteln der Europäischen Union, präziser aus dem Fundus des Forschungsrahmenprogrammes der EU, zu finanzieren. Nach Meinung von Reiser würde die Behörde Projekte wie die Entwicklung des Linux-Kernels unterstützten. »Sie haben eine Menge Geld in der Kasse für solche Dinge«, so der Entwickler.

Geldmangel kann sich das Forschungsrahmenprogramm der EU wahrlich nicht beklagen. Erst vor wenigen Tagen kündigte die Kommission ein Maßnahmenpaket mit einem Gesamtbudget von 13 Millionen Euro an, mit dem die Beteiligung der 13 assoziierten Beitrittsländer am mit 17,5 Mrd. Euro ausgestatteten 6. Forschungsrahmenprogramm der EU (RP6) (2002-2003) angekurbelt und vereinfacht werden soll. Die Aufforderung zur Einreichung von Projektvorschlägen für diese »Maßnahmen zur gezielten Unterstützung« läuft bis zum 26. Juni 2003. Eine Reihe weiterer Programme richtet sich an Bereiche wie Wissenschaft, Gesellschaft und Technologie.

So könnte nach Ansicht von Hans Reiser die Entwicklung des Kernels aus einem Topf der EU unterstützt werden. Ein Linux-Konsortium würde über die Entwicklung wachen und die Mittel nach Bedarf verteilen. Ferner wären durch diesen Schritt die europäischen Interessen besser vertreten.

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