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Do, 24. April 2003, 23:04

Open-Source-Studie in Österreich

Das österreichische Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit läßt in einer Studie die Auswirkungen von Open Source auf den Arbeitsmarkt untersuchen.

Der Auftrag für die Studie ging an die Firma Uptime, deren Geschäftsführer Nikolaus Kimla offenbar sehr positiv zu Open Source eingestellt ist. Die Studie ist offenbar Teil einer größeren Studie, die von der Universität Klagenfurt durchgeführt wird. Diese wird sich mit rechtlichen, betriebs- und volkswirtschaftlichen Auswirkungen von Open Source befassen. Im Juni sollen die Ergebnisse veröffentlicht werden.

Kimla sieht auf dem Arbeitsmarkt derzeit das Problem, daß viele Absolventen von Universitäten und Schulen Zertifizierungen erwerben müssen, um überhaupt eine Chance zu haben. Das kostet nach seinen Aussagen sehr viel Geld, das zu 80% in die USA fließt. Open Source könnte auch hier viel Positives bewirken. Zum einen könnte man Kosten sparen, zum anderen könnte man, wenn alle staatlichen Projekte Open Source wären, die Studenten bereits in der Ausbildung an solchen Projekten mitarbeiten lassen.

Es gibt zahlreiche Open-Source-Lösungen, die Lizenzsoftware gleichwertig oder überlegen sind. Warum also sollte man Geld für die Lizenzen ausgeben? fragt Kimla. Allein der Staat könnte durch den konsequenten Einsatz von Open Source bei e-Government rund eine Milliarde Euro sparen. In Wien hat man laut Kimla dies bereits umgesetzt: 350 Red Hat-Server sind im Einsatz, die Einsparungen »enorm«. (Dank an Markus Sulzbacher.)

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