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Mi, 25. Juni 2003, 03:05

Gemeinschaft

FSF Europe blickt auf 2 erfolgreiche Jahre zurück

Zwei Jahre nach ihrer Gründung blickt die FSF Europe anlässlich ihrer Hauptversammlung auf die geleistete Arbeit zurück und kann eine sehr positive Billanz ziehen.

Unter anderem gelang es, als Partner der Europäischen Kommission im AGNULA Information Socienty Technologies (IST) Projekt zu fungieren und sich mit dem Vorschlag durchzusetzen, dass Freier Software im 6. Rahmenprogramm der IST eine Bevorzugung eingeräumt wird.

Anfang Februar diesen Jahres wurde die Treuhänderische Lizenzvereinbarung eingeführt, durch jene die FSF Europe die Entwickler von Freier Software in juristischen Belangen vertreten kann, ähnlich wie dies bei den Copyright Assignments der nordamerikanischen FSF der Fall ist. Im November 2001 wurde die Kampagne "Wir sprechen von Freier Software" gestartet, weil mehrere Freie Software Unternehmen darauf aufmerksam machten, dass vermehrt das verbreitete Missverständnis ausgenutzt wurde, dass etwas "Open Source" sei, wenn man den Quelltext lesen darf. Die im April 2002 verabschiedete Änderung des deutschen Urherberrechts hätte kommerzielle Freie Software vor große Probleme gestellt, wenn nicht das ifrOSS gemeinsam mit der FSF Europe rechtzeitig auf dieses Problem aufmerksam gemacht hätte. Neben diesen Highlights gab es noch unzählige andere Aktivitäten.

Während der Hauptversammlung wurden zudem Georg Greve und Jonas Öberg als Präsident respektive Vizepräsident auf weitere zwei Jahre im Amt bestätigt, Werner Koch (Entwickler des GNU Privacy Guard) übernahm die Position des "Head Of Office" von Dr. Peter Gerwinski (Entwickler von GNU Pascal). Für die Zukunft ist ein Treffen der FSF Europe mit ihren assoziierten Organisationen (etwa dem FFII aus Deutschland und dem FFS aus Österreich) geplant; zudem möchte man sich noch stärker mit juristischen und politischen Aspekten befassen, da von diesen die größten Gefahren für Freie Software ausgehen.

Dank an Andreas Wozniak für den Hinweis.

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