Sehr erfreulich, dass es diese Dudenausgabe auch fuer Linux gibt! Die Aussage, dass Linux das fortschrittlichste OS sei, ist allerdings schlichtweg Unsinn. Bei Linux handelt es sich um den Nachbau von 30-40 Jahre alten, mehrfach zuvor implementierten Konzepten. Die Entwickler des Linuxkernels haben bisher (leider) absolut nichts zur Weiterentwicklung dieses Betriebssystemtyps beigetragen. Ja, man kann durchaus sagen, dass Linux sogar eine Fortschrittsbremse fuer die Entwicklung von innovativen (freien) Betriebssytemen darstellt, weil es die nur begrenzt verfuegbaren Entwicklerressourcen an eine veraltete Technik bindet. Wirklich fortschrittliche Betriebssyteme bzw.Kernels wie z.B. Plan 9, L4, Exokernel usw. kommen so nicht ueber eine akademische Randexistenz hinaus. Eine halbwegs realistische Einschaetzung dessen was Linux ist und auch was es nicht ist, sollte man eigentlich auch vom groessten Linuxfan erwarten koennen. Linux mag viele positive Eigenschaften haben, aber fortschrittlich ist es mit Sicherheit nicht.
das war natürlich im gesellschaftlichen und nicht im technischen sinne gemeint.
die möglichkeit ein freies betriebssystem zu nutzen mit freien basiswerkzeugen die man zur alltäglichen arbeit braucht, kombiniert mit der freiheit dieses auf versch. hardwareplattformen einzusetzten und bei bedarf auch mit kommerziellen produkten zu ergänzen - das ist für mich fortschritt.
deine argumente stimmen sicher von deinem standpunkt. hab allerdings noch nie was von L4,Exokernel etc. gehört. was mich aber extrem stört dass v.a. europäische Unis NICHTS zur freien software beitragen. dort werden lauter herausragende einzelprojeke angefangen, geheimgehalten und konsequent bis zum mülleimer totentwickelt. warum arbeiten keine lehrstühle hier an einer fortschrittlichen komponente für Linux?
ich möchte mal behaupten dass Linux nicht so schnell fortschritte machen kann weil sinnlose einzelprojekte (v.a. im akademischen bereich) zuviele entwicklerresourcen bindet, die bei linux besser aufgehoben wären. dass rad muss nicht ständig neu erfunden werden, der zusammenbau sollte optimiert werden.
Die meisten an der Uni können einfach nix in die Praxis umsetzen und die wenigen die was können bleiben nicht da bzw. machen lieber privat was für Linux!
was mich aber extrem stört dass v.a. europäische Unis NICHTS zur freien software beitragen. dort werden lauter herausragende einzelprojeke angefangen, geheimgehalten und konsequent bis zum mülleimer totentwickelt. warum arbeiten keine lehrstühle hier an einer fortschrittlichen komponente für Linux?
ich möchte mal behaupten dass Linux nicht so schnell fortschritte machen kann weil sinnlose einzelprojekte (v.a. im akademischen bereich) zuviele entwicklerresourcen bindet, die bei linux besser aufgehoben wären. dass rad muss nicht ständig neu erfunden werden, der zusammenbau sollte optimiert werden.
Das ist Blödsinn! Gerade aus dem universitaeren Bereich wird sehr viel zu freier Software beigetragen. Hier mal die Projekte eines beliebigen Lehrstuhls an einer beliebigen Uni: http://graphics.cs.uni-sb.de/Projects/index.html
Und hier noch ein kleines Projekt: http://www.mpi-sb.mpg.de/~rdementi/stxxl.html
Dies ist natuerlich nur ein verschwindend geringer Teil von der riesigen Masse an freier Software, die von den Unis beigetragen wird.
>Die Aussage, dass Linux das fortschrittlichste OS sei, ist allerdings schlichtweg Unsinn. Bei Linux handelt es sich um den Nachbau von 30-40 Jahre alten, mehrfach zuvor implementierten Konzepten.
Von der Art des Betriebssystems her ist es natürlich kein neuer oder innovativer Ansatz. Laut Torvalds geht's aber bei Linux darum, einen guten, in_der_Praxis_leistungsfähigen_Kernel zu schreiben. Was theoretisch besser ist kümmert da halt nicht viel.
>Wirklich fortschrittliche Betriebssyteme bzw.Kernels wie z.B. Plan 9, L4, Exokernel usw. kommen so nicht ueber eine akademische Randexistenz hinaus.
Problematisch bei Software ist der Unterschied zwischen der theoretischen Überlegenheit bspw. micro/monolithische Kernel. Was auf dem Papier gut aussieht muss in der Praxis nicht unbedingt so toll funktionieren (hier ist die Verbindung zu den Akademikern ). Beim Design eines Kernels scheint das Hauptproblem die Funktionsweise der Prozessoren zu sein -> Einer der Gründe warum Linux ein monolithischer statt ein micro-Kernel ist. Micro-Kernel sind scheinbar bei CPUs mit bspw. Intel-Architektur nicht so dolle performant. Plan9, L4 und Exokernel sagen mir zwar so gut wie nichts aber evtl. sind die Probleme da ähnlicher Natur wie bei den Micro-Kerneln?!
