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Mo, 26. Mai 2003, 15:50

Unternehmen

Supercomputing mit PlayStation 2

Forscher des National Center for Supercomputing Applications zeigen, wofür Daddelkästen wie PlayStation 2 noch zu gebrauchen sind und bauen aus der Konsole einen Supercomputer.

Der insgesamt aus 70 Sony PlayStation 2 bestehende Cluster kostete gerade mal 50.000 USD und soll nach einem Bericht der New York Times »bis zu einer halben Billion Rechenoperationen in der Sekunde ausführen« können. Angesichts dieser Tatsachen würde der Cluster, geht man von der Annahme aus, dass die Angaben stimmen, reelle Chancen haben, in die erlesene Riege der 500 schnellsten Rechner der Welt zu gelangen.

Das Experiment soll nach Angaben des Teams um Mark Showeman und Craig Steffen zeigen, wie schnell sich Supercomputer aus billigen Einzelteilen verwirklichen lassen. Dazu verwenden die Entwickler die in PS2 eingesetzte Emotion Engine CPU (GPU), die dazu ursprünglich gedacht wurde, 3D-Polygone zu manipulieren. Durch die Verfügbarkeit von Sonys Linux Kit (Linux Kernel 2.2.1) können die Entwickler nun die GPU für andere Zwecke zu nutzen. Problematisch scheint im Moment lediglich der relativ kleine (32 MByte) Arbeitsspeicher zu sein.

Eingesetzt wird der Cluster im Moment bei Berechnungen zur Quanten-Chromodynamik (QCD). Die QCD hat sich als Theorie zur Beschreibung der starken Wechselwirkung etabliert. (Dank an Thomas Bludau.)

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