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Di, 3. Juni 2003, 22:41

Unternehmen

SCO bietet Experten Einsicht in den Quellcode an

Das Angebot von SCO, Experten unter bestimmten Bedingungen den Quellcode zu zeigen, auf dem die Klage gegen IBM beruht, ist nach vorherrschender Meinung reine Augenwischerei.

Die SCO Group hatte das Angebot unterbreitet, daß Experten nach Unterzeichnung eines Geheimhaltungs-Abkommens den fraglichen Code einsehen dürften. Dies stieß auf eindeutige Ablehnung bei vielen Experten. Eine Analystin der Giga Group bezeichnete das Angebot als Werbeaktion. Auch George Weiss, Analyst bei Gartner, der sich vor kurzem für Zurückhaltung beim Einsatz von Linux ausgesprochen hatte, hält nicht viel von dem Angebot von SCO.

Linus Torvalds, der Schöpfer und zentrale Entwickler von Linux, meinte dazu: »Sie wollen nichts preisgeben, sie wollen klagen.« Das Ganze sei irgendwie unterhaltsam, so wie eine schlechte Fernseh-Show: »Weiße Habenichtse tragen ihren Streit in der Öffentlichkeit aus und bewerfen sich mit Stühlen.«

Der Geschäftsführer von SCO, Darl McBride, gab an, daß »fünf oder sechs« Experten Interesse an einer Ansicht des Codes bekundet hätten. Diverse Analysten und Juristen warnen jedoch vor den möglichen Folgen. Wer sich darauf einlasse, könne in das Verfahren hineingezogen werden. Es sei verlorene Arbeitszeit, verbunden mit möglicherweise sehr negativer Erwähnung in den Medien. Zudem sei die Meinung dieser Experten letztlich nicht relevant. Die Meinung des Richters, der anhand des Codes ein Urteil fällen müsse, sei die einzige, die zähle.

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Kommentare (Insgesamt: 36 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re: Selber nachfragen (laberman, Do, 5. Juni 2003)
Re[4]: böse kopierer :-) (wb, Mi, 4. Juni 2003)
ich habe da einige fragen! (helldiver, Mi, 4. Juni 2003)
Re: ? (Gill Bates, Mi, 4. Juni 2003)
Okay,okay. (Markus, Mi, 4. Juni 2003)
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