ich frage mich, warum die Linux-Gemeinde nicht schon früher einen solchen Vergleich durchgeführt hat. Bin sehr gespannt, was dabei raus kommt. Ist es der Rede Wert, wenn nur einige Dutzend Zeilen übereinstimmen? Der Kernel besteht doch inzwischen aus Millionen Zeilen oder? Wenn also z.B. 0.005 % des Codes übereinstimmen, kann man dafür doch wohl nicht allen Ernstes Millionen oder gar Milliarden an Schadenersatz verlangen. Was für ein Feature kann man denn mit so wenig Code verwirklichen?
Ja, aber einige Firmen un sicher auch Universitäten haben Zugang zu diesem. Auch IBM :) Also gibt es genug die das testen können. Ich denke mal IBM hat das auch schon getan.
"Ist es der Rede Wert, wenn nur einige Dutzend Zeilen übereinstimmen? Der Kernel besteht doch inzwischen aus Millionen Zeilen oder?" Nunja, viele Patente lassen sich mit Hilfe einer _einzigen_ Zeile schreiben. Dafür können die Firmen dann auch beliebig viel Geld verlangen.
Von X Perry Mental am Di, 24. Juni 2003 um 11:07 #
Ich sehe aber ein paar Probleme oder habe da was nicht verstanden. SCO erzeugt die md5-Summen, aber von welchem Code? Es hat doch keiner außer SCO das Wissen, ob nicht einfach der originale Linux-Kernel bei einigen md5-Summen herhalten mußte, sodaß wir automatisch beim gutgläubigen Vergleichen identische Zeilen erhalten müssen?
Außerdem würde bei diesem Vergleich natürlich schnell klar werden, von welchen Code-Schnipseln (Dateiname und Zeilennummer) SCO die Urheberschaft/wasauchimmer beansprucht. Eigentlich kann dann SCO gleich die Zeilennummer und den Dateinamen veröffentlichen. Was SCO bisher aber nicht gemacht hat und vermutlich auch nicht machen wird, sonst würden wir womöglich die Behauptungen von SCO als haltlos erkennen können.
Was die Leute bei SCO treibt, ohne Beweise solche (http://www.byte.com/documents/s=8276/byt1055784622054/0616_marshall.html) Behauptungen aufzustellen, werde ich einfach nie verstehen.
Dann hast du nicht alle Stellungnahmen von SCO gelesen, es geht um Hunderttausende von Zeilen und komplette Tools. Gefährlich wird das wohl bei JFS (Journaled File System) und den Support Tools, die wurden für das SCO-IBM gemeinsame Unix entwickelt.
Aber auch andere Techniken sind gemeint. Bissle mehr informieren bevor geflamt wird. Übrigens, ich öffne ne Bottle Champagne wenn IBM zahlen muss, die Schweine habens verdient.
nahh, du uebertreibst schamlos ! erstens gehts ned um 100.000e zeilen von code, sondern um codestuecke mit einer laenge von bis zu 120 zeilen. zweitens ist es noch nicht sicher um welches journaling fs es sich handelt. ibm hat sowohl bei der entwicklung von jfs als auch von xfs die finger im spiel. drittens soll es sich auch noch um den smp code handeln, an dem sco rechte geltend machen will. genaueres wird erst die zukunft bringen. keine ahnung woher du diese fantastischen zahlen hast. glaub mir, die sind _leicht_uebertrieben.
Hier wird aber nicht berücksichtigt wer von wem abgeschrieben hat. Es gibt doch bereits die ersten Gerüchte/Vermutungen das SCO von Linux abgeschrieben hat. Somit ist die Urheberschaft von welcher Seite etwas kommt auch mit diesem Verfahren nicht geregelt.
Im allgemeinen spricht sogar sehr viel für die Theorie das SCO von Linux abgeschrieben hat auch wenn man bedenkt wer hinter dieser ganzen Aktion steht und welche strategischen Ziele damit verwirklicht werden sollen.
Zielstellung 1 ist natürlich das sich ein kaputtes Unternehmen neu vermarkten will. Zielstellung 2 scheint wohl eine Diskreditierung von Linux zu sein, mit dem Ziel potentielle Kunden von Linux in Unsicherheit zu bringen. Wer der Nutzniesser dieser Aktion sein soll ist wohl auch jedem klar.
Langsam, langsam. Erst einmal schaun, ob überhaupt gleiche Stellen im Quelltext vorkommen. Wenn ja, kann (und muss) dann immernoch geprüft werden, wer von wem abgeschrieben hat. Das vorgeschlagene Verfahren ist aber doch schonmal ein Vortschritt!
Die neue Rechtschreibung erlaubt dir Beides. Je nach Sichtweise erlaubt es auch die alte. Es gibt einige Dinge, die in der neuen einfach Quatsch sind, wie der "wohl erzogene Sohn" statt der "wohlerzogene Sohn". Oder Paragraf und Biografie sind ähnlich katastrophal. Gibt es dann auch eine Paragräfin?
Ist alles eine Frage der Gewöhnung. "Fotograf" wird schon lange mit "f" geschrieben und katastrof(ph)al sieht's nicht aus. Ähnliches gilt für eingedeutschte Wörter (Friseur/Frisör, Bureau/Büro etc.)
Und wer sagt, dass SCO da nicht von Linux abgekupfert hat? Man müsste eigentlich sämtliche Versionen von SCOs Unix mit sämtlichen Versionen vom Linux-Kernel vergleichen und gucken, wo die Übereinstimmenden Codeabschnitte zuerst vorgekommen sind.
Ob SCO wohl eine vernünftige Versionsverwaltung hat...
und schon ist der Hashwert gleich. Treffer wird es mit Sicherheit geben. Die muss man dann auch erstmal untersuchen. Es gibt viele triviale Codeschnipsel, die viele Programmierer gleich schreiben würden. z.B. Maximum zweier Werte ...
irgendjemand kommt des weges und meint das jemand anders was geklaut hat ohne das zu beweisen. kann in zukunft jeder daher kommen und sagen "du hast was von mir geklaut und ich weiss auch was aber ich sags dir nicht" ? was soll das denn? auch wenn so ein codevergleich was finden wuerde waere immer noch nicht sicher ob sco nicht gpl code geklaut hat ( was ich viel eher glaube ). sco soll endlich die quellcodestuecke der welt praesentieren damit jeder selbst das ueberpruefen kann ... und selbst dann waer noch nicht sicher ob sco nicht die beweise gefaelscht haette. mir scheint es als ob eine art musterverfahren gegen gpl und opensource software gefuehrt werden soll so nach dem motto "opensource ist ja ganz gut und schoen aber die grossenfirmen haben immer noch die hosen an" villeicht seh ich das falsch ... eins ist aber falsch: das versteckspiel von sco olli
angenommen es gibt übereinstimmungen, dann wäre zu klären: - gibt es dafür vielleicht wirklich nur eine performante oder gute lösung? - war es also zufall? - hatten 2 programmierer die gleichen gedanken?
