Login
Login-Name Passwort


 
Newsletter
Werbung

Do, 7. August 2003, 21:42

Unternehmen

LIVE Linux-Verband unterstützt Red Hat-Klage gegen SCO

Der Linux-Verband hofft auf schnelles Ende der Auseinandersetzungen, da SCO nun gezwungen sei, Farbe zu bekennen.

"Nachdem SCO sich in Deutschland bereits in einer Unterlassungserklärung gegenüber dem LinuxTag e.V. verpflichten musste, seine bis heute unbewiesenen Vorwürfe gegen Linux nicht weiter zu verbreiten, dürfte das Unternehmen nun auch in den USA gezwungen sein, endlich Farbe zu bekennen", so LIVE-Vorstandsmitglied Daniel Riek in einer Stellungnahme. Der LIVE Linux-Verband unterstützt damit ausdrücklich das juristische Vorgehen gegen SCO. Die von SCO vorgestellte "Antidot"-Lizenz nannte Riek absurd: "SCO hat selbst den Linux-Kernel seit Jahren unter der GPL als Freie Software vertrieben. Damit haben sie offensichtlich bereits eine Lizenz erteilt, sodass jede weitere Forderung aus unserer Sicht unberechtigt ist."

SCO, ehemals Caldera, hatte in den vergangenen Wochen immer wieder geäußert, dass Linux-Nutzer gegen bestehende Urheberrechte von SCO verstossen und will nun darauf basierend Lizenzgebühren für die Linux-Nutzung von den Anwendern verlangen. "Auch auf ausdrückliche Nachfrage hin hat SCO bis heute keinerlei Beweise für seine Behauptungen auf den Tisch gelegt", erklärt Daniel Riek. "Insofern begrüssen wir es, dass diese Anschuldigung vor Gericht jetzt geklärt wird, so dass baldmöglichst alle von SCO gestreuten Zweifel an der Rechtssicherheit bei der Nutzung von Linux widerlegt sind."

In Deutschland hat sich SCO bereits im Rahmen einer Ordnungsklage in einer Unterlassungserklärung verpflichtet, nicht weiter zu behaupten, Linux-Betriebssysteme enthielten unrechtmäßig erworbenes geistiges Eigentum von SCO Unix. Die SCO Group werde laut der Erklärung auch nicht weiter behaupten, Endanwender könnten für die Verwendung von Linux haftbar gemacht werden oder hätten Strafverfolgung zu befürchten sowie Linux sei ein nicht autorisiertes Derivat von Unix. Bei Zuwiderhandlung würde in Deutschland eine Vertragsstrafe von 10.000 Euro fällig.

Werbung
Kommentare (Insgesamt: 6 || Alle anzeigen || Kommentieren )
@hjb (Markus, Fr, 8. August 2003)
bei Zuwiderhandlung .. (brum, Fr, 8. August 2003)
Re: Strafe (Christian Selig, Fr, 8. August 2003)
Re[2]: Strafe (k, Fr, 8. August 2003)
Re: Strafe (Oberste Instanz, Do, 7. August 2003)
Pro-Linux
Pro-Linux @Facebook
Neue Nachrichten
Werbung