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Mi, 30. Juli 2003, 19:05

Unternehmen

IBM baut weltweit leistungsstärksten Linux-Supercomputer-Cluster

IBM hat angekündigt, dass es den Auftrag zum Bau des derzeit weltweit leistungsstärksten Linux-Supercomputer-Clusters erhalten hat.

Der Cluster wird zum größten Teil aus den neuen IBM eServer 325 gebaut, dem ersten IBM-Server mit dem AMD Opteron-Prozessor. So wird der Linux-Supercomputer mit mehr als 11 Billionen Rechenschritten pro Sekunde den momentan stärksten Linux-Cluster übertreffen und Platz drei der Top500-Liste der weltweit leistungsstärksten Supercomputer übernehmen. Führend in der exklusiven Riege der schnellsten Rechner der Welt ist im Moment der im Earth Simulator Center (Japan) stationierte NEC »Earth-Simulator/5120« mit fast 36 TeraFLOPS. Der in Lawrence Livermore National Laboratory stationierte Xeon »Linux Networx« belegt mit fast 7,7 TeraFLOPS den dritten Platz und ist der schnellste Linux-basierte Supercomputer. Der schnellste Rechner Deutschlands steht im Moment bei der Max-Planck-Gesellschaft MPI/IPP und belegt mit knapp 2 TeraFLOPS den Platz 24 (pSeries 690 Turbo 1.3 GHz).

Der IBM Linux-Supercomputer kommt im japanischen National Institute of Advanced Industrial Science and Technology (AIST) zum Einsatz. Er soll mit anderen nicht-Linux-Systemen integriert werden und ein gigantisches Verbundnetz (Grid) ergeben, das die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Universitäten und Regierungseinrichtungen in Sachen Grid-Technologien, Biowissenschaften und Nanotechnologie optimiert. Das AIST-Institut ist führend im Bereich Grid-Technologien und wird mit dem neuen Supercomputer seine Forschung in verschiedenen Projekten vorantreiben, unter anderem die Suche nach neuen Materialien für Leitungsdrähte und Brennstoffzellen-Batterien.

Das System besteht aus über 1.000 IBM-Systemen mit mehr als 2.500 Prozessoren. Der Großteil der Rechner sind die neuen eServer 325, die als erste IBM-Server mit dem AMD Opteron 64-bit Prozessor ausgestattet sind. (Dank an Andreas Wozniak.)

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