- wer hat den code geschrieben? - bei sco - bei linux
- wann wurde der code geschrieben? - bei linux? - bei sco?
ich denke das ist nicht so leicht nachzuprüfen. eine übereinstimmung heisst noch garnichts, da der linux kernel ja offen liegt.
Hier sieht man das "faire" Rechtssystem der USA. In Deutschland sind schon zweimal diese unbewiesenen Behauptungen gerichtlich untersagt worden. Das ist eben der unterschied eines Rechtsstaates zu einem Rechtswegestaat ;-)
Mein Vorschlag: Der von der "Mehrheit" gewählten amerkianischen Regierung die Beweise vorlegen. Wenn es keine gibt, dann werden die genauso schnell welche finden, wie Atomwaffen im Irak. Aber im Ernst: In Deutschland sind Verfahren, in denen Betriebsgeheimnisse betroffen sind nicht öffentlich, zumindest solange über diese verhandelt wird. Es wird doch auch in Amerika unabhängige Personen geben, die anhand der Beweise prüfen, ob eine Verletzung möglich ist. Sie sollen kein Urteil vorweg nehmen und auch zur Verschwiegenheit verpflichtet werden.
Sollte SCO Recht haben, dann würde Linux um eine lange Zeit zurückgeworfen; viele Server auf *BSD (nicht SCO) umgestellt und SCO war nur ein Pickel am Ar*** vom TUX, der kurze Zeit gejuckt hat.
glaube ich nicht das linux zurueckgewurfen wuerde - einfach die betreffenden codezeilen neuschreiben und voila frage ist welcher idiot kommt denn dann noch auf die idee irgendwelche patentverletzungen einzuklagen - ich bin mir sicher das da noch ne mege im kernel rumschwirrt. ausserdem man schaue sich mal verschiedene binaersachen im kenrel an (ich glaube bei den avm fritz treibern) mfg olli
Von Manfred Tremmel am Di, 24. Juni 2003 um 22:45 #
> Mein Vorschlag: Der von der "Mehrheit" gewählten amerkianischen Regierung die Beweise vorlegen. <
Hey, gute Idee, macht Apple zum Schiedsrichter (der rechtmässige Präsident Al Gore arbeitet ja bei Apple). Apple hat ja mittlerweile begriffen, dass man nicht gegen, sondern in kooperation mit OpenSource besser fährt (KHTML [Safari], Cups, Kernel, Samba, XFree86, ... ist ja alles Teil des MacOS X).
Ich hoffe auf ein bald beginnendes Gerichtsverfahren damit die Vorwürfe geklärt werden. Das artet wahrscheinlich in einen sich über Jahre hinziehenden Gutachterstreit aus. Ich bin da aber guter Dinge. Die Rechtsabteilung von IBM dürfte mindestens die Personalstärke der gesamten SCO haben, zumindest vermute ich das ;-) Wenn SCO tatsächlich recht haben würde, wäre der Laden von IBM bestimmt schon aufgekauft worden. Alles nur Vermutungen, bin da mal gespannt.
Ja, das mag schon sein. Aber ein gewisser Konzern, ich nenne ihn mal M$ mischt da ja inzwischen ebenfalls mit. Sie habe Verträge über die Nutzung angeblich betroffener Patente mit SCO abgeschlossen.
Können die dann nicht als "Nebenkläger" auftreten, da sie sich ebenfalls "geschädigt fühlen" ?
M$ tritt nicht als Nebekläger auf. Man mag denen vieles nachsagen können, aber ganz verblödet sind die auch nicht. Die nutzen das marketingtechnisch aus. Wenn es nichts mehr bringt, dann lassen die SCO fallen wie ne heiße Kartoffel. Am Ende verklagen die SCO noch, weil sie denen unberechtigterweise eine Lizenz untegejubelt haben.
Gewinnen kann SCO die Sache nicht - das weiß M$. Aber solange der Gag läuft, profitieren sie davon. Ist es ein Zufall, daß die SCO-Story und die Einführung von Windows Server 2003 zeitlich nicht weit auseinanderliegen?
Ein Gewinner steht jetzt schon fest. Ebenso steht fest, daß Linux nicht zu den Verlierern gehören wird. Die Looser sind am Ende nur die Käufer von M$, die sich durch die Geschichte verunsichern haben lassen und statt Linux dann doch Windows gekauft haben. Die SCO-Bosse werden schon eine dicke Pension abfassen. Um die brauchen wir uns keine Sorgen zu machen.
Von Manfred Tremmel am Di, 24. Juni 2003 um 22:53 #
MS ist doch nicht blöd, die machen sich doch nicht die Hände schmutzig. Das ist wie im kalten Krieg, da gab es auch nie einen Krieg zwischen den USA und der UdSSR, da hat man ein Land, in dem zwei Parteien sich gegenüberstanden mit Waffen versorgt, eventuell Leute ausgebildet usw., sollen sich die die Köpfe einhaun. Ähnlich wird MS SCO unterstützen, weit genug entfernt, um sich den Ruf nicht vollständig zu ruinieren (falls das noch möglich ist), nachher ist SCO entweder weg vom Fenster, oder kann sich nen neuen (oder alten) Namen mit weniger schlechten Ruf aneignen.
... denn es kann durchaus sein, daß ein Block bestehend aus zwei Zeilen vor dem akutell geprüften Block und drei Zeilen des aktuellen Blocks eine Übereinstimmung haben. Auch wenn es deutlich länger dauern würde: eine automatisierte Prüfung Zeile für Zeile wäre doch aussagekräftiger.
sich niemand die Mühe gemacht hat z.B. Variablennamen umzubenennen.Ansonsten kommt schon ein anderer MD5 Key heraus.Eine Ähnlichkeitsabbildung kann aber MD5 nicht leisten, d.h. ähnliche MD5 Keys bedeuten noch lange nicht, dass auch die Textstellen ähnlich sind.
