diese Meldung ist so falsch. Es geht in diesem Arbeitskreis darum, die Chancen für Linux in der öffentlichen Verwaltung zu diskutieren, und Alternativen aufzuzeigen. Entscheidungen wer, wann und in welchem Umfang Linux einsetzt, sind noch keine Gefallen.
Das Beispiel München kann nämlich nicht eins zu eins auf andere Städte übertragen werden, da jede Stadt eine individuelle Infrastruktur hat.
Nur ein Beispiel: München hat nur NT4.0 Clients, sowie Novell, Unix, Linux, und Großrechner auf der Server Seite. Die standen also vor der Wahl Microsoft oder Linux-Lizenzen zu erwerben.
Andere Städte besitzen aber schon Xp als Clients und 2003 als Server-Betriebssystem. Warum sollten Sie diese Lizenzen fortwerfen? Hier ist lediglich bei Neubeschaffungen Linux eine Alternative, wobei auch hier gerade auf der Server-Seite, Lizenzen(inkl. Support) auch bei Linux nicht kostenlos sind und das Know-how auch erst erarbeitet werden muss.
Dies alles natürlich bei der auch in der Verwaltung immer dünner werdenden Personaldecke.
Auf der Client-Seite sieht es noch sehr viel schlechter für Linux aus. Viele Verwaltungen haben mit Programmen zu kämpfen, deren Entwickler es gerade mal geschafft haben, Ihre Applikationen als 32Bit-Version zu portieren. Linux ist dort noch in weiter, weiter Ferne. Alternativen stehen oftmals nicht zur Verfügung, da es für andere Unternehmen, aufgrund der geringen Anzahl von Anwendern (bei manchen Applikationen) unrentabel ist, entsprechende neue Programme zu entwickeln.
Insgesamt bleibt festzustellen, dass Linux eine interessante Alternative ist, und es immer gut ist, wenn ein Monopolist, seine Grenzen aufgezeigt bekommt. Aber jede Verwaltung sollte und muss genau rechnen, in welchem Umfang Linux für Sie eine Alternative ist.
Denn eine Umstellung nur weil es gerade chic ist, gegen Microsoft zu sein, würde den Steuerzahler Milliarden kosten.
Und seien wir mal ehrlich, wer würde gerne mehr Steuern bezahlen nur um sagen zu können, aber meine Stadt hat kein Microsoft?
Von Carsten Michels am Mi, 3. November 2004 um 23:50 #
Bin hier durch Zufall auf das Thema gestossen, vieleicht ließt das ja noch jemand. Gibt es hier in der Gegend zu Kreuznach eine LUG? Ihr könnt mir ja mal schreiben.. ich kenne genug Linux User hier in der Gegend...man kennt sich eben^^
diese Meldung ist so falsch.
Es geht in diesem Arbeitskreis darum, die Chancen für Linux in der öffentlichen Verwaltung zu diskutieren, und Alternativen aufzuzeigen. Entscheidungen wer, wann und in welchem Umfang Linux einsetzt, sind noch keine Gefallen.
Das Beispiel München kann nämlich nicht eins zu eins auf andere Städte übertragen werden, da jede Stadt eine individuelle Infrastruktur hat.
Nur ein Beispiel:
München hat nur NT4.0 Clients, sowie Novell, Unix, Linux, und Großrechner auf der Server Seite. Die standen also vor der Wahl Microsoft oder Linux-Lizenzen zu erwerben.
Andere Städte besitzen aber schon Xp als Clients und 2003 als Server-Betriebssystem. Warum sollten Sie diese Lizenzen fortwerfen?
Hier ist lediglich bei Neubeschaffungen Linux eine Alternative, wobei auch hier gerade auf der Server-Seite, Lizenzen(inkl. Support) auch bei Linux nicht kostenlos sind und das Know-how auch erst erarbeitet werden muss.
Dies alles natürlich bei der auch in der Verwaltung immer dünner werdenden Personaldecke.
Auf der Client-Seite sieht es noch sehr viel schlechter für Linux aus. Viele Verwaltungen haben mit Programmen zu kämpfen, deren Entwickler es gerade mal geschafft haben, Ihre Applikationen als 32Bit-Version zu portieren.
Linux ist dort noch in weiter, weiter Ferne.
Alternativen stehen oftmals nicht zur Verfügung, da es für andere Unternehmen, aufgrund der geringen Anzahl von Anwendern (bei manchen Applikationen) unrentabel ist, entsprechende neue Programme zu entwickeln.
Insgesamt bleibt festzustellen, dass Linux eine interessante Alternative ist, und es immer gut ist, wenn ein Monopolist, seine Grenzen aufgezeigt bekommt. Aber jede Verwaltung sollte und muss genau rechnen, in welchem Umfang Linux für Sie eine Alternative ist.
Denn eine Umstellung nur weil es gerade chic ist, gegen Microsoft zu sein, würde den Steuerzahler Milliarden kosten.
Und seien wir mal ehrlich, wer würde gerne mehr Steuern bezahlen nur um sagen zu können, aber meine Stadt hat kein Microsoft?
Ich nicht!
tux@burningboard.net