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Di, 26. August 2003, 23:38

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Halloween IX - Analyse der SCO-Klage

Es sind zwar noch rund zwei Monate bis Halloween, aber dennoch hat Eric Raymond ein neues Dokument der Halloween-Serie veröffentlicht.

Während die vorigen acht Teile der Serie, die 1998 begann, sich mit Microsoft-internen Dokumenten befaßten, die unter dubiosen Umständen in die Öffentlichkeit gelangt waren, ist dieses Mal SCO an der Reihe. Allerdings geht es nicht um vertrauliche Dokumente, sondern um die öffentliche von SCO eingereichte Klage gegen IBM. Rund zwei Monate benötigten Eric Raymond und Rob Landley, um die Klage im Detail zu analysieren. Ihr Dokument »Halloween IX: It Ain't Necessarily SCO« ist eine Kommentierung jedes einzelnen Abschnittes der SCO-Klage.

Ein Bezug zu Microsoft ist aber dennoch vorhanden. Im Vorwort klagen die Autoren SCO an, sich von Microsoft mit mindestens sechs Mio. USD (plus mindestens fünf weiteren Millionen in den nächsten drei Quartalen) finanzieren zu lassen, um möglichst viel Unheil über Microsofts Haupt-Konkurrenz, die freie Software, zu bringen. Dadurch, daß SCO sich zum Handlanger von Microsoft machte, hat es einen Platz in der Halloween-Sammlung der Infamie verdient.

Trotz des enormen Aufwandes, den die Erstellung des Dokumentes erforderte, wird es vermutlich wenige Leser finden. Nur wenige werden das Dokument in seiner ganzen Länge lesen oder einzelne Aussagen überprüfen wollen. Dennoch wird es eine hervorragende Quelle für die Widerlegung der SCO-Klage sein. Im Kern reduziert sich die Meinung von Raymond und Landley über die Klage auf folgende Aufzählung: Lügen, absichtliche Verzerrungen und Schwindel.

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