... Wie sieht es aus, wenn einer einen Zeilenumbruch eingefügt hat? Mir ist schon aufgefallen, dass z.B. SuSE, wenn sie ihren Standart-Kernel um Module erweitert (etwa ALSA, Web-Cam Module etc) ihn unter umständen ein wenig umformatieren. Dann ist es doch auch Essig mit der Prüfsumme, oder?
Und wie ist es mit Überschneidungen? Wenn ich 5 Zeilen Code miteinander vergleiche, wobei eine Datei einen Offset von einer Leerzeile hat, dann sind unter Umständen die Dateien identisch, aber man bekommt auch kein brauchbares Ergebnis raus. Meiner Meinung nach ist das Verfahren zu aufwenig, weil zu Fehleranfällig.
Alle Leerzeichen und Tabulatoren am Zeilenanfang entfernen und schon kann man die Wahrscheinlichkeit des Einflusses von Formatierungen massiv veringern. Wenn man davor den Code durch einen Autoformatierer für beide Sourcen schickt spielt die Formatierung in der ursprünglichen Fassung keine Rolle mehr.
> Das funktioniert aber nur, wenn sich niemand die Mühe gemacht hat z.B. Variablennamen umzubenennen.
richtig, es reicht schon, wenn code umformatiert oder an den vorgegebenen codier-stil angepasst wird, ein absolut übliches vorgehen --> heraus kommt 1 andere md5summe.
Ein automatischer Vergleich der Quellen ist leider nur ein netter aber unbrauchbarer Ansatz. Spielen wir doch mal die möglichen Ergebnisse durch:
1. Es werden gleiche Kodestücke gefunden: Die können von Linux geklaut sein (oder sonstwoher) SCO hat keine Rechte an diesem Kode SCO hat die Rechte verloren Es sind Standartkodeblöcke die es in dieser Form oft giebt Diese Stücke wurden tatsächlich SCO entwendet.
2. Es werden keine identischen Passagen gefunden: Die unterschiede können unbedeutend sein aber trotzdem die Prüfsumme verändern Es sind wirklich keine gleichartigen Kodestücke vorhanden
Es giebt bestimmt noch mehr Deutungsvariantern. Man kann also überhaupt keinen, auch nur einigermaßen haltbaren, Schluss aus diesem Test ableiten!
Selbst wenn sich gemeinsamkeiten finden wird SCO Linux niemals "besitzen" können. In einer der nächsten Kernel Versionen wird der "geklaute" Code nicht mehr im Kernel sein da jemand diesen Teil des Kernels umgeschrieben hat. SCO wollen doch imho im Auftrag von M$ nur Unruhe und Unsicherheit stiften, was ihnen Aufgrund der vielen Kommentare und Artikel ja auch prächtig gelungen ist.
Solange da keine Zeile von original AT&T-Code eingeflossen ist, können die das vergessen. Eine solche Vertragsklausel ist mit absoluter Sicherheit auch in den USA gesetzeswidrig.
Auf jeden Fall scheint der Fall klar zu sein: Kein original SCO-Code ist im Linuxkernel sondern es sind von IBM selbst entwickelte Zusätze in Linux eingeflossen, wobei das Copyright bei IBM liegt.
Von Christian Berg am Di, 24. Juni 2003 um 12:28 #
Besonders schlau finde ich die Lösung nicht. Damit die md5 Summen passen, müssen die Betreffenden Zeilen Per Copy and Paste eingefügt werden. Ein andere Einrückmethode (4 Leerzeichen statt ein Tab) reicht schon, daß die Summen nicht mehr passen.
Da wird man schon mit teuren Code Analysetools kommen müssen. Es kann ja sein das die "böse" IBM Funktions- und Variablennamen an Linux-Kernel Konventionen angepasst hat.
Es ist schon wirklich erbärmlich, dass solche Übereinstimmungsprüfungen überhaupt in Erwägung gezogen werden. Was passiert nun, wenn SCO, Codeteile aus dem Linuxkernel geklaut hat ? Wer die Linuxkernel-Szene etwas verfolgt und die Einstellung und Denkweisen der Linuxkernel-Hacker kennt, weiß das diese NIEMALS irgendwelchen Code aus irgendwelchen proprietären Kernel klauen würden. Desweiteren ist es doch einleuchtend, dass die SCO-Leute viel einfacher an den Linuxkernel-Code rankommen als umgekehrt. Woher sollte z.B. ein Alan Cox Zugriff auf den SCO-UNIX-Code haben. SCO ist pleite und versucht jetzt mit allen Mitteln, Geld zu verdienen. Das gleiche machen bekannte Rechtsanwälte im Namen von Mittellosen Firmen.
Der Md5sum vergleich ist als Idee ja ok. Aber dadurch, dass keiner nachprüfen kann, von was die MD5 summe ist, könnte SCO ja einfach von ein paar Passagen des Linux-Kernels die MD5 Summe nehmen...
Außerdem muss SCO dann ja wohl die genaue Stelle zumindest im Linux-Kernel suchen...
Als ich Gründe eine Firma mache die ganzen Codeanalsyen zwischen dem Linux, SCO und BSD Quellcode und dann sieht man ja wer von wem geklaut hatt. Gleichzeitig erhelte ich Millinen für die Quellcodeanalyse und anschliessend geht SCO unter und der Quellcode von SCO wird bei einem grossen Freudenfest zuerst geschredert und dann anschliessend verbrennt:-)
Ich denke an die Möglichkeit, daß zu Zeiten als SCO noch selber Distributor von Linux war, beabsichtigt Code in den Kernel eingebracht wurde, um evt. später (jetzt) groß abzusahnen.
Wäre gut, wenn die Herkunft (Autor) solcher kurzen Passagen (wenn sie denn bestehen) eindeutig zurückverfolgt werden kann.
Stößt man dann auf Namen von SCO Mitarbeitern, die früher daran arbeiteten, kann man einen mutwilligen Verstoß gegen die GPL unterstellen.
Von Boris Jakubith am Mi, 25. Juni 2003 um 11:44 #
Nein - nicht gegen die GPL. Aber sollte SCO diesen Code selbst eingebracht haben, dann verlieren sie jegliche Rechte daran. Das steht da nämlich so in der GPL ...
Eigentlich haben sie mit dem Vertrieb von Linux bereits auf alle Ansprüche verzichtet, die solchen Code betreffen. Denn: Mit dem Vertrieb von Linux muß man meines Erachtens nach davon ausgehen, daß sie auf jegliche Ansprüche aus diesem Code verzichtet haben - selbst wenn sie bestimmte "von ihnen stammende" Code-Zeilen nicht selbst eingebracht haben.. Schließlich stand ihnen der Quellcode von Linux die ganze Zeit über zur Verfügung.
