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Mo, 23. Juni 2003, 22:36

Software::Entwicklung

Red Hat plant Open-Source-Java und Linux-Desktop

Red Hats Geschäftsführer Matt Szulik hat bekannt gegeben, an einer Open-Source-Variante von Suns Java-Umgebung zu arbeiten und ein Unternehmens-Desktopsystem vorzubereiten.

Verschiedene Open-Source Java-Produkte sind bereits seit fünf Jahren in der Entwicklung: Just-In-Time Compiler (JIT) und Java Virtual Machine (JVM). Diese wurden von Grund auf neu implementiert ohne Kenntnis des Sun-Codes, um Copyright-Ansprüche seitens Sun zu vermeiden.

Red Hat ist nun in Gesprächen mit Sun, um die Unterstützung von Sun für das Projekt zu gewinnen. Anscheinend stehen die Aussichten nicht schlecht. Denn Sun könnte sich davon bessere Chancen gegenüber.NET und C# versprechen, zumal die Konkurrenz nicht gerade kleiner wird, wenn mit Mono eine freie.NET- und C#-Implementierung zur Verfügung steht.

Sun war bisher mit Java noch nicht auf den Open-Source-Zug aufgesprungen, obwohl sie mehrere Produkte im Open-Source-Umfeld anbieten. Hierzu gehören unter anderem OpenOffice und NetBeans. Java dagegen war zwar immer kostenlos erhältlich, auch im Quellcode, doch die Lizenz war trotzdem nicht frei. Grund genug für etliche Projekte, freie Java-Compiler und JVMs zu entwickeln.

Im September oder Oktober soll ein Linux-System von Red Hat für den Unternehmens-Desktop auf den Markt kommen. Es wird auf dem gleichen Code beruhen wie die bisherigen Unternehmens-Produkte Advanced Server, Enterprise Server und Enterprise Workstation. Während Windows-Desktops rund 300 USD mit Lizenzen und Verwaltung kosten, soll Red Hats Desktop, der Parallelen zum SuSE Linux Desktop erkennen läßt, Kosten von nur rund 100 USD verursachen. (Dank an Thomas Bludau.)

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