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So, 20. Juli 2003, 19:13

Unternehmen

Red Hat: Keine Boxes mehr?

Darf man einem Artikel auf »Linux and Main« Glauben schenken, so plant der amerikanische Distributor Red Hat bereits die kommende Version des Produktes, Codename »Cambridge«, nicht mehr in »Boxed«-Form zu vertreiben.

Demnach strebt das Unternehmen eine Konsolidierung der Distributionskanäle an und wird laut »Linux and Main«, bereits ab der kommenden Version Red Hat Linux nur noch in einer Download-Version anbieten. So sollen bereits in Kürze alle Entwickler-Mailinglisten der Distribution frei zugänglich gemacht werden. Die Entwicklung des Produktes soll zunehmend öffentlich gemacht und Pakete von den Entwicklern selbst erstellt werden. Entsprechende Distributionskanäle sollen zudem in die Hände anderer Unternehmen übertragen werden.

Von dem Schritt erhofft sich Red Hat vor allem, die Releasezyklen des Produktes drastisch senken zu können. Mit einem Zyklus von sechs Monaten und mit zunehmender Anzahl von Applikationen sind viele Pakete bereits bei der Veröffentlichung von Red Hat Linux veraltet oder bedürfen einiger Korrekturen. Dieses Problem dürfte allerdings nicht nur die Amerikaner plagen.

Details über die zukünftige Marschrichtung des Unternehmens will Red Hat bereits morgen allen Interessenten zur Verfügung stellen. Eine vorläufige Aussage von Red Hat lautet, dass die Firma »Entwicklern die maximale Freiheit« anbieten wird.

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