Außerdem bin ich der festen Überzeugung, daß SCO die entsprechenden Code-Zeilen aus dem Linux-Kernel entnommen hat und nicht umgekehrt. Leute, die sich auf diese Art bereichern wollen, stehen in meinen Augen moralisch auf dem niedrigsten möglichen Niveau.
Von Mahner (closed source Programm am Di, 24. Juni 2003 um 17:40 #
Mit einen hatten die SCO-Gegenprotestler recht:
Kostenlos ist nichts in dieser Welt! Nichtmal der Quellcode von Webseiten. HTML ist nur das Endprodukt, das "echte" Coding geschieht auf Scriptebene (PHP, ASP..) und diese Quellen kriegt der Browser nicht zu gesicht.
Warum sind einige so versessen dem Ottonormal-Computernutzer kostenlose Software zu geben?
Wisst was der Heimcomputernutzer (der durschnittliche) mit seinem Compi macht??
"vielen Dank für Deine schnelle Antwort. Ja mir ging im Bad einer ab, ich verreibe meinen Samen immer um Schwanz und Eier und dann rasier ich mich. An dem Tag hab ich meine neue Digitalkammera ausprobiert, natürlich war ich da mordsgeil. Wenn ich in die Melone ficke mache ich bestimmt auch Aufnahmen. Bilder sind bei mir kein Problem. Auf meinen Bildern siehst Du, das meine Rute in Bewegung gehalten wird. Schade nur, das Du so weit weg wohnst."
"Mensch!
Ich wichse eigentlich ständig, doch so oft wie ich gerade auf Deine Page gewichst und gespritzt habe, habe ich es noch nie gemacht - einfach toll (ein Glück, daß meine Eltern in Urlaub sind)! Ich habe meinen Saft mehrmals voll auf den Bildschirm gerotzt - und wenn mein jüngerer Bruder jetzt nicht so feste schlafen würde, hätte ich echte Lust in zu vernaschen!
Verdammt! Warum bin ich jetzt so geil!!!
Ich bin Dir vielleicht zu jung, aber ich habe den Eindruck, daß Du genauso geil bist wie ich!
Bitte, bitte melde Dich - ich mache ALLES mit!!! Malte"
"Hallo Wixer!! Ich fand Deinen Melonenfick einfach super und ich werde das sobald als möglich ausprobieren. Leider muß ich warten bis meine Freundin mal längere Zeit nicht da ist.
Ich stecke mir gerne Sachen (z.B. meinen Dildo 22x4) in den Arsch und wixe dabei. Ich schlucke auch gerne meinen Sperma, aber nur wenn ich nach dem Abspritzen noch Lust dazu habe. Manchmal gehe ich auch einfach in die Dusche und pisse mir in den Mund. Einmal habe ich in der Dusche meinen Arsch mit einer Banane gefickt bis sie matschig wurde und habe dann auf die Banane und mich gepisst und die Banane gegessen. Geil. Und danach wixen bis zum abspritzen.
Ich bin ein bischen bi, konnte das aber noch nie ausleben. Einmal habe ich mit einem Freund geknutscht und wir haben darüber gesprochen uns gegenseitig einen zu blasen, aber hatten bisher noch keine Zeit dazu. Ich würde mich auch mal gerne in den Arsch ficken lassen. Wie das wohl ist, einen richtigen Schwanz im Arsch zu haben?
Ich bin 30 Jahre alt und wohne in Köln.
Bis dann ... Thomas"
Ja, krass aber so ist es! Schaut mal, was die Leute so im Internet suchen:
http://www.fireball.de/livesuche.csp
Ich würde lieber Lobgesänge auf Bill Gates schreiben, als Stunden an Open Source Software sitzen, für die "Internet Gemeinde". Und den gemeinen Home User.
Zur Hölle damit. Die sollen blechen. Die blechen für jeden Scheiss, sollen also auch für Software blechen. Wer sind wir? (die Programmierer) die Heilsarmee?
Sind wir für die bessere Welt verantwortlich, und das neue Evangelium predigen? OHNE MICH.
Blechen soll der User für Software, wird schon nicht dran verhungern. Verdammt, als ob Office neuerdings zur grundaustattung des Lebens gehöre, und jeder hätte das verfassungsmässige Recht auf eine Word Kopie hätte.
Ich werdet noch die Idioten der Nation in einigen Jahren sein, das sage ich euch.
Das ist in etwa der klassische DIFF Algorithmus, wenn auch nicht MD5 als checksumme benutzt wird. Was ist das bitte schön für eine Nachricht.
Wenn die wenigstens noch einen Syntaxpreprozessor davorschalten wirds vernüftig und was neues aber so.
Und nochmals: Es geht um 100.000sende Zeilen Code, und was ich bisher von SCO gelesen habe macht durchaus sinn. Das IBM das JFS freigab (als erstes wirkliches Journal File System) war wirklich ein Schub nach vorne und ein Todesstoss für SCO.
Von Enterprise-Linuxmacher am So, 29. Juni 2003 um 15:10 #
> Das ist in etwa der klassische DIFF Algorithmus, wenn auch nicht > MD5 als checksumme benutzt wird. Was ist das bitte schön für eine Nachricht. > Wenn die wenigstens noch einen Syntaxpreprozessor davorschalten wirds vernüftig > und was neues aber so.
Die Idee mit MD5 ist schon gut, da der, der den Vergleich macht, zu keinem Zeitpunkt die echten Sourcen sehen muss. Und das Resultat dieses einfachen Tests ist etwas was vorher noch nicht so bekannt war, also auf jeden Fall eine gute Meldung.
> Und nochmals: Es geht um 100.000sende Zeilen Code, und was ich bisher von
Ja, und das was sich decken könnte sollte sich so etwa wie das "Es war einmal" mit dem jedes Märchen beginnt, verhalten.
Ausserdem erlauben Copyright-Gesetzte sogar das Kopieren von kleineren Teilen wenn es für die Herstellung von Interoperabilität zwischen Programmen nötig ist.
> SCO gelesen habe macht durchaus sinn. Das IBM das JFS freigab (als erstes > wirkliches Journal File System) war wirklich ein Schub nach vorne und ein > Todesstoss für SCO.
JFS mag damals als es entwickelt wurde vielleicht eines der ersten Jounraling Filesysteme gewesen sein(ich weiss es im Moment nicht) aber zu dem Zeitpunkt als es nach Linux portiert wurde, war es das vierte Journaling-Filesystem, und nicht das erste.
