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Di, 3. Juni 2003, 22:41

Erstes offizielles DoD-Dokument zu Open Source

Das US-Verteidigungsministerium (Department of Defense) sieht Open-Source- und proprietäre Software als gleichberechtigt an.

Dies geht aus einem Memorandum hervor, das von John P. Stenbit unterzeichnet ist, einem Abteilungsleiter im »Defense Information Assurance Program«.

Das Memorandum stellt die erste offizielle Verlautbarung des DoD zu Open-Source-Software (OSS) dar und war mit Spannung erwartet worden. Befürworter von OSS hatten befürchtet, daß das DoD die GPL-Lizenz ablehnen könnte. Doch offenbar hat man im DoD keine prinzipiellen Einwände gegen die GPL. Die GPL gehört nach Ansicht des DoD zu den »restriktiven Open-Source-Lizenzen«, da sie die Veröffentlichung von entsprechender Software an bestimmte Bedingungen knüpfen. Dennoch werden an die Verwendung von OSS im DoD nur wenige Bedingungen geknüpft:

  • Sie muß mit den Evaluierungs- und Validierungs-Richtlinien konform sein. Dies sollte keine große Hürde darstellen, da das Center of Open Source & Government bereits daran gearbeitet hat.
  • Sie muß gemäß der DoD-Sicherheitsrichtlinien konfiguriert werden. Auch das dürfte in der Regel kein Problem darstellen.

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