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Mo, 23. Juni 2003, 10:41

Unternehmen

Linux-Protest und Anti-Linux-Protest vor der SCO-Zentrale

Eine Demonstration vor dem Hauptquartier der SCO Group in Lindon wurde von SCO-Angestellten gekontert.

Am vergangenen Freitag demonstrierten 40 Computer-Geeks zwei Stunden lang vor dem SCO-Gebäude in Lindon für mehr Freiheit und Gerechtigkeit. Nach eigenen Aussagen war es den Organisatoren wichtig, vor allem die Öffentlichkeit auf den sich anbahnenden Prozess zwischen SCO und IBM und die damit verbundenen Gefahren von unüberlegten Klagen aufmerksam zu machen. Mit Plakaten ausgestattet gaben die Fans ihren Unmut kund über die Vorgehensweise der SCO-Führung und die Drohungen an die Beutzer von Linux.

Nach Aussage des SCO-Sprechers Blake Stowell hatte der Protest keinen Effekt. "Eine Menge von Angestellten fand die Demonstration unterhaltsam. Es gab einige von ihnen, die aus den Fenstern starrten".

Unterhaltsam wurde die Aktion allemal. Eine von Angestellten des angeblichen Unix-Code-Besitzers initiierte Anti-Protest-Demonstration zeigte die Kreativität der Beschäftigten. Ausgestattet mit Plakaten wie "Stehlen von Software ist kein Verbrechen", "Ich liebe Software-Piraterie" oder "Versuche Kommunismus - Nutze Linux" gaben die Demonstranten eine Kostprobe ihres kriegerischen Potentials. Vor allem von Assoziationen zwischen Diebstahl und Linux schienen die Akteure besonders angetan zu sein.

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