Was es "wirkliches" Journal Filesystem sein soll entzieht sich meiner Kenntnis, jedes (Journal-)Filesystem hat seine spezifischen Eigenschaften die es gut für bestimmte Anwendungen machen, und kritische bugs im Linux-JFS wurden erst in den letzten Wochen behoben...
Von das Muss korrigiert werden am So, 29. Juni 2003 um 15:34 #
Ich denke solche Kommentare wie sollten hier nicht als letztes stehenbleiben.
Der letzte Satz des letzten Kommentars war:
> Das IBM das JFS freigab (als erstes wirkliches Journal File System) > war wirklich ein Schub nach vorne und ein Todesstoss für SCO.
zu 1) "erstes, wirkliches Journal File System"
JFS mag damals, als es entwickelt wurde vielleicht eines der ersten Jounraling Filesysteme gewesen sein(ich weiss es im Moment nicht) aber zu dem Zeitpunkt als es nach Linux portiert wurde, war es das vierte Journaling-Filesystem, und nicht das erste.
Was es "wirkliches" Journal Filesystem sein soll entzieht sich meiner Kenntnis, jedes (Journal-)Filesystem hat seine spezifischen Eigenschaften die es gut für bestimmte Anwendungen machen, und kritische bugs im Linux-JFS wurden erst in den letzten Wochen behoben.
zu 2) "wirklich ein Schub nach vorne"
Das Engagement von IBM insgesamt hat Linux einen grossen Schub gegeben, aber es ware weniger JFS (Linux hatte schon drei andere Journaling Filesysteme) sonder vielmehr die globale Linux-Strategie, die Linux auf alle eServer-Plattformen portiert und bewirbt. Bevor IBM überall auf der Welt Linux-Werbung gemacht hatte, war das Wort "Linux" in der einfachen Bevölkerung nicht so bekannt.
zu 3) "Todesstoss für SCO"
Bereits bei Caldera, der Vorgängerfirma von SCO war ersichtlich, dass sie sich, nachdem das nicht mehr lange wird halten können. Wie bei der Eintwicklung von CPUs geht es bei Linux um den Massenmarkt, damit Geld für die schnelle Weiterentwicklung des Produkts da ist. In diesem Kampf um das beste Linux kam Caldera bereits bevor IBM aktiv wurde, ins Hintertreffen. Was sich daraus ergeben hat, ist Schicksal(leider).
ich frage mich, warum die Linux-Gemeinde nicht schon früher einen solchen Vergleich durchgeführt hat. Bin sehr gespannt, was dabei raus kommt. Ist es der Rede Wert, wenn nur einige Dutzend Zeilen übereinstimmen? Der Kernel besteht doch inzwischen aus Millionen Zeilen oder? Wenn also z.B. 0.005 % des Codes übereinstimmen, kann man dafür doch wohl nicht allen Ernstes Millionen oder gar Milliarden an Schadenersatz verlangen. Was für ein Feature kann man denn mit so wenig Code verwirklichen?
Ciao
Dr. Phlox
Also gibt es genug die das testen können. Ich denke mal IBM hat das auch schon getan.
übereinstimmen? Der Kernel besteht doch inzwischen aus Millionen
Zeilen oder?"
Nunja, viele Patente lassen sich mit Hilfe einer _einzigen_
Zeile schreiben. Dafür können die Firmen dann auch beliebig
viel Geld verlangen.
Eike
SCO erzeugt die md5-Summen, aber von welchem Code? Es hat doch keiner außer SCO das Wissen, ob nicht einfach
der originale Linux-Kernel bei einigen md5-Summen herhalten mußte, sodaß wir automatisch beim gutgläubigen Vergleichen identische Zeilen erhalten müssen?
Außerdem würde bei diesem Vergleich natürlich schnell klar werden, von welchen Code-Schnipseln (Dateiname und Zeilennummer) SCO die Urheberschaft/wasauchimmer beansprucht. Eigentlich kann dann SCO gleich die Zeilennummer und den Dateinamen veröffentlichen. Was SCO bisher aber nicht gemacht hat und vermutlich auch nicht machen wird, sonst würden wir womöglich die Behauptungen von SCO als haltlos erkennen können.
Was die Leute bei SCO treibt, ohne Beweise solche (http://www.byte.com/documents/s=8276/byt1055784622054/0616_marshall.html) Behauptungen aufzustellen, werde ich einfach nie verstehen.
Gefährlich wird das wohl bei JFS (Journaled File System) und den Support Tools, die wurden für das SCO-IBM gemeinsame Unix entwickelt.
Aber auch andere Techniken sind gemeint. Bissle mehr informieren bevor geflamt wird.
Übrigens, ich öffne ne Bottle Champagne wenn IBM zahlen muss, die Schweine habens verdient.
erstens gehts ned um 100.000e zeilen von code, sondern um codestuecke mit einer laenge von bis zu 120 zeilen.
zweitens ist es noch nicht sicher um welches journaling fs es sich handelt. ibm hat sowohl bei der entwicklung von jfs als auch von xfs die finger im spiel.
drittens soll es sich auch noch um den smp code handeln, an dem sco rechte geltend machen will.
genaueres wird erst die zukunft bringen.
keine ahnung woher du diese fantastischen zahlen hast. glaub mir, die sind _leicht_uebertrieben.
sorry!
Im allgemeinen spricht sogar sehr viel für die Theorie das SCO von Linux abgeschrieben hat auch wenn man bedenkt wer hinter dieser ganzen Aktion steht und welche strategischen Ziele damit verwirklicht werden sollen.
Zielstellung 1 ist natürlich das sich ein kaputtes Unternehmen neu vermarkten will.
Zielstellung 2 scheint wohl eine Diskreditierung von Linux zu sein, mit dem Ziel potentielle Kunden von Linux in Unsicherheit zu bringen. Wer der Nutzniesser dieser Aktion sein soll ist wohl auch jedem klar.
Das vorgeschlagene Verfahren ist aber doch schonmal ein Vortschritt!
Dein alter Deutschlehrer.
Ich leider bei Dir auch nicht....
Je nach Sichtweise erlaubt es auch die alte.
Es gibt einige Dinge, die in der neuen einfach Quatsch sind, wie der "wohl erzogene Sohn" statt der "wohlerzogene Sohn". Oder Paragraf und Biografie sind ähnlich katastrophal.
Gibt es dann auch eine Paragräfin?
Ähnliches gilt für eingedeutschte Wörter (Friseur/Frisör, Bureau/Büro etc.)