Ansonsten ist es doch nicht wichtig das innovativste System zu entwickeln. Die Software soll gut funktionieren, darauf kommt's doch letztendlich an. Was hätte man von einem theoretisch haushoch überlegenen System wenn's in der Praxis anderen Designs unterlegen ist?
Nein, NT hat keinen Micro-Kernel, sondern einen Micro-Kernel mit monolithischem Drumherumgebastel, also wie MacOS X. Im Endeffekt ist es wieder ein Monolith.
Die Aussage, dass Linux das fortschrittlichste OS sei, ist allerdings schlichtweg Unsinn. Bei Linux handelt es sich um den Nachbau von 30-40 Jahre alten, mehrfach zuvor implementierten Konzepten. Die Entwickler des Linuxkernels haben bisher (leider) absolut nichts zur Weiterentwicklung dieses Betriebssystemtyps beigetragen. Ja, man kann durchaus sagen, dass Linux sogar eine Fortschrittsbremse fuer die Entwicklung von innovativen (freien) Betriebssytemen darstellt, weil es die nur begrenzt verfuegbaren Entwicklerressourcen an eine veraltete Technik bindet. Wirklich fortschrittliche Betriebssyteme bzw.Kernels wie z.B. Plan 9, L4, Exokernel usw. kommen so nicht ueber eine akademische Randexistenz hinaus. Eine halbwegs realistische Einschaetzung dessen was Linux ist und auch was es nicht ist, sollte man eigentlich auch vom groessten Linuxfan erwarten koennen. Linux mag viele positive Eigenschaften haben, aber fortschrittlich ist es mit Sicherheit nicht.
die möglichkeit ein freies betriebssystem zu nutzen mit freien basiswerkzeugen die man zur alltäglichen arbeit braucht, kombiniert mit der freiheit dieses auf versch. hardwareplattformen einzusetzten und bei bedarf auch mit kommerziellen produkten zu ergänzen - das ist für mich fortschritt.
deine argumente stimmen sicher von deinem standpunkt. hab allerdings noch nie was von L4,Exokernel etc. gehört. was mich aber extrem stört dass v.a. europäische Unis NICHTS zur freien software beitragen. dort werden lauter herausragende einzelprojeke angefangen, geheimgehalten und konsequent bis zum mülleimer totentwickelt. warum arbeiten keine lehrstühle hier an einer fortschrittlichen komponente für Linux?
ich möchte mal behaupten dass Linux nicht so schnell fortschritte machen kann weil sinnlose einzelprojekte (v.a. im akademischen bereich) zuviele entwicklerresourcen bindet, die bei linux besser aufgehoben wären. dass rad muss nicht ständig neu erfunden werden, der zusammenbau sollte optimiert werden.
"Wenn man keine Ahnung hat..."
ich möchte mal behaupten dass Linux nicht so schnell fortschritte machen kann weil sinnlose einzelprojekte (v.a. im akademischen bereich) zuviele entwicklerresourcen bindet, die bei linux besser aufgehoben wären. dass rad muss nicht ständig neu erfunden werden, der zusammenbau sollte optimiert werden.
Das ist Blödsinn!
Gerade aus dem universitaeren Bereich wird sehr viel zu freier Software beigetragen.
Hier mal die Projekte eines beliebigen Lehrstuhls an einer beliebigen Uni:
http://graphics.cs.uni-sb.de/Projects/index.html
Und hier noch ein kleines Projekt:
http://www.mpi-sb.mpg.de/~rdementi/stxxl.html
Dies ist natuerlich nur ein verschwindend geringer Teil von der riesigen Masse an freier Software, die von den Unis beigetragen wird.
(Außer man nimmt Debian!)
Von der Art des Betriebssystems her ist es natürlich kein neuer oder innovativer Ansatz. Laut Torvalds geht's aber bei Linux darum, einen guten, in_der_Praxis_leistungsfähigen_Kernel zu schreiben. Was theoretisch besser ist kümmert da halt nicht viel.
>Wirklich fortschrittliche Betriebssyteme bzw.Kernels wie z.B. Plan 9, L4, Exokernel usw. kommen so nicht ueber eine akademische Randexistenz hinaus.
Problematisch bei Software ist der Unterschied zwischen der theoretischen Überlegenheit bspw. micro/monolithische Kernel. Was auf dem Papier gut aussieht muss in der Praxis nicht unbedingt so toll funktionieren (hier ist die Verbindung zu den Akademikern
). Beim Design eines Kernels scheint das Hauptproblem die Funktionsweise der Prozessoren zu sein -> Einer der Gründe warum Linux ein monolithischer statt ein micro-Kernel ist. Micro-Kernel sind scheinbar bei CPUs mit bspw. Intel-Architektur nicht so dolle performant. Plan9, L4 und Exokernel sagen mir zwar so gut wie nichts aber evtl. sind die Probleme da ähnlicher Natur wie bei den Micro-Kerneln?!
Ansonsten ist es doch nicht wichtig das innovativste System zu entwickeln. Die Software soll gut funktionieren, darauf kommt's doch letztendlich an. Was hätte man von einem theoretisch haushoch überlegenen System wenn's in der Praxis anderen Designs unterlegen ist?