Ich für mich bleibe bei der lateinischen Griechisch-Transkription. "Fotograf" sieht doch schrecklich aus.
Das "dir" geht also so in Ordnung.
Übrigens hätte ich mich über Kleinigkeiten auch nicht weiter aufgeregt.
Aber "Vortschritt" - also *das* tat dann doch wirklich weh...;)
Versöhnliche Grüsse,
Sebastian.
Ob SCO wohl eine vernünftige Versionsverwaltung hat...
#include stdio.h
#include stdlib.h
#include sys/*
(Eigentlich getaggt)
und schon ist der Hashwert gleich.
Treffer wird es mit Sicherheit geben.
Die muss man dann auch erstmal untersuchen.
Es gibt viele triviale Codeschnipsel, die viele Programmierer gleich schreiben würden.
z.B. Maximum zweier Werte ...
Naja, mal abwarten.
Gruß Martin
kann in zukunft jeder daher kommen und sagen "du hast was von mir geklaut und ich weiss auch was aber ich sags dir nicht" ?
was soll das denn? auch wenn so ein codevergleich was finden wuerde waere immer noch nicht sicher ob sco nicht gpl code geklaut hat ( was ich viel eher glaube ).
sco soll endlich die quellcodestuecke der welt praesentieren damit jeder selbst das ueberpruefen kann ... und selbst dann waer noch nicht sicher ob sco nicht die beweise gefaelscht haette.
mir scheint es als ob eine art musterverfahren gegen gpl und opensource software gefuehrt werden soll so nach dem motto "opensource ist ja ganz gut und schoen aber die grossenfirmen haben immer noch die hosen an"
villeicht seh ich das falsch ... eins ist aber falsch: das versteckspiel von sco
olli
- gibt es dafür vielleicht wirklich nur eine performante oder gute lösung?
- war es also zufall?
- hatten 2 programmierer die gleichen gedanken?
- wer hat den code geschrieben?
- bei sco
- bei linux
- wann wurde der code geschrieben?
- bei linux?
- bei sco?
ich denke das ist nicht so leicht nachzuprüfen. eine übereinstimmung heisst noch garnichts, da der linux kernel ja offen liegt.
Gruß,
Michael
Mein Vorschlag: Der von der "Mehrheit" gewählten amerkianischen Regierung die Beweise vorlegen. Wenn es keine gibt, dann werden die genauso schnell welche finden, wie Atomwaffen im Irak.
Aber im Ernst: In Deutschland sind Verfahren, in denen Betriebsgeheimnisse betroffen sind nicht öffentlich, zumindest solange über diese verhandelt wird. Es wird doch auch in Amerika unabhängige Personen geben, die anhand der Beweise prüfen, ob eine Verletzung möglich ist. Sie sollen kein Urteil vorweg nehmen und auch zur Verschwiegenheit verpflichtet werden.
Sollte SCO Recht haben, dann würde Linux um eine lange Zeit zurückgeworfen; viele Server auf *BSD (nicht SCO) umgestellt und SCO war nur ein Pickel am Ar*** vom TUX, der kurze Zeit gejuckt hat.
Ciao,
Al User
frage ist welcher idiot kommt denn dann noch auf die idee irgendwelche patentverletzungen einzuklagen - ich bin
mir sicher das da noch ne mege im kernel rumschwirrt.
ausserdem man schaue sich mal verschiedene binaersachen im kenrel an (ich glaube bei den avm fritz treibern)
mfg
olli
Hey, gute Idee, macht Apple zum Schiedsrichter (der rechtmässige Präsident Al Gore arbeitet ja bei Apple). Apple hat ja mittlerweile begriffen, dass man nicht gegen, sondern in kooperation mit OpenSource besser fährt (KHTML [Safari], Cups, Kernel, Samba, XFree86, ... ist ja alles Teil des MacOS X).
Ich bin da aber guter Dinge. Die Rechtsabteilung von IBM dürfte mindestens die Personalstärke der gesamten SCO haben, zumindest vermute ich das ;-)
Wenn SCO tatsächlich recht haben würde, wäre der Laden von IBM bestimmt schon aufgekauft worden.
Alles nur Vermutungen, bin da mal gespannt.
Aber ein gewisser Konzern, ich nenne ihn mal M$ mischt da ja inzwischen ebenfalls mit.
Sie habe Verträge über die Nutzung angeblich betroffener Patente mit SCO abgeschlossen.
Können die dann nicht als "Nebenkläger" auftreten, da sie sich ebenfalls "geschädigt fühlen" ?
Gewinnen kann SCO die Sache nicht - das weiß M$. Aber solange der Gag läuft, profitieren sie davon.
Ist es ein Zufall, daß die SCO-Story und die Einführung von Windows Server 2003 zeitlich nicht weit auseinanderliegen?
Ein Gewinner steht jetzt schon fest. Ebenso steht fest, daß Linux nicht zu den Verlierern gehören wird. Die Looser sind am Ende nur die Käufer von M$, die sich durch die Geschichte verunsichern haben lassen und statt Linux dann doch Windows gekauft haben. Die SCO-Bosse werden schon eine dicke Pension abfassen. Um die brauchen wir uns keine Sorgen zu machen.
Das ist genau der Punkt.
Wüßte M$ das SCO gewinnen würde (einen Einblick in den Source Code hat M$ sicher),
dann würde M$ SCO schon lange aufkaufen.
Ähnlich wird MS SCO unterstützen, weit genug entfernt, um sich den Ruf nicht vollständig zu ruinieren (falls das noch möglich ist), nachher ist SCO entweder weg vom Fenster, oder kann sich nen neuen (oder alten) Namen mit weniger schlechten Ruf aneignen.
Auch wenn es deutlich länger dauern würde: eine automatisierte Prüfung Zeile für Zeile wäre doch aussagekräftiger.
Gruß
Nein, ich denke, das Gegenteil wäre der Fall:
Wenn man Zeile für Zeile überprüft, fallen auch Dinge wie
main ()
{
}
#include
als "Ähnlichkeiten" auf und man hat eine Übereinstimmung von z.B. 20% nur weil beide dieselbe Programmiersprache benutzt haben.
J. Gloger
Wie sieht es aus, wenn einer einen Zeilenumbruch eingefügt hat?
Mir ist schon aufgefallen, dass z.B. SuSE, wenn sie ihren Standart-Kernel um Module erweitert (etwa ALSA, Web-Cam Module etc) ihn unter umständen ein wenig umformatieren. Dann ist es doch auch Essig mit der Prüfsumme, oder?
Und wie ist es mit Überschneidungen? Wenn ich 5 Zeilen Code miteinander vergleiche, wobei eine Datei einen Offset von einer Leerzeile hat, dann sind unter Umständen die Dateien identisch, aber man bekommt auch kein brauchbares Ergebnis raus.
Meiner Meinung nach ist das Verfahren zu aufwenig, weil zu Fehleranfällig.
Alex
Das Problem der Formatierung ist also lösbar.
richtig, es reicht schon, wenn code umformatiert oder an den vorgegebenen codier-stil angepasst wird, ein absolut übliches vorgehen --> heraus kommt 1 andere md5summe.
Ein automatischer Vergleich der Quellen ist leider nur ein netter aber unbrauchbarer Ansatz.
Spielen wir doch mal die möglichen Ergebnisse durch:
1. Es werden gleiche Kodestücke gefunden:
Die können von Linux geklaut sein (oder sonstwoher)
SCO hat keine Rechte an diesem Kode
SCO hat die Rechte verloren
Es sind Standartkodeblöcke die es in dieser Form oft giebt
Diese Stücke wurden tatsächlich SCO entwendet.
2. Es werden keine identischen Passagen gefunden:
Die unterschiede können unbedeutend sein aber trotzdem die Prüfsumme verändern
Es sind wirklich keine gleichartigen Kodestücke vorhanden
Es giebt bestimmt noch mehr Deutungsvariantern.
Man kann also überhaupt keinen, auch nur einigermaßen haltbaren, Schluss aus diesem Test ableiten!
Aber interessant ist es allemale.
Bis denne
Mark
Auf jeden Fall scheint der Fall klar zu sein: Kein original SCO-Code ist im Linuxkernel sondern es sind von IBM selbst entwickelte Zusätze in Linux eingeflossen, wobei das Copyright bei IBM liegt.
Das gibt ne böse Schlappe.
Damit die md5 Summen passen, müssen die Betreffenden Zeilen Per Copy and Paste eingefügt werden. Ein andere Einrückmethode (4 Leerzeichen statt ein Tab) reicht schon, daß die Summen nicht mehr passen.
Da wird man schon mit teuren Code Analysetools kommen müssen.
Es kann ja sein das die "böse" IBM Funktions- und Variablennamen an Linux-Kernel Konventionen angepasst hat.
in Erwägung gezogen werden. Was passiert nun, wenn SCO, Codeteile aus dem Linuxkernel
geklaut hat ? Wer die Linuxkernel-Szene etwas verfolgt und die Einstellung und
Denkweisen der Linuxkernel-Hacker kennt, weiß das diese NIEMALS irgendwelchen
Code aus irgendwelchen proprietären Kernel klauen würden. Desweiteren ist es
doch einleuchtend, dass die SCO-Leute viel einfacher an den Linuxkernel-Code rankommen als umgekehrt. Woher sollte z.B. ein Alan Cox Zugriff auf den SCO-UNIX-Code haben.
SCO ist pleite und versucht jetzt mit allen Mitteln, Geld zu verdienen. Das gleiche
machen bekannte Rechtsanwälte im Namen von Mittellosen Firmen.
Aber dadurch, dass keiner nachprüfen kann, von was die MD5 summe ist, könnte SCO ja einfach von ein paar Passagen des Linux-Kernels die MD5 Summe nehmen...
Außerdem muss SCO dann ja wohl die genaue Stelle zumindest im Linux-Kernel suchen...
Allo
Als ich Gründe eine Firma mache die ganzen Codeanalsyen zwischen dem Linux, SCO und BSD
Quellcode und dann sieht man ja wer von wem geklaut hatt.
Gleichzeitig erhelte ich Millinen für die Quellcodeanalyse und anschliessend geht SCO
unter und der Quellcode von SCO wird bei einem grossen Freudenfest zuerst geschredert und dann anschliessend verbrennt:-)
Wäre gut, wenn die Herkunft (Autor) solcher kurzen Passagen (wenn sie denn bestehen) eindeutig zurückverfolgt werden kann.
Stößt man dann auf Namen von SCO Mitarbeitern, die früher daran arbeiteten, kann man einen mutwilligen Verstoß gegen die GPL unterstellen.
Eigentlich haben sie mit dem Vertrieb von Linux bereits auf alle Ansprüche verzichtet, die solchen Code betreffen. Denn: Mit dem Vertrieb von Linux muß man meines Erachtens nach davon ausgehen, daß sie auf jegliche Ansprüche aus diesem Code verzichtet haben - selbst wenn sie bestimmte "von ihnen stammende" Code-Zeilen nicht selbst eingebracht haben.. Schließlich stand ihnen der Quellcode von Linux die ganze Zeit über zur Verfügung.
Außerdem bin ich der festen Überzeugung, daß SCO die entsprechenden Code-Zeilen aus dem Linux-Kernel entnommen hat und nicht umgekehrt. Leute, die sich auf diese Art bereichern wollen, stehen in meinen Augen moralisch auf dem niedrigsten möglichen Niveau.
Kostenlos ist nichts in dieser Welt! Nichtmal der Quellcode von Webseiten. HTML ist nur das Endprodukt, das "echte" Coding geschieht auf Scriptebene (PHP, ASP..) und diese Quellen kriegt der Browser nicht zu gesicht.
Warum sind einige so versessen dem Ottonormal-Computernutzer kostenlose Software zu geben?
Wisst was der Heimcomputernutzer (der durschnittliche) mit seinem Compi macht??
ja:
DAS
und das
UND DAS!
"vielen Dank für Deine schnelle Antwort. Ja mir ging im Bad einer ab, ich
verreibe meinen Samen immer um Schwanz und Eier und dann rasier ich mich. An dem Tag hab ich meine neue Digitalkammera ausprobiert, natürlich war ich da mordsgeil. Wenn ich in die Melone ficke mache ich bestimmt auch Aufnahmen.
Bilder sind bei mir kein Problem. Auf meinen Bildern siehst Du, das meine Rute in Bewegung gehalten wird. Schade nur, das Du so weit weg wohnst."
"Mensch!
Ich wichse eigentlich ständig, doch so oft wie ich gerade auf Deine Page gewichst und gespritzt habe, habe ich es noch nie gemacht - einfach toll (ein Glück, daß meine Eltern in Urlaub sind)!
Ich habe meinen Saft mehrmals voll auf den Bildschirm gerotzt - und wenn mein jüngerer Bruder jetzt nicht so feste schlafen würde, hätte ich echte Lust in zu vernaschen!
Verdammt!
Warum bin ich jetzt so geil!!!
Ich bin Dir vielleicht zu jung, aber ich habe den Eindruck, daß Du genauso geil bist wie ich!
Bitte, bitte melde Dich - ich mache ALLES mit!!!
Malte"
"Hallo Wixer!!
Ich fand Deinen Melonenfick einfach super und ich werde das sobald als möglich ausprobieren.
Leider muß ich warten bis meine Freundin mal längere Zeit nicht da ist.
Ich stecke mir gerne Sachen (z.B. meinen Dildo 22x4) in den Arsch und wixe dabei.
Ich schlucke auch gerne meinen Sperma, aber nur wenn ich nach dem Abspritzen noch Lust dazu habe. Manchmal gehe ich auch einfach in die Dusche und pisse mir in den Mund. Einmal habe ich in der Dusche meinen Arsch mit einer Banane gefickt bis sie matschig wurde und habe dann auf die Banane und mich gepisst und die Banane gegessen. Geil. Und danach wixen bis zum abspritzen.
Ich bin ein bischen bi, konnte das aber noch nie ausleben. Einmal habe ich mit einem Freund geknutscht und wir haben darüber gesprochen uns gegenseitig einen zu blasen, aber hatten bisher noch keine Zeit dazu. Ich würde mich auch mal gerne in den Arsch ficken lassen. Wie das wohl ist, einen richtigen Schwanz im Arsch zu haben?
Ich bin 30 Jahre alt und wohne in Köln.
Bis dann ... Thomas"
Ja, krass aber so ist es! Schaut mal, was die Leute so im Internet suchen:
http://www.fireball.de/livesuche.csp
Ich würde lieber Lobgesänge auf Bill Gates schreiben, als Stunden an Open Source Software sitzen, für die "Internet Gemeinde". Und den gemeinen Home User.
Zur Hölle damit. Die sollen blechen. Die blechen für jeden Scheiss, sollen also auch für Software blechen. Wer sind wir? (die Programmierer) die Heilsarmee?
Sind wir für die bessere Welt verantwortlich, und das neue Evangelium predigen? OHNE MICH.
Blechen soll der User für Software, wird schon nicht dran verhungern. Verdammt, als ob Office neuerdings zur grundaustattung des Lebens gehöre, und jeder hätte das verfassungsmässige Recht auf eine Word Kopie hätte.
Ich werdet noch die Idioten der Nation in einigen Jahren sein, das sage ich euch.
PS: Das ist kein Aufruf, es zu probieren.
Wenn die wenigstens noch einen Syntaxpreprozessor davorschalten wirds vernüftig und was neues aber so.
Und nochmals: Es geht um 100.000sende Zeilen Code, und was ich bisher von SCO gelesen habe macht durchaus sinn. Das IBM das JFS freigab (als erstes wirkliches Journal File System) war wirklich ein Schub nach vorne und ein Todesstoss für SCO.
> MD5 als checksumme benutzt wird. Was ist das bitte schön für eine Nachricht.
> Wenn die wenigstens noch einen Syntaxpreprozessor davorschalten wirds vernüftig
> und was neues aber so.
Die Idee mit MD5 ist schon gut, da der, der den Vergleich macht, zu keinem Zeitpunkt
die echten Sourcen sehen muss. Und das Resultat dieses einfachen Tests ist etwas
was vorher noch nicht so bekannt war, also auf jeden Fall eine gute Meldung.
> Und nochmals: Es geht um 100.000sende Zeilen Code, und was ich bisher von
Ja, und das was sich decken könnte sollte sich so etwa wie das "Es war einmal"
mit dem jedes Märchen beginnt, verhalten.
Ausserdem erlauben Copyright-Gesetzte sogar das Kopieren von kleineren
Teilen wenn es für die Herstellung von Interoperabilität zwischen Programmen nötig ist.
> SCO gelesen habe macht durchaus sinn. Das IBM das JFS freigab (als erstes
> wirkliches Journal File System) war wirklich ein Schub nach vorne und ein
> Todesstoss für SCO.
JFS mag damals als es entwickelt wurde vielleicht eines der ersten
Jounraling Filesysteme gewesen sein(ich weiss es im Moment nicht)
aber zu dem Zeitpunkt als es nach Linux portiert wurde, war es das
vierte Journaling-Filesystem, und nicht das erste.
Was es "wirkliches" Journal Filesystem sein soll entzieht sich meiner
Kenntnis, jedes (Journal-)Filesystem hat seine spezifischen Eigenschaften
die es gut für bestimmte Anwendungen machen, und kritische bugs
im Linux-JFS wurden erst in den letzten Wochen behoben...
Der letzte Satz des letzten Kommentars war:
> Das IBM das JFS freigab (als erstes wirkliches Journal File System)
> war wirklich ein Schub nach vorne und ein Todesstoss für SCO.
zu 1) "erstes, wirkliches Journal File System"
JFS mag damals, als es entwickelt wurde vielleicht eines der ersten
Jounraling Filesysteme gewesen sein(ich weiss es im Moment nicht)
aber zu dem Zeitpunkt als es nach Linux portiert wurde, war es das
vierte Journaling-Filesystem, und nicht das erste.
Was es "wirkliches" Journal Filesystem sein soll entzieht sich meiner
Kenntnis, jedes (Journal-)Filesystem hat seine spezifischen Eigenschaften
die es gut für bestimmte Anwendungen machen, und kritische bugs
im Linux-JFS wurden erst in den letzten Wochen behoben.
zu 2) "wirklich ein Schub nach vorne"
Das Engagement von IBM insgesamt hat Linux einen grossen Schub
gegeben, aber es ware weniger JFS (Linux hatte schon drei andere Journaling
Filesysteme) sonder vielmehr die globale Linux-Strategie, die Linux auf alle
eServer-Plattformen portiert und bewirbt. Bevor IBM überall auf der Welt
Linux-Werbung gemacht hatte, war das Wort "Linux" in der einfachen Bevölkerung
nicht so bekannt.
zu 3) "Todesstoss für SCO"
Bereits bei Caldera, der Vorgängerfirma von SCO war ersichtlich, dass sie
sich, nachdem das nicht mehr lange wird halten können. Wie bei der
Eintwicklung von CPUs geht es bei Linux um den Massenmarkt, damit
Geld für die schnelle Weiterentwicklung des Produkts da ist. In diesem
Kampf um das beste Linux kam Caldera bereits bevor IBM aktiv wurde,
ins Hintertreffen. Was sich daraus ergeben hat, ist Schicksal(leider).